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Spielinfos Bewertungen (35) User-Reviews (3) Screenshots (14) Spiel bewerten

531. Perfect Dark Zero

Xbox 360
» Grafik: 83
» Sound: 85
» Spielspaß Solo: 80
» Spielspaß Multi: 85
» Gesamtwertung:
83
» Anzahl Bewertungen: 35     » alle zeigen
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» Gesamtwertung: 4 /5
» Durchschnittswertung: -
» Anzahl Bewertungen: 0     » alle zeigen
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Infos
» Von: AnotherDamn...
» Am: 15.12.2005
» Spielzeit: 30 h
» Grafik: 86
» Sound: 80
» Spielspaß Solo: 87
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 89
Pro
riesiges Waffenarsenal
Koop Modus off- und online
viele Multiplayervarianten
Contra
Spielzeit etwas kurz
Solopart etwas enttäuschend
dt. Synchro lieblos
Qualität
» bewertet mit: 10
Wenn es um RARE geht sind sich viele Spieler einig: Was die Jungs anpacken wird zu Gold. Dies durften wir in den vergangenen Jahren an Spielen wie Banjo, Conker, Goldeneye aber auch Perfect Dark erleben und vergöttern. Wie aber schlägt sich eines ihrer neuesten Spiele, Perfect Dark Zero? Ein weiterer Garant für die scheinbar nie endende Kreativität der Spielschmiede?

Meine Name ist Dark, Joanna Dark!

In RAREs neuestem Shooter auf der XBOX360 erfahren wir endlich mehr über den Werdegang von Joanna Dark und ihrem Karrierebeginn beim Carrington Institut. Die leider etwas flach ausgefallene Geschichte ist über 14, abwechslungsreiche, Missionen verteilt und benötigt in etwa 12 Stunden um beendet zu werden. Hat man den Solopart hinter sich gebracht, warten allerdings noch eine Menge Multiplayervarianten darauf ausführlich gezockt zu werden.

Ausgereift oder doch eine Frühgeburt ?

War man es von, dem in Deutschland indizierten, Goldeneye und dem Perfekt Dark Vorgänger auf dem N64 noch gewohnt sowohl im Solo- als auch Multiplayerpart bestens unterhalten zu werden, so muss man sich leider eingestehen, dass Perfect Dark Zero zwar ein von Grund auf solider Solo - Shooter ist, seine Stärken aber erst richtig in den zahlreichen Mehrspielergefechten und vor allem im Koop – Modus ausspielt. Dazu aber später mehr.

Einmal bitte das Sparmenü : Einzelspieler für Singles

Hat man nicht das Glück einen XBOX Live Account oder gar Freunde zu besitzen ;-) wagt man sich mal an die Solo Missionen.

Nach der Wahl aus drei Schwierigkeitsgraden (Agent, Geheimagent, Dunkler Agent) folgt ein kurzes Missionsbriefing, das uns freundlicherweise vorgelesen wird. Hier erfährt man zunächst alle notwendigen Einzelheiten. Schnell noch die richtige Ausrüstung ausgewählt und die Ballerei kann beginnen. Hat man zu Beginn des Abenteuers nur eine Pistole zur Auswahl, wächst das Waffenarsenal aus dem Joanna wählen kann rapide an und lässt so manchen, männlichen, Profikiller neidisch werden. Noch dazu ist jede Wumme mit einem zweiten Feuermodus ausgestattet, der von „simpler“ Nachsicht bis hin zu einem aussagekräftigen Granatwerfer oder gar einem Hologrammmodus reicht. Einige Waffen bieten sogar noch einen Tertiärmodus (z.B. Taschenlampe). Leider kann man nicht x-beliebig viele Waffen mit sich herumschleppen, sondern ist auf 4 Equipement - Slots beschränkt. Pistolen z.B. nehmen nur einen Slot in Anspruch. Gewehre, Shotgun oder MPs bereits schon zwei. Spielt man nun mit dem Gedanken mit einem Snipergewehr oder gar mit Raketenwerfer in die Schlacht zu ziehen, muss man einplanen keinen freien Slot mehr zur Verfügung zu haben.

Darfs ein bisschen Abwechslung sein?

