Jetzt mitmachen!
Alle Spiele anzeigen
Nur PlayStation 2-Spiele anzeigen
Nur Xbox-Spiele anzeigen
Nur Gamecube-Spiele anzeigen
Nur PSP-Spiele anzeigen
Nur DS-Spiele anzeigen
Nur Xbox 360-Spiele anzeigen
Nur PS3-Spiele anzeigen
Nur Wii-Spiele anzeigen
eBay Oesterreich - Ihr weltweiter Online-Marktplatz
Spiele: » Releases | » Alle Spiele | » Neue Spiele | » Was ist neu?
 Go  
Magazin: » News | » Kommentare | » Forum | » Editorials | » User-Liste | » Über uns | » RSS
Master-Review:   » drucken    » versenden

Call of Duty 3

» Autor: Christian Kellner
» Datum: 28.11.2006
» Gesamtwertung:
/5
4/5: Empfehlenswert
mit zahlreichen Stärken.
Wie wir bewerten
Auch der dritte Ableger der Weltkriegsreihe überzeugt mit gescripteten Ereignissen und furiosen Massenschlachten.

Frankreich 1944, am – nach Stalingrad – zweiten großen Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges: Alliierte Soldaten drängen die Wehrmacht schrittweise zurück. Amerikaner, Kanadier, Briten und Polen unternehmen gemeinsame Anstrengungen und rücken Richtung deutscher Grenze vor. Ganz im Gegensatz zu Call of Duty 2 wird im neuesten Ableger der Serie Call of Duty 3 lediglich in Frankreich Blut vergossen. Ob der Titel dennoch einmal mehr abwechslungsreiche Gefechte in Prachtoptik garantiert, erfahrt ihr in unserem Master-Review.

Kehrt, marsch!
Wie auch schon aus den Vorgängern bekannt, gilt es in Call of Duty 3, einzelne, mehr oder weniger miteinander verwobene Missionen an den unterschiedlichsten Schauplätzen in Frankreich zu erfüllen. Insgesamt
» Feuer frei!
zwölf mal rückt ihr aus, um schlussendlich in die alles entscheidende Schlacht um das Städtchen Cambois zu ziehen. Auf dem Weg dorthin werden wie gewohnt Geschütze gesprengt, feindliche Bunker gestürmt, improvisierte Festungen gegen Scharen von Angreifern verteidigt sowie Gefangene befreit.

Die gelungene Steuerung gibt beim Scharmützel glücklicherweise keine großen Rätsel auf. Nach einem kleinen einführenden Tutorial im Basiscamp darf man sich bestens gewappnet ins Getümmel stürzen. Ganz besonders überzeugt einmal mehr die genaue Controllerabfrage sowie Sensitivität – wobei diese im höchsten der vier Schwierigkeitsgrade aufgrund der schieren Ausweglosigkeit in manchen Situationen auch dringend benötigt wird.

Nahkampfmonster
Neben den klassischen Infanterieabschnitten dürfen in Call of Duty 3 auch Fahrzeuge sowie Geschütze und Mörser nicht fehlen. Selbst das polnische Panzerbataillon ist in einer äußerst
» Auf Panzerunterstützung darf man zählen.
gelungenen Tigerjagd vertreten. Für einen Shooter einigermaßen unüblich müssen jetzt allerdings auch Standardaktionen wie das Anbringen von Sprengsätzen oder Drehen von Geschützen kompliziert per Tastenkombinationen und Drehen der Analogsticks durchgeführt werden. Wirkt dies am Anfang noch authentisch, wird es spätestens beim Anbringen des zehnten Sprengsatzes langweilig, weil sich am Ablauf der rund zehnsekündigen Aktion nichts Grundlegendes ändert.

Aber auch die Deutschen haben dazugelernt: Während flankierende Ausfälle und gewitzte Granatenwürfe nach wie vor zum Standardrepertoire gehören, werdet ihr in einigen Sequenzen von Feinden im Nahkampf angegriffen. Durch abwechselndes Ziehen der linken und rechten Trigger sowie abschließendem Gewehrkolbenschlag setzt ihr dem Treiben jedoch schnell ein Ende.

Der Krieg in seiner ganzen "Pracht"
Abgesehen von den interaktiven Minigames herrscht jedoch grundsätzlich Altbekanntes auf dem Schlachtfeld vor: Die stark gescripteten Missionen lassen selten
» Immer schön in Deckung bleiben!
bis nie Langeweile aufkommen und die Vielzahl der intelligenten Gegner fordert euch bisweilen bereits auf dem zweiten Schwierigkeitsgrad. Auch Abwechslung wird groß geschrieben: So dürft ihr zuweilen alternative Routen ins Feindesland wählen, welche in weiterer Folge unterschiedliche Herangehensweisen verlangen.

