Infos
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» Spielzeit: |
60 h |
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» Grafik: |
90 |
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» Sound: |
89 |
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» Spielspaß Solo: |
91 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
90 |
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Pro
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Lange Spielzeit |
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3 große Stadtteile |
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Schwarzer Humor |
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Unzählige Nebenmissionen |
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Abwechslungsreiche Missionen |
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Contra
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Leichte Grafikruckler |
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Aufpoppende Gebäude |
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Qualität
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Das Software-Angebot beim Release der PlayStation Portable in Europa war anfangs etwas flau. Dies änderte sich schlagartig als im Oktober vergangenen jahres Grand Theft Auto: Liberty City Stories auf den deutschen Markt kam. Das Spiel erntete Lob, Preise und Ehre. Und das auch zu recht. Rockstar schafft es nicht nur auf der alten PlayStation 2 ein Meisterwerk zu kreieren, sondern auch auf der portablen Version.
Dieses "Kunstwerk" für unterwegs überzeugt mit klassischer "GTA"-Grafik, unzähligen Missionen, vielen Waffen und Autos, viel Humor und einer spannenden Geschichte. Diese spielt sich im besagten Liberty City ab, das vor den Ereignissen aus GTA 3 handelt. Der Spieler übernimmt die Rolle des Rauhbeins Tony Cipriani. Dieser Protagonist musste für ein paar Jahre untertauchen, weil er zuvor einen Mafiaboss getötet hatte. Nun ist er wieder zurück und er kämpft Seite an Seite mit seinem Boss Salvatore Leone um die Herrschaft von ganz Liberty City.
Am Anfang des Spieles muss man sich noch mit einer heruntergekommen Wohnung in Portland zufrieden geben. Doch je weiter der Spieler in der Geschichte kommt, umso höher fällt sein Honorar aus. Auch in jedem Stadtteil winkt eine neue und schickere Wohnung für Tony.
Je schwerer die Missionen, umso schwerer werden die Wummen. Wenn man sich noch anfangs mit einer Pistole und einer einfachen Schrotflinte zu Wehr setzen muss, wird sich Tony später mit härteren Bandagen kämpfen müssen. Von einem M4-Gewehr bis zu einem vernichtenden Raketenwerfer, hat Mister Cipriani die Auswahl, die er benötigt um Liberty City in seine Gewalt zu bringen.
Doch was bringen schwere Waffen ohne eine schicke Karre. Auch in diesem GTA gibt es für viele Fans der Serie ein Wiedersehen mit den verschieden Wagen. Während in Portland nur selten ein wirklich flottes Auto auftaucht, wie zum Beispiel ein Cheetah oder ein Infernus, bekommt man in Shoreside Vale jedes dieser schmucken Wagen an jeder Ecke zu sehen. Für Leute, die gerne auf der Suche nach den wertvollsten Autos sind, gibt es in der 2.ten Stadt eine Nebenmission, in der es gilt die Autos zu finden, die auf einem Blatt ausgestellt sind. Für jedes "abgeschleppte" Auto winkt eine nicht-minder ausfallende Belohnung.
Auch für die meisten Missionen im Spiel, benötigt man einen Wagen um entweder eine bestimmte Person zu kutschieren oder um zu flüchten.
Die Hauptgeschichte lässt fast keine Wünsche offen. Sie sind sehr abwechslungsreich, machen Spaß und es gibt sehr viele davon. Doch manchmal lassen selbst die witzigsten Missionen Frust aufkommen, denn hin und wieder taucht eine Mission auf, die wirklich hamerhart ist. Sie sind zwar selten, aber trotzdem da. Wem es dann doch zu blöd ist, hier und da jemanden umzubringen, der wird mit verschiedenen Nebenmissionen gut bedient sein. Man kann unter anderem aus verschiedenen Kategorien wählen. Als Autoverkäufer, Taxifahrer, Feuerwehrmann und als rechte Hand des Gesetzes, kann man massig Aufträge erfüllen. Und jede wird ausrreichend belohnt. Wenn man alle Krankhaus-Missionen bewältigt hat, kann man endlos lange Sprinten. Auch die altbekannte versteckten Päckchen gibt es wieder zu finden. 100 kleine Päckchen in 3 Stadtteilen, erhöht den Spielspaß wieder und wieder.
Die Musikuntermalung ist sehr gut ausgefallen, obwohl es sehr viele unbekannte Lieder sind. Der Titelsong hingegen ist sehr gut, den man nicht so leicht vergisst. Die Akustik der Waffen, Autos und Hubschrauber sind sehr realistisch, was den Spielspaß deutlich erhöht.
Die Grafik ist klassisch GTA. Mit seinem Comic-Look entgeht Rockstar der scharfen Kritik, denn das Spiel ist nicht minder brutal als die Vorgänger. Trotzdem gibt es auch hier noch Fehler, die noch ausgebügelt werden können. Da wäre unter anderem die verschiedenen Gebäude, die erst sehr spät "aufpoppen".
Auch das altbekannte Problem, das ein Auto verschwindet sobald es an der Ecke vorbeirast, ist in GTA: Liberty City Stories auch noch enthalten.
Doch die positiven Fakten des Spiels überwiegen, denn das Spiel lässt in keine Situation Langeweile aufkommen. Und das für über 50 Stunden, wenn man die zahlreichen Nebenmissionen noch bewältigt, kommt man auf lockere 80 Stunden.

Fazit
Alles in allem ist Grand Theft Auto: Liberty City Stories eines der besten Spiele für die PlayStation Portable und gehört in jede Spielesammlung, da es mit vielen Punkten überzeugt und viele Stunden für unheimlich hohen Spielspaß sorgt.
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