Die Missionen selbst gestalten sich sehr abwechslungsreich. Für meinen Geschmack fast schon zu abwechslungsreich. Hätte man die Geschichte weggelassen und jedes Level eigenständig gelassen wäre es nicht so schlimm gewesen. So aber kämpft man sich durch interaktive Simulationsprogramm, antike Tempelanlagen, chinesische Anwesen oder auch eine Dschungelfestung gilt es zu infiltrieren. Genauso abwechslungsreich sind die Gegner gestaltet. Kämpft ihr in einer Mission noch gegen futuristisch aussehende Soldaten, stehen Euch im nächsten Abschnitt plötzlich Cyberpunks oder gar bewaffnete chinesische „Mönche“ gegenüber. Dies sorgt zwar für viel Abwechslung, hier wurde aber für meinen Geschmack ein wenig übertrieben.

Gehen wir es taktisch an.....obwohl....wozu? K.I von Gestern

Die K.I, sofern man hier überhaupt davon sprechen kann, reduziert sich leider auf ein Minimum. Zwar hat man es nicht mit Verwandten der Serious Sam Reihe zu tun, fordernde Gegner sucht man allerdings vergebens. Auch auf den schwereren Schwierigkeitsgraden tut sich hier leider nichts. Gelegentlich kommt es zwar vor, dass Gegner bei zu großer Gegenwehr das Weite suchen, in Deckung gehen sie aber so gut wie nie. Dem Spielspass mindert dieses Manko aber nur gering. Trotzdem hätte man sich, angesichts anderer aktueller Shooter, mehr erwarten können.

Wir nehmen doch das Maxi-Menü: Multiplayer off- oder online rockt das Haus

Entscheidet man sich nicht für die Solo – Missionen sondern ist mehr darauf auf sich spannende Multiplayermatches zu liefern hat man bei Perfect Dark Zero sehr viel vor. Offline gegen Freunde bzw. Bots oder per XBOX Live gegen andere Spieler kann man sich gegenseitig das Leben schwer machen. Neben dem klassischen Deatmatch und Team – Deathmatch bietet Perfect Dark Zero den Dark – Ops Modus bei dem, ähnlich wie bei Counter Strike, rundenbasierende Kämpfe ausgetragen werden. Zur Zeit gibt es genug Auswahl an verfügbaren Servern und es macht unendlich viel Spaß ein paar Runden online zu zocken.

Hat man kein Interesse am gegenseitigen niederballern, besteht auch die Möglichkeit die Solo – Missionen im Koop Modus zu bestreiten. Dieser Modus ist mein persönlicher Favorit. Im Gegensatz zum Einzelspieler hat man hier die Möglichkeit viele Missionen aus der Sicht einer anderen Personen zu spielen und kommt gelegentlich an Orte, die einem normalerweise verschlossen bleiben. Hat man zusätzlich noch ein Headset ist Spielspaß erster Güte garantiert!

Grafik und Sound

Die Grafik von Perfect Dark Zero ist etwas comicartig und nimmt den Geschehen ein wenig den realistischen Touch. Die Gegnermodelle sind genauso wie die Level voller Details, wenn auch leider ein wenig „Klonartig“. Die Waffen stechen vor allem durch die Glanzeffekte hervor. Bei den Waffen hat RARE allgemein ganze Arbeit geleistet. Selten durfte man so ein großes und abwechslungsreiches Arsenal bestaunen. Durch den Sekundärmodus hat jede Pistole oder Gewehr seine eigenen Vorteile und Reize.

Die Musikuntermalung ist ganz gut gelungen, wenn auch nicht im besonderen Maße auffallend. Im Gegensatz zu den Waffensounds. Diese klingen durch die Bank alle sehr realistisch (sofern man das von einer Laserpistole behaupten kann ;-) ) und knackig!

Viel Worte möchte ich über die deutsche Synchronisation nicht verlieren, denn etwas ähnlich liebloses hab ich schon länger nicht mehr erlebt.
Fazit
Die erhoffte Shooter-Referenz ist es dann leider doch nicht geworden. Trotzdem bietet das Spiel gelungene Actionkost für Solisten. Waffenfetischisten dürfen auf ein riesiges Arsenal zurückgreifen und es so richtig krachen lassen! Multiplayerfans greifen blind zu - PDZ bietet alles was das Herz begehrt! Hoffen wir, dass wir nicht das letzte Mal mit Joanna unterwegs waren!
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
   Ego-Shooter
Publisher
Microsoft Game ...
Entwickler
Rare
Website
www.perfectdark...
Release
02. Dezember 2005
Spiel kaufen
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Features
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