Infos
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» Grafik: |
91 |
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» Sound: |
90 |
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» Spielspaß Solo: |
90 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
90 |
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Pro
Contra
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zu lange Ladezeiten |
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Qualität
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Story
Die Story von Half-Life 2 ist sehr umfangreich. Man muss die Vorgeschichte die man im ersten Teil spielen konnte kennen um zu wissen warum alles so ist. Falls man den ersten Teil noch nicht gespielt hat und man es vor hat, ist davon abzuraten den untenstehenden Text zu lesen.
Die Combine, auch genannt Synth oder Universal Union, sind ein rücksichtsloses Imperium, welches andere Planeten überfällt um deren Ressourcen, Technologie, Wissen und Macht auszubeuten. Die Combine sind als Rasse eine Kombination aller Arten die sie ausgebeutet haben. Sie haben Stützpunkte auf vielen verschiedenen Planeten, die alle von Lebewesen bewohnt werden, und von den Combine modifiziert wurden. Mit Hilfe von Gentechnik, Biotechnologie und elektronischen Implantaten, kombinieren die Combine die besten Eigenschaften aller Spezies die sie zerstören (Wissen, Bewaffnung und Empfindungen). Anhand der Ereignissen auf Xen sieht man das die Combine technologisch sehr weit fortgeschritten sind und sehr systematisch vorgehen.
Das Combine Imperium marschiert auf Xen ein und übernimmt die Kontrolle, der gesamte Planet wird versklavt. Die Combine benützen ihre normale Technik um die Xenianer zu zerstören, das bedeutet, sie hybridisieren die dominante Spezies (Im Falle von Xen die Vortigaunts) mit ihrer eigenen Technologie, um einen Supersoldaten zu erschaffen, angepasst an die Umgebung von Xen, mit mächtiger Combine Technologie. Dieser Soldat kann sehr effektiv den Planeten übernehmen. Die Combine bestechen auch ein Mitglied der Opferspezies, der als deren Führer fungiert, Nihilanth (obwohl man nicht weiss ob Nihilanth ein Vortigaunt ist oder nicht).
Zurück auf der Erde studiert Gordon Freeman an seinem Doktor für Molekularphysik. Bei Black Mesa in New Mexico beginnen Teleportationsexperimente. Unter der Leitung von Eli Vance und Dr. Kleiner werden Kristalle von Xen empfangen und Organismen analysiert. Die Forschung auf diesem Gebiet fängt an sich zu entwickeln.
Auf Xen haben die Combine das Black Mesa Portal entdeckt. Sie kontaktieren Wallace Breen, den Leiter der Forschungsanstalt Black Mesa. Mit Macht und Reichtümern überreden die Combine ihn dazu die Erde in ihre Universal Union zu integrieren, und versprechen ihm das dies die grösste Chance der Menschheit sei um nach den Sternen zu greifen. Breen glaubt den Combine und schluckt somit den Köder, dass sie Combine den Menschen nur helfen wollen (und sie nicht zu versklaven, was sie aber tun wollen). Die Combine bereiten sich vor die Erde zu übernehmen.
Auf der Erde löst Wallace Breen, unter Oberaufsicht der Combine Overlords, eine Resonanz Kaskade innerhalb des Anormale Materie Sektors im Black Mesa Komplex aus. Dafür sucht er einen ganz bestimmten Testlauf in Black Mesa aus. Eine Person namens G-Man weiss über Breens Plan Bescheid und versucht die Resonanz Kaskade zu verhindern, vergeblich. Dieses flüchtige Portal ermöglicht den Combine Xen Soldaten zu schicken (ihre Initialkraft), Black Mesa zu übernehmen und somit die Hauptinvasion vorzubereiten. Zum Spass entscheiden sich auch Headcrabs und andere Bewohner aus Xens Wildnis dazu, mitzukommen. Der G-Man bereitet eine Eingreiftruppe vor und schickt U.S.-Soldaten vor um die Aliens zu bekämpfen. In Black Mesa gibt es ein heilloses Durcheinander als zahlreiche Spezies und Technologien aufeinanderkrachen.
Unterdessen fand der G-Man grosses Interesse an einem speziellen Mann in einem HEV Anzug. Gordon Freeman, ein frischangestellter Wissenschaftler im Anormale Materie Labor zeigt sich besonders geschickt im bekämpfen von Xen Fussoldaten und U.S.-Streitkräften. Als Gordon Freeman durch Xen marschiert und Nihilanth besiegt und die Xen Sklaven befreit, welche dann einen Grossangriff gegen die Combine starten, ist der G-Man beeindruckt.
Doch bevor das passierte tat er das was er am besten konnte: Er folgte seinen Anweisungen. Unbewusst half er den Combine indem er einen Lambda-Satelliten in den Weltraum schickte. Dieser Satellit ist warscheinlich das, was die Combine brauchen um die Portalstürme auszulösen indem sie weltweit Portale öffnen.
