Infos
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» Von: |
W0tan |
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» Am: |
27.02.2006 |
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» Spielzeit: |
10 h |
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» Grafik: |
92 |
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» Sound: |
91 |
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» Spielspaß Solo: |
93 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
91 |
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Pro
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Tolle Grafik |
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Viele Waffen |
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Hoher Spielspaß |
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Gut genutzte Physikengine |
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Contra
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Plötzliches Ende |
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Komplexe, unklare Story |
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Ein bisschen kurz |
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Qualität
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Teil 1 ist legendär. Und wie stehts mit dem hochgelobten 2. Teil?
Story: Nachdem Gordon im 1. am Ende vom G-Man ins Nichts geführt wurde, "reaktiviert" dieser ihn, nachdem Dr. Breen, damaliger Leiter von Black Mesa den Xenons(Die Gegner) die Erde. Gordon soll nun die Xenons und Breen vertreiben. Dumm: Story muss man sich selbst aus umherliegenden Zeitungen und aus der anfänglichen und Schlussrede des G-Mans zusammenbasteln -.-'
Gute Story, aber leider sehr undurchsichtig. Alle Cutscenes sind in Spielgrafik, aber dank der guten Grafik ist das nicht weiter tragisch. Weiterhin offen bleibt jedoch, wer der G-Man ist. außerdem kommt das Ende plötzlich, man sieht etwas explodieren und die Zeit bleibt stehen... GMan erscheint, redet was und Ende.. sehr enttäuschend, hoffentlich wird alles in Aftermath aufgelöst und hoffentlich kommt es auch für Konsole...
Spiel: Nach dem eher ätzenden Vorspann(was wohl an der Synchro vom G-Man liegt...) landet man in einem Zug nach City 17, der letzten Stadt in der noch Menschen wohnen. Natürlich darf man nicht so einfach aus dem Bahnhof raus und soll ins Gefängnis Nova Prospect kommen. Kaum von Barney in Combine-Uniform vor diesem Schicksal gerettet hat man einen Haufen der echten Combine hinter sich.
Nach einer unbewaffneten Flucht über die Dächer der Stadt wird man kurz von Alyx gerettet und nach einem Fehlgeschlagenem Teleport, welcher den lieben Herrn Breen aufschreckt bekommt man endlich das heißgeliebte Brecheisen.
Von da an ist man eigentlich nur noch auf der Flucht vor den Combine und versucht in die Zitadelle von Breen zu kommen.
Im Laufe der 11 Kapitel kommt man dabei in der ganzen Stadt rum, landet sogar einmal in einem Zombie-Dorf und erreicht zu guter letzt noch die Zitadelle.
Die Level sind allesamt übersichtlich und recht linear aufgebaut und haben ein gutes Außen/Innen-Verhältnis.
Während seines 2. Abenteuers findet Freeman auch wieder allerlei Schießeisen und andere Waffen.
Mit dabei natürlich das Brecheisen, eine Pistole, ein Colt, MG, Pumpe, Plasmagewehr, Raketenwerfer(mit Laser.. je nachdem wo ihr den Laser hinhalten fliegen die Raketen dahin, auch nach dem Abschuss.. Also mehr oder minder ferngesteuert!) und Nades.
Sniper gibt es nicht direkt, jedoch hat die Armbrust ein Zielfernrohr und tötet mit einem Schuss. Leider sind die Schüsse langsam und haben eine bogenförmige Flugbahn(ganz logisch.. ist trotz der elektrischen Ladung der Bolzen eine Armbrust wie sie im Mittelalter schon genutzt wurden...).
Als besondere Waffen gibt es diesmal zwar keine lustigen kleinen Käfer, wie in Teil eins, dafür aber die Gravity-Gun und ein Bällchen mit Antlion-Hormonen. Mit der Gravity-Gun lassen sich ganz komfortabel Gegenstände umherwerfen und bewegen. Später kann man sogar Gegner damit anziehen und töten, aber nur in den letzten 2 Leveln, was dadurch erklärt wird, das der Waffen-Vernichter der Zitadelle die Gravy nicht kennt und sie “ausversehen“ verstärkt statt vernichtet( -.- ist meine Meinung dazu ;) ).
