Infos
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» Grafik: |
92 |
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» Sound: |
93 |
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» Spielspaß Solo: |
90 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
92 |
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Pro
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grosse Spielwelt |
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tolle Action |
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massig Tricks |
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Multiplayerhit |
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viele Modis |
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Qualität
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Macht kaputt, was euch kaputt macht!!!
Destruktive Spiele gibt es wie Sand am Meer. Natürlich macht es am meisten Spass wenn es so richtig kracht und rummst. Ob ihr nun bei „Burnout“ durch die Strassen brettert und alles umfahrt was nicht schnell genug aus dem Weg fährt, oder ob ihr in GTA die ganze Stadt terrorisiert.. das letzendliche Chaos ist es, was wirklich zählt.
Seit dem 27. Oktober kommen auch wieder Extremsportfreunde und Skateboardakrobaten voll auf ihren Genuss, denn Tony Hawk’s Vorzeige-Skatespiel geht in die 7. Runde. Und dieses Spiel beschreibt das Chaos in reinster Form.
California über alles….. (Dead Kennedy’s)
Bereits zum 7. Mal, dürfen sich begeistere Spieler dieser Serie auf das Skateboard wagen. Während ihr im Vorgänger noch die ganze Welt unsicher gemacht hat, wird es wieder Zeit, ein bisschen in der Heimat des Skateboardings zu verweilen und so dürft ihr euch erstmals in ganz Los Angeles austoben und die Stadt unsicher machen. Brettert mit eurem Board durch Beverly Hills, Hollywood bzw. viele anderen Stadtteile und zeigt aus welchem Holz ihr geschnitzt seid. Trefft neue Freunde und baut euch euer eigenes „American Wasteland“.
Skate was das Zeug hält
Wer schon mal das Vergnügen hatte, einen der Vorgänger zu spielen, wird mit der Steuerung seines skatenden Egos keine Probleme haben. Nach gewohnter alter Manier dürft ihr euer Board wahlweise mit dem linken Analogstick oder mittels Steuerkreuz durch die Stassen manövrieren. Auch die Trickbuttons haben ihren alten Stammplatz in diesem Spiel erhalten. Flips, Grabs, Grinds, Liptricks, Manuals… es gibt nichts, was man nicht mit seinem Board anstellen kann. Die Vielfalt der Tricks kennt wie gewohnt keine Grenzen und lassen das Herz jedes Möchtegernskaters aber auch jedes Profis höher schlagen. Auch das Absteigen vom Board, wie im vorangegangenen Teil ist wieder möglich um L.A auch gelegentlich zu Fuss erkunden zu können, Leitern raufzuklettern oder sich an Wänden entlangzuhangeln. Erstmals ist es eurem virtuellen „ich“ aber auch möglich Mauern hinaufzulaufen wie der „Prince of Persia“ gern auch in seinen Spielen demonstriert und in einem gekonnten Salto abzuspringen.
Um auch unerfahrenen Spielern die Steuerung dieses Spieles näherzubringen sind aber nicht alle Tricks von Anfang an verfügbar. Ähnlich eines Tutorials wird euch jeder Trick in verschiedensten Missionen erklärt und muss so lange geübt werden, bis der Trick passt und die Mission als erfüllt gilt. Sobald eine Trickmission gemeistert ist, kann er im weiteren Spielverlauf immer wieder vollzogen werden.
Learn to skate
Wie auch im Vorgänger, müsst ihr euch von ganz unten nach ganz oben skaten. Alles muss erlernt werden. Zu Beginn des Spieles könnt ihr weder allzuhoch springen noch leicht die Balance von Grinds oder Manuals halten. Wenn ihr Skate-Challenges annehmt, könnt ihr eure „Stats“ stetig verbessern und eure fahrerischen Künste immer mehr ausbauen. Sowohl die Trickmissionen als auch die Challenges sind in die tolle Story des Spieles gut integriert worden. Von der Story selbst möchte ich aber nicht zuviel verraten.
Entfalte dich selbst!
In „Tony Hawk’s American Wasteland“ könnt ihr euch nahezu selbst entfalten und dem Spiel eure persönliche Note aufdrücken. Ihr spielt keinen „Profi-Skater“ sondern einen ganz normalen Jungen von der Strasse den ihr aus mehreren vorgefertigten Charakteren wählen könnt. Wer den eigene Skater aber trotzdem zu lasch findet, kann sich in mehreren Shops in LA ein komplett neues Outfit, eine neue Frisur oder neues Zubehör kaufen um ihn ein bisschen aufzupeppen. Neben den Spielmissionen, die euch im Verlauf der Story weiterbringen könnt ihr aber auch einfach mal durch die Gegend gondeln, Graffitis an die Wand sprühen oder Pennern das letzte Geld aus der Tasche ziehen indem ihr ihnen Tricks vorzeigt die sie von euch sehen wollen. Sobald ihr mehrere Stadtteile freigespielt habt könnt ihr auch mittels Bus oder mit dem eigenen Skateboard nahtlos die Bereiche wechseln und euch dort aufhalten wo ihr gerade sein wollt. Findet verschiedene Gaps oder treibt euer Punktekonto in die Höhe. Tut woran ihr Spaß habt.
Story’s sind nicht so mein Ding!
Wer mal abseits der Story ein bisschen durch die Stadt fahren möchte, der kann sich an vielen verschiedenen Spielmodis erfreuen. Auch der Klassik-Modus ist wieder verfügbar in dem ihr in einem kleinen Areal gegen die Zeit vorgeschriebene Missionen erfüllen müsst. Wer überhaupt keine Missionen erfüllen möchte, kann sich auch im „Skate for Fun“-Modus austoben und die ganze Stadt einfach mal erkunden oder unsicher machen.
Wer gern Freunde zu sich einlädt, der wird mit dem Multiplayer-Modus wieder seine helle Freude haben. Messt euch mit euren Freunden bei einer Runde „Graffiti“, „Loser“ und allen anderen beliebten Mulitplayermodis der Vorgängerteile. Der Spaß dieses Spieles kennt keine Grenzen. Und selbst wer gerade keine Freunde um sich scharen kann, wird im Online-Modus voll auf seine Kosten kommen.
Rauf aufs Board und werde der „Lord of the Board“

Fazit
„Tony Hawk’s American Wasteland“ fängt da an, wo „Tony Hawk’s Underground 2“ aufgehört hat und ist somit ein würdiger Nachkomme dieser Spielserie. Fans der Vorgängerteile werden wieder ihre helle Freude haben, aber auch Spieler die die vorhergegangenen Teile nicht kennen, sollten dieses Spiel einfach mal ausprobieren. Spektakuläre Stunts, das rasende Tempo als auch die spielerischen Freiheiten dieses Games sind ein Erlebnis für sich. Wo „Tony Hawk“ draufsteht ist auch 100% „Tony Hawk“ drin.. und sollte in gut sortieren Spielesammlungen einen Ehrenplatz erhalten.
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