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Halo, für viele der Hauptgrund sich eine Xbox zuzulegen. Im Vorfeld zog dieses Spiel im Gegensatz zu den anderen Launchtiteln die meisten Blicke auf sich. Ob die Vorfreude angebracht war und sich somit ein Einsatz in der Ringwelt Halo lohnt, könnt ihr in meinem Review nachlesen:
er mit vielen Vorschusslorbeeren überhäufte Ego-Shooter hat trotz seines erst kurzen Bestehens schon viel durchlebt. Halo war erst nur für den PC angekündigt. Die PC-Gemeinde freute sich auf ein spitzen Spiel, dass gerade in Sachen Grafik und realistischer Physik begeistern konnte. Schnell fanden die Ansätze der Bungie-Entwickler viele Freunde, die jedes kleine Lebenszeichen des Spiels mit Freude wahrnahmen. Doch da kam der Schock, Microsoft kaufte die Bungie Studios und somit auch Halo, für ihre "Wunderkonsole". Zu der Zeit war fast gar nichts zur Xbox bekannt, umso lauter war der Aufschrei der PC-User. Zwei Jahre später war es dann so weit. Halo erschien für die Xbox und das sogar als Launchtitel. Das kurbelte die Abverkäufe der Xbox kräftig an, denn Halo ist bis jetzt das meist verkaufte Xbox Spiel. Eine PC-Version ist zwar angekündigt, wird aber nicht von Bungie entwickelt, da die schon am zweiten Teil werkeln. Die Geschichte spielt im Jahre 2552. Die Zahl der Menschen wird zu groß, dadurch ist es nötig auf andere Planeten in anderen Sonnensystemen auszuweichen. Kolonien werden gegründet und über eine Million Menschen verbringen ihr Leben dort. Jedoch kommt es in der Kolonie Harvest zum Unfassbaren. Ein Alienbündnis, das sich selbst Convenant nennt, nimmt den Planeten ein, eliminiert die Bewohner und ist auf dem Weg zur Erde. Aus diesem Grund konstruieren die Menschen eine genmanipulierte Rasse namens SPARTAN-II, denen es als Einzigsten möglich ist eine Chance gegen die außerirdische Übermacht zu haben. Ihr, Master-Chief, seid einer dieser Personen. Ihr befindet euch an Board der "Pillar of Autumn", die versucht die heranfliegenden Convenants durch einen Sprung in die unbekannten Gefilde des Weltalls von der Erde abzulenken. Dadurch befindet ihr euch in der Nähe der unbekannten Ringwelt Halo. Auf dem Schiff beginnt auch das Tutorial, in Form des ersten Auftrages, wo ihr euch schon einmal in die Steuerung einarbeiten könnt. Die Aliens greifen an und versuchen die "Pillar of Autumn" zu erobern und ihr müsst zum Deck des Captains. Da angekommen erhaltet ihr endlich eine Pistole und erfahrt, dass der Captain plane mit Rettungskapseln auf der Ringwelt Halo zu landen. Dort angekommen geht's erst richtig los, doch das müsst ihr schon selber erleben. Das Waffensystem ist etwas anders als bei anderen Spielen dieser Art. Statt so viele Waffen wie man will bei sich zu tragen, passen gerade mal zwei in den Waffengurt des Master Chiefs. Dazu kann man noch ein halbes duzend Granaten tragen. Die Waffen haben verschiedene Eigenschaften, die es taktisch zu nutzen gilt. Jedoch ist das Reportoire mit gerade mal acht Waffen ein wenig klein ausgefallen. Es ist ebenfalls möglich eines der vier Fahrzeugen zu steuern. Die Handhabung ist jedoch etwas problematisch, aber darauf kommen wir später zusprechen. Eure Verbündeten, die euch im Kampf beistehen, agieren sehr intelligent, gehen in Deckung, und kommunizieren miteinander. Auch als Beifahrer in den Warthogs) eine Art Jeep) sind sie zu gebrauchen, oder an der Board Kanone. Doch dies ist auch nötig, denn eure Gegner sind weit in der Überzahl und taktisch so wie technisch weit überlegen. Auch ihre KI ist sehr gut und lässt nichts zu wünschen übrig. Die Grafik hat zwei komplett unterschiedliche Seiten. Die atemberaubenden Außenlevels können sofort begeistern. Realistische Wiesen, wunderbare Schatten , Lichteffekte und die spitzenmäßige Mimik der Charakter. Detailreichtum