X-ter Aufguss der unverwüstlichen Massenschlachten mit erweitertem Empire-Modus.Entwickler
Koei lässt sich immer wieder etwas einfallen, um seine erfolgreiche
Dynasty Warriors-Reihe noch weiter auszuschlachten. Neben einem Addon gibt es seit dem vierten Vertreter der Saga auch noch einen überarbeiteten Empire-Modus zu jedem Teil – erstmals neben der Playstation 2-Version auch für die Xbox 360. Was es Neues gibt in den
Three Kingdoms deckt wie immer unser
Master-Review auf.
Alles beim Alten ...Wer die Reihe kennt, der weiß was ihn erwartet. Getreu den chinesischen Romanen und Sagen rund um die
Three Kingdoms erzählt auch
Dynasty Warriors 5: Empires von den Kriegen der drei
» Hier gibt es bekannt viel Kloppe. |
Königreiche
Wu,
Wei und
Shu. Der Spieler schließt sich abermals in der Rolle einer der
zahllosen Helden einem der Reiche an und zieht für dieses in groß angelegte Schlachten. In diesen bewegt man seine Figur aus der
Third-Person-Perspektive frei durch die riesigen Kampfgebiete und vertrimmt hunderte feindliche Soldaten und Offiziere. Jeder Held verfügt dabei über
eigene Waffen und Kombos.
Ziel auf jeder Karte ist es, den feindlichen Stützpunkt einzunehmen oder den gegnerischen Herrscher zu besiegen, ohne dass die eigene Basis eingenommen wird. Ferner warten Versorgungslager und Festungen darauf, vom Spieler erobert zu werden, um der eigenen Armee einen Vorteil zu verschaffen. Unterstützt wird man dabei von verbündeten Offizieren, deren Stärke maßgeblich von der Armeegröße abhängt. Ein eigener Offizier mit wenigen Leuten hat einem truppenmäßig besser ausgestatteten Feind also nur wenig entgegen zu setzen. Ein weiterer Indikator für die Kampfkraft eines Befehlshabers ist sein Rang, welcher durch sich durch das Sammeln von
Erfahrungspunkten steigert.
... plus etwas NeuemLogischerweise ist im zweiten
Dynasty Warriors: Empires-Titel auch der namensgebende
Empire-Modus wieder mit von der Partie. Dieser wurde
merklich erweitert und bietet nun allerlei Möglichkeiten für den
» Die Übersichtskarte rechts zeigt Truppenbewegungen. |
Spieler, zwischen den Runden Einfluss auf den Verlauf der Schlachten zu nehmen. So heuert man neue Offiziere an und platziert diese in den Provinzen, um von dort aus wiederum Angriffe auf neue Ländereien durchzuführen. Dabei sollte man stets darauf erpicht sein, die Befehlshaber mit einer ausreichenden Menge an Soldaten auszustatten.
Für den eigenen Heeresführer kann man neue Items entwickeln, welche diverse Attribute erhöhen oder die
Kampfkraft steigern. Außerdem ist es wichtig, mittels Waffenschmieden die Bewaffnung seiner Offiziere zu verbessern, was ihnen nicht nur mehr Schlagkraft verleiht, sondern gleichzeitig Zugang zu mächtigeren Kombos gewährt. Taktische Bündnisse mit anderen Feldherren sind ebenso möglich wie die Errichtung von Verteidungswallen welche Vorteile gegen feindliche Angriffe verschaffen. All dies kostet natürlich ordentlich Gold.
Finanzen baut man hauptsächlich durch Tributeinnahmen, aber auch durch Investition in Handel oder Beute aus Schlachten auf. Um das Ganze noch etwas spannender zu gestalten, gibt es zu Beginn einer jeden Runde
Zufallsereignisse, wie beispielsweise Heuschreckenplagen oder Erdbeben, die wiederum Einfluss auf die betroffenen Regionen ausüben.
Optisch bekanntObwohl der
Taktikpart ausgebaut wurde, nimmt er weiterhin
nur einen Bruchteil der Spielzeit ein. Auch liegt die Komplexität der Möglichkeiten weit hinter denen "richtiger" Strategiespiele oder den serienverwandten Reihen
» Im Split-Screen ist die Hölle los! |
Kessen und
Dynasty Tactics oder gar
Romance of the Three Kingdoms. Dennoch sorgt der
Empire-Modus für eine angenehme Auflockerung zwischen den
monotonen Schlachten. Wer sich nicht mit Verwaltung und Taktik aufhalten will, der kann losgelöst von diesem im
freien Modus diverse Schlachten nachspielen. Auch an den
kooperativen Mehrspielermodus im Split-Screen wurde abermals gedacht.
In Kombination mit
fünf Schwierigkeitsgraden, verschiedenen Szenarien und etlichen freispielbaren Charakteren sowie der Möglichkeit, eigene Helden zu erstellen, ergibt sich so ein gewohnt großer Spielumfang.
Grafisch wird altbekannte Kost geboten: Für Playstation 2-Verhältnisse wissen vor allem die detaillierten Figuren und vielen Truppen gleichzeitig auf dem Bildschirm zu gefallen. Die Umgebungen sind wie immer extrem karg und auch deren Texturierung lässt stark zu wünschen übrig. Der Soundtrack besteht aus den üblichen Metal-Rhythmen, die regelrecht zum Metzeln anpeitschen.