Infos
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» Grafik: |
80 |
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» Sound: |
70 |
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» Spielspaß Solo: |
84 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
83 |
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Pro
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- Schöne, gezeichnete Grafik |
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- Klasse funktionierendes Kampfsystem |
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- Speichern jederzeit möglich |
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- Viel Abwechslung durch Minispiele und Co. |
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- Lang und komplex |
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Contra
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- Nur auf englisch |
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- Viele, nervige Musikstücke |
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- Kämpfe manchmal sehr hektisch |
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Qualität
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Nicht alles ist Gold was glänzt - Aber in diesem, im wahrsten Sinne des Wortes Fall schon.
Der abenteuerlustige und immer hungrige Reid und seine allseits beliebte und immer, manchmal zu gutmütige Kindheitsfreundin Farah staunen nicht schlecht als diese am Horizont ein seltsames schimmerndes Etwas vernehmen, welches kurz darauf zu Boden kracht und eine heftige Explosion ausöst. Am Unglücksort angekommen entdecken die beiden ein utopisches, rundes Gefährt vor dessen offener Schale ein kleines, verwirrtes Mädchen mitsamt ihres katzenähnlichem Haustier rastet. Würde das Mädchen die Landessprache Reid und Farah's sprechen können, dann wüssten die beiden jetzt was los ist, doch problematischerweise redet das kleine Mädchen mit dem Namen Meredy eine komische, nicht verständliche Sprache und so stehen die beiden vor ihrem ersten großem Problem, nämlich das Mädchen verstehen lernen ...
Schnell fällt auf welch' malerische Grafik "Tales of Eternia" zu bieten hat, welches vor einigen Jahren sein Debüt schon auf der PSOne feierte. Die PSP Version ist eine leicht verbesserte Version, die ihrem älterem Bruder in nichts nachsteht und auch auf kleinem Display wunderschöne Anime-Filmchen vorführt.
... nachdem Reid und Farah die, noch etwas verstörte Meredy ins Heimatdorf, zum Ältesten gebracht haben wird klar das selbst das weise Oberhaupt nicht helfen kann. Just in dem Moment erscheint ein Fremder Mann, der Meredys Sprache ebenfalls beherrscht und gut daran tut das das kleine Mädchen mit ihm kommt. Reid und Farah erkennen allerdings das Meredy eher in Gefahr, denn in Wonne ist und bekämpfen den seltsamen Kauz ...
Das Kampfsystem kann man mit dem einfachen, oft benutztem Wort "eingängig" bezeichnen: Es läuft komplett in Echtzeit und man hat die Möglichkeit von links nach rechts zu laufen. Dabei kann man im Menü Skills auf verschiedene Knöpfe legen und die Gegner ordentlich vermöbeln. Später hat man die Möglichkeit die Kontrolle über insgesamt vier Mitstreiter zu erlangen, aber keine Panik, diese managen sich dank der wunderbar funktionierenden Taktikeinstellungen von ganz alleine und man muss sich nur um den Helden Reid kümmern, welchen faule Spieler allerdings ebenfalls einstellen können und so endscheiden ob der Held vom Spieler gesteuert werden soll, oder ob die Kontrolle automatisch von statten geht.
Lediglich ein bisschen Menüarbeit ist nötig wenn die, manchmal sehr hektischen, unübersichtlichen Kämpfe durch zu viele Monster ausarten, um eigene Mitstreiter mit Items zu versorgen.
... alsdenn der Fremde vertrieben ward sammelt sich die kleine Truppe und macht sich auf den Weg in eine studentenverseuchte Stadt, in der Hoffnung das ein alter Freund aus Jugendtagen Meredys Sprachbarriere aufheben kann. Dieses gelingt im späteren Verlauf des Spiels, dank Ohrringe mit Übersetzungsfunktion auch und Meredy kann erzählen was ihre Absichten sind.
Es gibt zwei Welten im Universum Eternia; Einmal die erdähnliche Welt Inferia in der Reid und seine Rasse lebt und einmal die Welt Celestia, welche kühl und trocken ist. Aus der zweitgenannten Welt kommt das Mädchen Meredy, welches schlimmes zu berichten hat: Böse Mächte wollen beide Welten zerstören und reissen ein immer größer werdendes Loch in die ozonähnliche Schicht zwischen den Welten, welche zu kolidieren drohen. Dies will verhindert werden und so liegt es auf der Hand wer sich um das Unheil kümmert - Logisch, Reid und Gefolgschaft.
Einfach so die Welt retten wird natürlich nicht gelingen.
Um den weiten Weg durch die zwei Welten zu erleichtern wird nicht nur das Meer bereist um sogenannte Craymels zu finden, sondern auch die Unterwasserwelt beider Rassenlandschaften. Craymel sind nichts anderes als Aufrufe wie man sie aus, z.B. "Final Fantasy" kennt.
Diese Craymels wollen aber erstmal gefunden werden und dann auch noch bekämpft werden. Ohne eine Kostprobe der truppeneigenen Kraft geht keines der Geschöpfe mit.
Später ist es auch möglich die verschiedenen Craymelarten zu "fringen", sprich zu kombinieren um neue, bessere Effekte hervorzurufen. Da stört es auch nicht weiter das nicht viele Truppenmitglieder bemächtigt sind die Craymels zu beschwören ...
Auf dem, wie gesagt sehr weitem Weg zur Weltenrettung ist für extrem viel Abwechslung gesorgt: Es ist möglich zu kochen und an Wettbewerben teilzunehmen, man kann ein Uno-ähnliches Kartenspiel spielen, Sushi-Wettessen veranstalten, Kampftuniere besuchen, Ballspiele spielen, geheime Orte besuche und noch viel, viel mehr. Es wird also, trotz des sehr typisch gehaltenen Rpg-streams nie langweilig, obwohl einem das Spiel manchmal unerwartet in die Länge gezogen vorkommt.

Fazit
Wer also auf klassische, komplexe Rollenspiele steht und sich nicht an den ausgelutschten Storyelementen stört bekommt auf der PSP eine schöne Zeit geboten, die manchmal durch die leider nervige Musik gestört wird. Ansonsten ein wirklich tolles Spiel um es kurz vor dem Schlafengehen zu spielen.
- Steve
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