wohin das Auge blickt. Doch bei den Innenlevels wendet sich das Blatt leider gewaltig. Eintönige Farben, langweile Räumlichkeiten, die sich dazu auch noch sehr gleichen, sodass man schon einige Male glaubt im Kreis zulaufen. Das ist recht schade, denn dadurch hat man das Gefühl, dass das Spiel unbedingt bis zum Launch der Xbox in der USA fertig gestellt werden musste. Leider geht die Framerate bei besonders spektakulären Explosionen gern mal in die Knie, aber auch sonst läuft es meistens bei nur 30 Frames pro Sekunde. Die Steuerung ist in der Ego-Perspektive recht gut gelungen. Nach etwa einer halben Stunde kommt man schon ganz gut mit ihr zurecht. Die Steuerung der Fahrzeuge hingegen, stellt sich als schwierig heraus. Der linke Stick wird zum lenken benutzt und der rechte zum Gas geben. Man braucht schon einiges an Übung um eins der grafisch gut dargestellten Fahrzeuge jederzeit unter Kontrolle zu haben. Der Sound hingegen kann voll und ganz begeistern. Jeder Dolby Digital 5.1 Besitzer wird an Halo seine helle Freude haben. Explosionen von allen Seiten, vorbeitreffende Geschosse der Gegner. Die Soundeffekte sind sehr zutreffend und gefallen. Auch die musikalische Untermalung passt zum Szenario. Des Weiteren kann man sich über eine gute Lokalisierung freuen, bei denen auch die jeweiligen Sprecher gut gewählt worden. Jedoch sind manche Sprüche der Soldaten im Kampf nicht immer passend. Frust kann zum Glück nicht aufkommen, denn das Spiel ist mit genügend Speicherpunkten in den Levels ausgestattet. Beim ersten durchspielen auf leichter Stufe stellt man sich oft die Frage, was die vielen Speicherpunkte sollen. Doch spätestens wenn ihr Halo in der schwersten Schwierigkeitsstufe Legendary (es gibt Easy, Normal, Heroic und Legendary) probiert, wird man wissen warum. Damit auch nach den Einzelmissionen der Spielspaß bleibt ist Halo mit einigen Multiplayermodi ausgestattet. Besonders viel Spaß macht der CoOp - Modus, indem es möglich ist, das Spiel mit einem Freund zu bestreiten. Außerdem gibt es eine Deathmatch- (Showdownmodus), Capture the Flag Variante (Totenkopfmodus). Des weiteren gibt einen Rennmodus, in dem es gilt, bestimmte Punkte auf der Karte abzufahren. Bei "King of the Hill" muss man ein bestimmtes Gebiet für zwei Minuten halten. Alle diese Modi (außer des CoOp-Modus, der nur zu zweit an einem TV-Gerät spielbar ist) sind via Splitscreen zu viert spielbar und wirklich spaßig. Im LAN ist es auch mit bis zu 16 Spielern spielbar. Eigene Meinung: Halo ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite steht das wirklich spaßige Gameplay, die genialen Außenareale, die guten Charaktermodelle, die intelligente KI und der fantastisch zum Spiel passender Soundtrack. Auf der anderen Seite sind die tristen Innenlevels, die immer den Anschein haben sich zu wiederholen. Die schlechte Framerate, die wahrscheinlich auch nicht nötig gewesen wäre, und die nicht so gute Steuerung der Fahrzeuge, fallen dabei auch ins Auge. Hätte man noch 3-4 Monate an dem Titel gearbeitet, hätte man dies ausmerzen können. Nur in einer Sache konnte Halo mich positiv überraschen. Der Multiplayer ist wirklich klasse und kann eine lange Zeit fesseln. Gerade der CoOp-Modus lädt in den höheren Schwierigkeitsstufen immer wieder zum Spielen ein. Split-Screen-Hasser - so wie ich einer war - werden seit dem sie Halo gespielt haben wohl nicht mehr so denken. Im Lan setzt Halo noch einmal eine Schüppe drauf. Wer also ein Ego-Shooter-Fan ist, für den führt kein Weg an diesen Top Titel vorbei. Wer jedoch nicht wirklich etwas mit der Thematik anfangen kann, sollte lieber erst einmal anspielen. Pro: geniale Außenwelten sehr guter Sound starke KI Contra: triste Innenlevels hakelige Fahrzeugsteuerun |
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