Habt ihr euer kümmerliches Soldatenleben ausgehaucht, dürft ihr jederzeit an einem der Checkpoints fortsetzen. Diese sind größtenteils fair gesetzt und vermeiden besonders frustrierende Wiederholungsversuche. Ein großes Manko stellt jedoch die Tatsache dar, dass die zum Teil ausufernd langen Zwischensequenzen nicht abgebrochen werden können. Zu mäkeln gibt es auch an der Kollisionsabfrage: Von Zeit zu Zeit drängt sich einer eurer Kameraden mit solcher Vehemenz zwischen euch und ein Hindernis, dass ihr aller Bewegungsfreiheiten beraubt werdet. Abwarten und Tee trinken lautet in solchen Fällen – leider – die Devise.

Action x 24
Habt ihr die abwechslungsreiche Kampagne in etwa zehn bis zwölf Stunden beendet, wartet noch ein umfangreicher Multiplayermodus auf willige Spieler: Über System Link und Xbox Live dürfen maximal
» Traumhafte Partikeleffekte.
24 Shooterfreunde gegeneinander antreten, im Splitscreen immerhin zwei – wobei auf die Implementierung einer kooperativen Absolvierung der Kampagne leider verzichtet wurde. Mehrere Spielmodi stehen hier zur Verfügung, wobei der Titel online noch mit einigen Problemen zu kämpfen hat: Ranglisten- und Spaßspiele werden zum Teil erst nach zwanzigminütiger Wartezeit gefunden.

Technisch gibt sich das Programm hingegen keine Blöße: Die akustische Untermalung hat im Gegensatz zum Vorgänger einen Zahn zugelegt – so klingen die Waffen nun noch wuchtiger – während die Grafik in etwa das Niveau halten kann. Als richtig spektakulär dürfen einmal mehr die Partikeleffekte bezeichnet werden, welche im Zusammenspiel mit der beständigen Dauerbefeuerung des Subwoofers intensive Spielstunden garantieren. Auch über zerstörbare Umgebungen dürft ihr euch in Call of Duty 3 freuen: Stiegengeländer geben der Wucht von Explosionen ebenso nach wie hölzerne Wände und – zum Teil – Inventargegenstände. Destruktive Persönlichkeiten dürfen sich somit austoben – zumindest so lange, wie der Vorrat an Explosives reicht.
Pro
Gelungene Massenschlachten
Tolle Atmosphäre
Stimmige akustische Untermalung
Gelungene Steuerung
Umfangreicher Mehrspielermodus
Contra
Nervende Minigames
Technische Defizite (Kollisionsabfrage)
Fehlerhafter Onlinemodus
Fazit
Call of Duty 3 ist eine gelungene Fortsetzung des Vorgängers, welche in Details verbessert aber leider auch verschlechtert wurde: So nutzen sich in erster Linie die Minigames beim Anbringen von Sprengstoffladungen allzu schnell ab und verkommen zu langwierigen und langweiligen Pflichtübungen. Auf der anderen Seite werden einmal mehr intensive Massenschlachten in langen, spannend gescripteten Missionen geboten. Für zehn bis zwölf Stunden garantiert der Titel blendende Unterhaltung, auch wenn das Niveau von Call of Duty 2 alles in allem nicht ganz erreicht werden kann. Hierfür sind in erster Linie die Mängel im Bereich der Kollisionsabfrage und der nicht abbrechbaren Zwischensequenzen verantwortlich, wohl aber auch die fehlende optische und inhaltliche Abwechslung; schließlich spielen alle Missionen in Frankreich, während zuvor in Russland, Tunesien und Frankreich gekämpft werden durfte. Fans der Serie dürfen aber bedenkenlos zugreifen, Neulinge erwerben das minimal bessere, stimmigere – und mittlerweile auch günstigere – Prequel.
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
   Ego-Shooter
Publisher
Activision
Entwickler
Treyarch
Website
www.callofduty....
Release
10. November 2006
Spiel kaufen
»  Game World
»  game4game
User-Bewertung
88
15 Bewertungen
0 Reviews
Features
userrankings.com    » Werbung | » Impressum/Kontakt | » Hilfe    © 2003 - 2008
RSS News RSS Reviews www.sevenpixel.com  0.0585