Gelungene und sehr umfangreiche Fortsetzung der beliebten Tanz-Reihe.Die Dancing Stage-Reihe von Konami gehört seit jeher zur Crème de la crème der Tanzspiele. Kein Wunder also, dass der Publisher an seiner erfolgreichen Franchise festhält und Markt sowie Fans mit regelmäßigen Updates versorgt. Vor kurzem ist der nunmehr siebte PlayStation 2-Teil unter dem Namen
Dancing Stage SuperNOVA erschienen. Wir haben uns den Titel angeschaut und decken im
Master-Review auf, ob auch der neueste Ableger den hohen Standards der beliebten Serie gerecht wird.
You can dance!Das Gameplay von
Dancing Stage SuperNOVA ist schnell erklärt: Zu verschiedenen Songs wandern Pfeile, welche nach rechts, links, oben oder unten zeigen, vom unteren Bildschirmrand zum oberen.
» Dancnig Stage hält fit! |
Erreichen diese den oberen, gilt es den entsprechenden Pfeil auf der Tanzmatte zu berühren. Alternativ dazu können auch ein Controller und dessen Richtungs- und/oder Buttons benutzt werden, was natürlich weitaus weniger Spaß macht, als den Titel mit einer entsprechenden Vorrichtung zu zocken. Der Schwierigkeitsgrad resultiert aus der
Geschwindigkeit der wandernden Pfeile.
Laufen diese in früheren Stages und einfachen Spielmodi noch recht gemächlich sowie in großen Abständen über den Bildschirm, werden sie im späteren Verlauf immer schneller und enger zusammen angezeigt. Besonders schwierig wird es immer dann, wenn zwei Richtungen gleichzeitig getroffen werden müssen. Desweiteren gilt es hin und wieder, bestimmte Richtungen für mehrere Sekunden aktiviert zu halten.
Die Punktzahl und das Ranking (von AAA bis D) eines jeden Liedes ergibt sich später aus den getroffenen Pfeilen und dem Timing. Das Spielprinzip ist also identisch mit dem aus
Guitar Hero, nur, dass man es mit den Füßen statt einer Plastikgitarre zockt.
Viel Musik und großer UmfangMusiktitel stehen und fallen mit ihrem Umfang. Glücklicherweise braucht man sich bei
Dancing Stage SuperNOVA keinerlei Sorgen machen, dass es schnell langweilig werden könnte. Neben einer Art Kampagne
» Die Hintergrundanimationen sind leider ziemlich hässlich. |
namens
Stellar Master Mode, in der man auf verschiedenen Planeten diverse Titel und Aufgaben absolvieren muss, lockt das Spiel mit
umfangreichen Herausforderungen, Highscore-Jagden, Profi-, Versus- sowie Endlos-Modi, Workout-Modus und sogar einem
Editor für das Erstellen eigener Tanzschritte. Nur Online-Fähigkeiten vermisst man.
Auch in punkto Songauswahl hat man sich bei Konami nicht lumpen lassen und schickt lizensierte Titel der Marke „kennt jeder“ und zahllose eigene Kompositionen – neue und aus alten Titeln der Reihe bekannte – ins Rennen. Viele davon müssen natürlich erst freigeschaltet werden, was über einen
Shop passiert, in dem man erspielte Punkte gegen neue Inhalte eintauschen darf. Grafisch hinterlässt der Titel einen gespaltenen Eindruck. Während die lizensierten Songs mit ihren eigenen
Musikvideos daherkommen, werden Konami-eigene Titel lediglich von
recht hässlichen 3D-Animationen und
tanzenden Polygon-Charakteren begleitet. Der Sound hingegen tönt glasklar aus den Boxen und hinterlässt einen tadellosen Eindruck.