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Sony entwickelt sich immer mehr zum Party-Spezialisten: Die SingStar-Reihe bedient mit dem noch diese Woche folgenden vierten Ableger SingStar '80s die Karaoke-Fraktion und der Kamera-Spaß EyeToy: Play 3 scharrt ebenfalls schon in den Startlöchern. Dieses Mal hat es die Quizzer unter uns erwischt. Mit Buzz! Das Musik Quiz soll Studioatmosphäre in die heimischen Wohnzimmer einkehren. Ob der Titel dieses Versprechen einlösen kann, verrät einmal mehr unser Master-Review.
Widmen wir uns zuerst dem Einzelspielermodus. Nachdem ihr euer Alter Ego aus einem Dutzend virtueller Konterfeis gewählt und sowohl Namen als auch einen wohlklingenden Buzzer-Sound festgelegt habt, geht es auch schon ins Studio. Auf Wunsch darf vor der Aufzeichnung auch noch bestimmt werden, aus welchem Pool ihr eure Fragen bezieht – Ältere Titel, Neuere Titel oder Beide stehen hier zur Auswahl. Insgesamt warten 5.000 Fragen und über 1.000 Musiksamples darauf, von euch richtig erraten zu werden.
Witziger ist da schon der Multiplayer-Modus geraten – nicht umsonst enthält das Paket gleich vier Buzzer. Nachdem ihr euch für die Dauer der Spielrunde entschieden habt – es stehen 15, 30 und 45 Minuten zur Auswahl – kann es auch schon losgehen. Aufgepasst: Je nach gewählter Dauer unterscheidet sich das Angebot an gespielten Runden und Modi! Im Folgenden seien nun kurz die unterschiedlichen Varianten vorgestellt: Punktesammler: Die Einstiegsrunde. Punkte gibt es für richtige Antworten, Zeit und Schnelligkeit spielen dabei keine Rolle. Das Bombenspiel: In dieser Runde sind die Spieler abwechselnd am Zug. Es gilt, eine "sprichwörtliche" Bombe durch richtige Antworten an den jeweils nächsten Spieler durchzugeben. Wer bei der Explosion im Besitz des Sprengkörpers ist, bekommt einen Punkteabzug aufgebrummt. Der schnellste Finger: Das klassische Quiz-Prinzip: Wer zuerst antwortet, kassiert die meisten Punkte. Schnellschuss: Frage und Antwortmöglichkeiten werden langsam von links nach rechts eingeblendet. Wer glaubt, richtig zu liegen, betätigt den Buzzer. Bei korrekter Antwort wird mit der nächsten Frage fortgefahren, im gegenteiligen Fall dürfen sich die Mitspieler noch einmal versuchen. Schnapp: Die Frage bleibt eingeblendet, die Antwortmöglichkeiten werden jedoch nacheinander rotierend angezeigt. Wer die richtige Lösung "buzzt", erhält Punkte. Buzz-Stopp: Die sicherlich witzigste Variante mit mehreren Gegnern: Beim Aufleuchten des eigenen Buzzers gilt es, diesen zu betätigen und danach festzulegen, wer eine Frage zum gespielten Musikstück beantworten muss.
Bei einem schnellen Blick auf die technische Seite fällt vor allem auf, dass die eingespielten Titel allesamt keine Originale sind – dies tut dem Spielspaß jedoch keinen Abbruch, da die Songs dennoch identifizierbar bleiben, ein wenig schade ist es trotzdem. Auch die deutsche Synchronisation bleibt hinter den Erwartungen zurück. Hier stechen vor allem die nervigen Kommentare des halblustigen Moderators hervor. Optisch darf man sich natürlich auch kein Gustostückerl erwarten, die Comicgrafik ist nett, mehr aber auch nicht.
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