Infos
|
» Spielzeit: |
12 h |
|
|
» Grafik: |
93 |
|
|
|
» Sound: |
90 |
|
|
|
» Spielspaß Solo: |
92 |
|
|
|
» Spielspaß Multi: |
- |
|
|
|
» Gesamtwertung: |
92 |
|
|
Pro
|
|
 |
|
grandiose Präsentation |
|
|
|
 |
|
viel Abwechslung |
|
|
|
 |
|
gelungene Steuerung |
|
|
Contra
|
|
 |
|
Mitstreiter KI |
|
|
Qualität
|
Story
Im neusten Teil der Ghost Recon Serie ist Captain Mitchell, der Anführer der Ghosts, einer Spezialeinheit der US-Army, mal wieder nicht um seine Aufgabe zu beneiden. Nicht nur, dass mexikanische Rebellen den kanadischen Premierminister getötet und die mexikanische Regierung gefangen genommen haben, nein auch der Präsident der USA ist in Gefahr und es ist die Aufgabe der Ghost ihn da raus zu holen. Im Laufe der Handlung, die komplett in Mexiko City spielt, werden sie in verschiedenste Umgebungen, wie z.B. dicht bebaute Stadtviertel oder eine Festungsanlage ausserhalb der Stadt, geschickt. Zudem gibt es die ein oder andere Storywendung, die aber bei weitem nicht so weitreichend sind wie z.B. bei Metal Gear Solid.
Gameplay
In der Rolle von Captain Mitchell werden sie, je nach Mission, alleine oder mit drei KI-Kollegen ins Feld geschickt. Die Aufgabe ist zumeist einen Checkpoint zu erreichen, bei dem sie feindliche Stellungen in die Luft jagen, Gefangene befreien oder einfach die Position halten sollen. Dabei ist der Weg nicht minder spannend. Überall lauern versteckte Scharfschützen, die nur darauf warten den unvorsichtigen Spieler zu bestrafen.
Taktik ist hier das Stichwort. Man muss geschickt von einer Deckung zur anderen gelangen um in die richtige Schussposition zu kommen. Dabei hilft das zuerst etwas überladen wirkende Interface, dass aber nach kurzer Spielzeit leicht zu beherrschen ist. Man hat jederzeit alle bekannten Feindpositionen, die von Sonden, verbündeten Schützenpanzern oder den KI-Kollegen entdeckt wurden, und Missionsziele im Blick. Das CrossCom genannte HUD bietet zudem neueste Informationen die per Videostream eingespielt werden und gibt einem, in Verbindung mit der jederzeit aufrufbaren 3D-Karte der Umgebung, jederzeit den vollen Überblick über die momentane Lage.
Je nach Einsatz können sie ihre KI-Kollegen vorschicken um die unmittelbare Umgebung nach Feinden absuchen zu lassen oder müssen diese Aufgabe alleine erledigen. Gelegentlich können sie auch auf die Unterstützung durch einen Schützenpanzer, einen Kampfhubschrauber oder eine Aufklärungssonde zurückgreifen und diesen Befehle wie Gegner ausschalten oder Gebiet aufklären geben.
Hier zeigt das Spiel auch eine seiner wenigen Schwächen. Die KI ihrer Mitstreiter ist in manchen Situationen sehr bockig, d.h. sie müssen manche Befehle mehrmals geben bevor sie ausgeführt werden. Das kann zuweilen etwas nervig sein, da die Gegner-KI sehr gut gelungen ist und sie auch schon auf dem normalen Schwierigkeitsgrad fordert.
Präsentation
So muss ein Next Gen Spiel aussehen. Durch die fantastischen Licht- und Partikeleffekten, die besonders schön bei spektakulären Explosionen zu gelte kommen, und einer realistischen Farbgebung wirkt das gesamte Spielgeschehen wie aus einem Guss. Schön ist ebenfalls das selbst bei viel Action auf dem Bildschirm das Spiel niemals ins Stocken gerät. Zwar gibt es an einigen Stellen kleinere Streamingprobleme wenn man mit dem Scharfschützengewehr die Umgebung absucht, doch stört das den Gesamteindruck nicht.
Auch der Sound weiß zu gefallen. Neben realistischen Waffen- und Umgebungsgeräuschen gefällt vor allem der sparsame Einsatz von Hintergrundmusik. Zumeist werden nur am Beginn einer Mission, z.B. bei Anflug mit einem Helikopter auf das Zielgebiet, passende Rockstücke eingespielt. Die Dolby Digitalunterstützung ist wie der Rest sehr gelungen.

Fazit
Ubi Soft hat es wieder geschafft einer Serie mit neuen Ideen zu neuen Glanz zu verhelfen. G.R.A.W. spielt sich von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend, da zu jeder Zeit etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Auch die Präsentation ist überzeugend. Endlich wurde die Leistungsfähigkeit der Xbox 360 gezeigt und selbst Spieler ohne einen HD-Bildschirm haben etwas davon. Zwar gibt es kleiner Kritikpunkte wie z.B. die stellenweise bockigen KI-Kollegen, doch im Großen und Ganzen darf sich niemand, der auch nur das Geringste für Taktik-Shooter überhat, diesen Blockbuster entgehen lassen
|