Infos
|
» Spielzeit: |
6 h |
|
|
» Grafik: |
100 |
|
|
|
» Sound: |
80 |
|
|
|
» Spielspaß Solo: |
40 |
|
|
|
» Spielspaß Multi: |
- |
|
|
|
» Gesamtwertung: |
60 |
|
|
Pro
|
|
 |
|
geniale Grafik |
|
|
|
 |
|
gute Soundeffekte |
|
|
Contra
|
|
 |
|
wenig Tiefgang in der Handlung |
|
|
|
 |
|
wenig Abwechslung |
|
|
|
 |
|
zu kurz |
|
|
Qualität
|
Die Macher der legendären Burnout Reihe versuchen sich am Genre der Ego Shooter. Doch hat das Spiel neben der fantastischen Grafik auch noch mehr zu bieten oder entpuppt sich das Ganze als "Aussen hui, innen pfui" ?
Die Handlung:
Schon bei der Handlung zeigt sich das erste Manko von Black. Die Handlung ist nämlich so flach wie es nur geht. Als Kämpfer einer Spezialeinheit schiesst man sich durch Gegnerhorden. Dabei wird die "Handlung" zwischen den einzelnen Abschnitten durch kurze Zwischensequenzen vorangetrieben, die aber allesamt wenig spannend sind, da sie ausschliesslich ein Gespräch unseres Alter-Egos in einem düsteren Verhörraum zeigen.
Sowohl bei den Zwischensequenzen als auch bei der Handlung im Allgemeinen hätte mehr Tiefgang dem Spiel mehr als gut getan.
Das Spiel:
Im Spiel geht man hauptsächlich sehr brachial zu Werke. Mit diversen Waffen, vom Kalaschnikov Sturmgewehr bis zum RPG Raketenwerfer kämpfen wir uns durch unterschiedlichste Einsatzgebiete. Das Arsenal hat dabei allerdings nur Klassisches aber keinesfalls Überraschendes zu bieten.
Die einzelnen Orte stellen Straßenzüge, Wälder, Fabriken und anderes altbekanntes dar. Dabei ist ein "an den Gegnern vorbei schleichen" so gut wie nicht möglich, da die Gegnerhorden per Script auftauchen, sobald man einen bestimten Punkt erreicht hat oder man einen der Mitstreiter ausgeschaltet hat.
Auch Handlungsfreiheit sucht man vergeblich. Black läuft ganz linear ab. Meistens hat man nicht einmal die Wahl zwischen zwei Wegen, sondern wird komplett durch die einzelnen Abschnitte "gelotst". Das Handlungsfreiheit ala "GTA - San Andreas" bei so einer opulenten Grafik nicht möglich ist leuchtet ein, dennoch wäre auch hier mehr besser gewesen.
Optik kontra Abwechslung:
Man darf natürlich nicht vergessen dass Black einfach genial aussieht. Sämtliche Waffen, Umgebungen und Effekte sind schlichtweg unglaublich. Da fliegen Brocken aus dem Mauerwerk, Autos explodieren, Scheiben zerbersten. Und das Ganze ohne nennenswerte Ruckler, wie etwa in "Killzone". In Sachen Optik haben die Entwickler wirklich das Letzte aus der doch schon etwas betagten Playstation Hardware herausgekitzelt. Allerdings gibt es nicht wirklich viel Abwechslung fürs Auge. Nach spätestens zwei Abschnitten wird die Umgebung schnell langweilig, da die Gebäude wenig unterschiedlich und vor Allem hauptsächlich in Grautönen gehalten sind.
kurzer Spaß:
Zu allem Überfluss ist das Ganze auch noch recht schnell vorbei. Acht Abschnitte und das wars. Sollte man bis zum Schluss noch auf Wendepunkte oder Überraschungen in der Handlung gewartet haben, wird man bitter enttäuscht.
Dazu muss man allerdings sagen, dass die einzelnen Abschnitte recht groß sind. Die Spieldauer pro Abschnitt liegt ungefähr zwischen 30 und 50 Minuten. Doch aufgrund der geringen Abwechslung fällt es oftmals schwer, zwei Abschnitte direkt hintereinander zu bewältigen. Hier braucht man meistens erstmal eine Pause von der Ballerorgie.
(Dieses Review wurde von mir auch auf www.Gamezone.de veröffentlicht.)

Fazit
Black sieht fantastisch aus und bietet in Sachen Physik und Action einiges. Allerdings war es das dann auch schon größtenteils. Spannende Handlung, Teamkämpfe oder (Entscheidungs)freiheit sucht man hier vergeblich. Fans von "Simpel Shootern" der Marke Doom kommen hier sicherlich auf ihre Kosten. Alle Anderen sollten Black zumindest einmal anspielen um sich die geniale Grafik nicht entgehen zu lassen. Black zeigt, was mit der guten alten Playstation noch möglich ist, aber leider auch, wie man es nicht umsetzen sollte.
|