Infos
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» Spielzeit: |
9 h |
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» Grafik: |
90 |
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» Sound: |
90 |
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» Spielspaß Solo: |
80 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
90 |
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Pro
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Wunderschöne Grafik |
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Gute Animation |
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Abwechslungsreiche Settings |
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10 Elementarkrieger |
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Freischaltbare Boni |
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Contra
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Kurze Spieldauer |
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Kaum Nebenquests |
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Qualität
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Mit "Kameo: Elements of Power" ist ein wunderschönes Adventure zum Release der Xbox 360 an den Start gegangen. Und zu unrecht ziemlich unbeachtet geblieben.
Ihr schlüpft in die Rolle der gleichnamigen Heldin und müsst alles daran setzen den bösen Trollkönig Thorn und seine Komplizin Kalus den Gar auszumachen.
Das Spiel schmeisst euch zu beginn direkt in den Angriff auf Thorns Burg. Während der ersten Hüpf-, Kletter- und Kampfpassagen werden ihr schonmal mit der Steuerung und den Fähigkeiten der Elementarkrieger vertraut gemacht.
Thorn in die ewigen Jagdgründe zu schicken, gelingt Euch natürlich noch nicht. Stattdessen versohlt er Euch den Hintern, Ihr verliert die Elementarkrieger und startet von neuem im verzauberten Königreich.
Verzaubert ist auch die beste Beschreibung dafür.
Saftiges Grün, strahlende Sonne und ein heiteres Tummeln der NPCs - eine fantastische Optik.
Von dort aus beginnt Eure Reise. Ihr müsst die 10 Elementarkobole wiederbeschaffen, durch denen ihr euch in Wesen der Elemente Feuer, Wasser, Stein, Eis und Natur verwandeln könnt. Mit deren Kraft stellt Ihr euch ein weiteres mal Thorn.
Dabei führt es Euch durch die verschiedensten Settings. Vom Sumpf, über Schneelandschaften bis zum Unterwassertempel ist alles dabei. Das bietet natürlich eine große und vor allem schöne Optische Abwechslung.
Während Ihr von Ort zu Ort reist, reitet ihr immer wieder durch das Ödland, wo die Schlacht zwischen den Trollen und dem verzauberten Königreich im vollen Gange ist. Massenschlachten, Belagerungswaffen und Riesentrolle - eine grandiose Atmosphäre.
Abwechslung ist auch im Kampf ein gutes Stichwort.
Denn durch die 10 Elementarkrieger gibt es eine Vielfalt an Taktiken.
Jedes Wesen hat seine eigenen Angriffe die ihr mit LT und RT bzw. beide Tasten kombiniert ausführen könnt.
Im Laufe des Spiel findet Ihr so genannte Elementarfrüchte, mit denen ihr noch weitere Attacken lernen könnt. Des weiteren können auch Runen eingesammelt werden, mit denen ihr Extras wie Energie oder eine größere Runentasche kaufen könnt.
Mit den Tasten A, X, Y und B wechselt ihr zwischen den Kriegern und Kameo.
An einigen Stellen müsst ihr auch schnell zwischen den Elementarkrieger wechseln, was aber sehr einfach von der Hand geht.
Richtige Abwechslung bietet "Kameo" nur in den Kämpfen und in der Optik, denn das Spiel läuft ziemlich linear ab.
Man muss ein Elementarkrieger nach dem anderen Retten und zwischendurch einige Bosse killen. Von Nebenquests fehlt so gut wie jede Spur. Nur ab und zu gibt es mal eine kleine Aufgabe, in der man z.B. einen NPC finden und befreien muss. Aber selbst die werden eher zufällig entdeckt.
Diverse Orte kann man nochmal (auch im Ko-op Modus) spielen um Punkte zu kassieren, die man dann in Extras, wie ein neues Aussehen für Kameo ausgeben kann.

Fazit
Insgesamt ist "Kameo" ein wirklich gelungenes Adventure. Wunderschöne Optik, Abwechslung im Kampf durch die 10 Elementarkrieger und die verschiedenen Settings.
Dazu gibt es doch diverse freischaltbare Boni.
Leider fällt es mit einer Spieltzeit von ca. 10 Stunden etwas kurz aus.
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