Infos
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» Spielzeit: |
8-10 h |
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» Grafik: |
86 |
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» Sound: |
89 |
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» Spielspaß Solo: |
88 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
88 |
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Pro
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klasse Präsentation |
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intuitive Steuerung |
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Toller Sound |
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Contra
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kurze Spielzeit |
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Gegner-KI |
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Qualität
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Lara is back
Mit Tomb Raider Legend feiert eine wahre Legende ihr fulminantes Comeback. Lara Croft ist zurück und zeigt denen, die nicht an eine Rückkehr der kessen Archäologin glaubten, die kalte Schulter.
Nach dem eher durchwachsenden „The Angel of Darkness“ konnten die Entwickler von Crystal Dynamics mit Hilfe von Laras „geistigem Vater“ Tobi Gard der Serie neues Leben einhauchen. Und diese Frischzellenkur war auch dringend nötig.
Weniger auf den Rippen = mehr Spielspaß?
Lara muss in ihrem neuesten Abenteuer viele verschiedene Herausforderungen bestehen. Sei es jetzt eine Klettereinlage in Nepal, ein Feuergefecht mit feindlich gesinnten Soldaten in Bolivien oder eine halsbrecherische Motorradfahrt in Sibirien, Lara hat viel zu erledigen. Somit ist für jede Menge Abwechslung gesorgt, so dass man in den knapp 10 Stunden Spielzeit prima unterhalten wird und niemals Langeweile aufkommt.
Die Steuerung ist gut gelungen, da man jederzeit das Gefühl hat Lara gut im Griff zu haben. Selbst bei komplizierten Klettereinlagen geht die Steuerung klasse von der Hand und die gute Kamera rückt das Geschehen in ein gutes Licht. Die Animationen sind ebenfalls sehr gut gelungen. Egal ob Lara an einem Abhang hängt oder in einem Feuergefecht Kugeln ausweicht, sie macht immer ein gute Figur.
Außerdem hat Miss Croft einige nützliche Gadgets spendiert bekommen. Da wären zum einen das Multifunktionsfernglas mit eingebautem Scanner, das „Personal-Light-System“ und ein Magnethaken. Dieser erweist sich als ziemlich nützlich, da er nicht nur bewegbare metallische Objekte heranziehen kann, sondern auch bei der Überwindung von Abgründen hilft.
Die Klettereinlagen stellen eines der Hauptelemente des Spiels da. Immer wieder müssen die verschiedensten Hindernisse überwunden werden, egal ob ein tiefer Abgrund, ein eiskaltes Gewässer oder diverse Fallen in alten Tempeln. Durch die fair gesetzten Kontrollpunkte kommt niemals Frust auf, sollte einem der vorzeitige Bildschirmtod ereilen, denn beim zweiten Versuch sind selbst die komplexesten Sprungeinlagen leicht zu schaffen
Auch Rätsel müssen gelöst werden, doch beschränken sich diese zumeist auf „Schiebe Kiste A auf Druckplatte B um Tor C zu öffnen“. Trotzdem fügen sich diese Rätsel sehr gut in den Spielverlauf ein ohne aufgesetzt zu wirken.
Ein weiteres Spielelement sind die Duelle mit feindlichen Soldaten oder wilden Raubtieren. Durch das automatische Zielsystem sind die Gefechte sehr einfach gehalten, da die Gegner-KI sich nicht gerade auf Einstein-Niveau befindet, und man die Feinde somit einfach ausschalten kann. Kniffliger hingegen fallen die Bosskämpfe aus, da man hier taktisch vorgehen und immer wieder ausweichen muss. Dennoch werden die Kämpfe nie unfair und sind mit der richtigen Taktik schnell gewonnen.
Zusätzlich gibt es noch so genannte „Quicktime-Events“, bei denen man, ähnlich wie bei Resident Evil 4, in vorgefertigten Sequenzen die eingeblendeten Tasten drücken muss, um Lara diese plötzlich auftretenden Situationen heil überstehen zu lassen.
Ein Fest für die Sinne
Lara erscheint auf der Xbox 360 in neuem Glanz. Die Umsetzung ist sehr gut gelungen und bietet mit tollen Texturen und klassen Effekten eine Next Gen reife Vorstellung. Die Settings sind sehr abwechslungsreich gestaltet und bieten jede Menge Details. Sei es nun eine Tempelruine in Bolivien oder ein Hochhaus die für ein gutes Gesamtbild sorgen.
Auch der Sound weiß zu gefallen und fügt sich mit dezenter, aber passender Hintergrundmusik, perfekt ins Spielgeschehen ein. Die gute Synchronisierung trägt mit der deutschen Stimme von Angelina Jolie, Marion von Stengel, ebenfalls einen großen Teil zur dichten Atmosphäre bei. Die Soundeffekte kommen ebenso wuchtig rüber und vermitteln glaubhaft die die gelungene Atmosphäre.

Fazit
Lara ist wieder da. Und wie. Crystal Dynamics hat es geschafft der tot geglaubten Serie neues Leben einzuhauchen. Die quirlige Archäologin verschlägt es in ihrem neusten Abenteuer um die halbe Welt. Und das Beste ist, dass niemals Langeweile aufkommt. Schreckte der letzte Teil „Angel of Darkness“ noch die Spieler mit einer suboptimalen Steuerung ab, so brilliert „Legend“ gerade bei diesem wichtigen Punkt. Zwar schmälern die etwas kurze Spielzeit von ca. 8-10 Stunden und kleinere Detailmängel den sehr guten Gesamteindruck, dennoch gibt Lara mit Legend ein eindrucksvolles Comeback.
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