Das Hormon-Bällchen dient dazu, Antlions zu befehligen.
Man hat es nur ein einem Level, in dem man dank den Antlions kaum Munni braucht. Die Antlions sind eigentlich feindlich gesonnene, flugfähige Ameisenlöwen(wie es in der DE-Synchro so schön heißt xD ), die Spaß daran haben, Gegner zu zerfleischen. Dank der Kugel tun sie Dr. Freeman nichts in dem einen Level.
Als Gegner stelen sich eigentlich nur die schon genannten Antlions, die Combine-Soldaten in den Normal- und Elite-Formen und die altbekannten Headcrabs in 2 Versionen(Normal und gifitg, die giftigen senken bei Kontakt die HP auf 1, jedoch läßt sozusagen das Gift nach einiger Zeit nach und man bekommt seine HP zurück) und die von ihnen befallenen Menschen = Zombies in 3 Variationen: Lamer(also einfach wie man sie aus Filmen kennt ;) ), die “Rusher“(also einfach ganz schnelle Viehcher) und die Giftträger, welche einen Haufen giftiger Krabben auf dem Rücken haben, die sich nach und nach auf Gordon stürzen. (Am besten gleich ein Explosiv-Fass draufwerfen...)
Während sich die Zombies und Antlions nur durch ihre Überzahl bzw Stärke auszeichnen, sind die Combine sogar relativ intelligent! Sie gehen in Deckung, versuchen den Spieler zum umzingeln und werfen manchmal gekonnt Granaten. Außerdem können sie Gordon auf höhere Entfernung treffen, da sie Gewehre haben...
Ganz hart kommts gen Ende nochmals: Wer die Heli-Dinger(son Mech-Xeno-Mix) die man mit 3 Raketen down bekommt für schwer hielt, wird sich sehr über die Strider freuen.
Die Dinger sehen aus wie die Aliens aus Krieg der Welten und halten auch mehrere Raketen aus.
Außerdem haben sie ein MG und können( - wie gemein - ) teilweise in Tunnel schauen um Gordon zu erwischen(sollte er da sein, ist mir öfters vorm Bankgebäude, oder was das war, passiert)
Als Abwechslung zum ständigen simplen Geballere gibt es ganze Level, in denen man in einem Buggy oder Luftkissen-Boot sitzt und alles im vorbeifahren niedermäht.
In den letzten paar Leveln in der Stadt bekommt man sogar kommandierbare Rebellen zur Seite gestellt. Die Befehle beschränken sich dabei auf “Dahin gehen“ und “Wartet“, trotzdem macht es mehr Spaß mit mehreren Leuten die Combine auszuschalten(weils z.B. schneller geht ;) )
Es sei noch anzumerken das das Spiele ein Physikengine hat, d.h. Gegner fliegen je nachdem wie sie sterben, Gegenstände können bewegt und teils geschrottet werden und es wurden einige Physik-Rätsel eingebaut(z.B. Luftfässer besorgen, um eine Rampe aus dem Wasser zu heben... so müssen Physikengines eingesetzt werden! *Daumenhoch*
Multiplayer: Keiner :(
Grafik: Sehr gut. Klasse, aber teils unfeine, Texturen, gut animierte Modelle und eine revolutionäre Mimik. Levelaufbau ist auch gut gelungen!
Sound: Eher mittelmäßige Synchro(besonders schlimm beim G-Man und bei Barney...), aber gute Sounds und Musikuntermalung. Besonders die Musik in Ravenholm trägt viel zur dortigen Horror-Atmo bei!

Fazit
Super Shooter, auch auf der XB. Zwar ist die Grafik nicht so gut wie auf dem PC(da logischerweise HDR etc fehlt) aber dennoch eine der besten. Auch der Spielspaß kommt, dank der vielen Waffen und der guten KI nicht zu kurz. Auch die gut genutzte Physikengine(z.B. für “Rätsel“) ist super. Ein wenig mehr Spielzeit hätten jedoch nicht geschadet...
Trotzdem: !!!KAUFEN!!! ;)
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