Black Mesa wurde bei einer Nuklearen Explosion zerstört, doch die Combine haben das was sie brauchten, ein unstabiles Portal zur Erde und einen Satelliten um einen Portalsturm auszulösen.
Der G-Man stellt Gordon Freeman vor die Wahl zu sterben oder für ihn zu arbeiten. Er schien das arbeiten dem Tode vorgezogen zu haben. Er schickt Gordon in eine Langzeitteleportation, um ihn abzurufen wenn er ihn braucht. Die Combine öffneten überall auf der Welt Portale, Headcrabs krabbeln durch die Gänge von Lebensmittelläden, andere werden in die Schwimmbecken und Häuser teleportiert. Ein Chaos bricht aus. Die befreiten Vortigaunts fliehen zur Erde um den Combine zu entkommen, die Combines jedoch Bemühen sich darum die Kontrolle über die Vortigaunts wieder wiederzuerlangen.
Die Menschen schützen sich mit Stacheldraht und Soldaten, es entsteht ein Gefühl der Sicherheit. Unterdessen bereiten sich die Combine auf die Invasion der Erde vor. Jetzt wo die Xenianer auf die Erde geflüchtet sind können sie Xen vergessen und wollen die Menschen und Xenianer beide auf einen Schlag auf der Erde versklaven. Die Combine starten einen grossflächigen Angriff unter Verwendung aller verfügbaren Mitteln. Sie teleportieren Strider, Hubschrauber von Weltramaussenposten auf die Erde. Die Combine erschaffen eine Superarmee, indem sie die DNS der Menschen mit Combinetechnologie kombinieren. Auf der Erde werden grosse Combine Bauwerke erschaffen, zur Produktion von Kriegsgeräten, etc. Hier beginnt Half-Life 2.
Die Story ist sehr umfangreich und technisch. Es wird auch in einer sehr passiven Weise erzählt, anders als bei üblichen Spielen. Die Charaktere sind sehr gut gemacht, und es macht einfach Spass wenn man sich in einer fiktiven Welt wiederfindet. Die Story überzeugt durch ihren grossen Umfang, und unglaublich realistischen Details.
Gameplay
Man spielt in der 1st Person Perspektive, durch die schneller Steuerung kann man sich auch gut umsehen und schnell agieren falls man von hinten oder von der seite angegriffen wird. Das traditionelle erste Level ist wieder die Bahnstation. Es gibt viele Waffen: Die traditionelle Brechstange, eine H&K USP Match (Lara Crofts Waffe in Tomb Raider ), einen .357 Magnum Revolver, eine italienische SPAS-12, eine H&K PDW/MP7, eine Armbrust mit glühendem Eisen und Zielfernrohr, einen Raketenwerfer, einen Antlion Pheremone Globe, die Gravity Gun/Manipulator, ein Impulsgewehr und Splittergranaten. Auf Fahrzeugen hat es oft noch Gauss-Guns dran. Gordon verfügt zudem noch über einen speziellen Anzug der aufgeladen werden kann und zusätzlichen Schutz bietet, integriert ist eine Taschenlampe, die die sogenannte Hilfsenergie verbraucht. Die meisten Situationen meistert man auch ohne oder mit sehr wenig Munition, da die Brechstange sehr effektiv ist. Kommt jedoch einmal eine Situation mit haufenweise Combines liegt tonnenweise Munition herum.
Die Waffen findet man in verschiedenen Levels. Man kann sie gut gebrauchen gegen die zahlreichen Feinde, so gibt es im Untergrund verschiedene Zombie Variationen und tonnenweise Headcrabs, auf den Strassen dafür fast ausschliesslich Combine Soldiers. Zu bemerken ist noch das das ganze Geschehen rundum sehr gut dargestellt wird, zum Beispiel sieht man Menschen die sich über Combines beklagen, und anfangen zu Heulen. Personen bewaffnen sich und schliessen sich einem an. Und Headcrabs hausen auf Köpfen von Zombies. Eine sehr gute Erfindung ist der Manipulator, damit kann man das meiste anziehen, umplatzieren, wegschiessen oder direkt ohne anzuziehen wegschiessen. Dazu gibt es eine kleine Einführung mit dem mechanischen Hund.
Gesteuert wird mit A, S, W und D, Mit F schaltet man die Taschenlampe ein, E ist Aktion, Control ist ducken, mit der Maus wird gesteuert, linke Maustaste ist feuern und die Link schaltet zusätzliche Funktionen, wie zb. Zielfernrohre oder Granatwerfer ein. Das Spiel ist sehr linear, was aber auch vorteilhaft ist, da es manchmal viele Dinge hat die einen aus der Bahn bringen wollen. Man findet sich einfach in einer unglaublichen Atmosphäre wieder, geprägt von Combines, Zombies, Rebellen, Wissenschaftlern, etc. Es gibt ca. 10 Levels, und jedes davon ist riesig (Pro Level ca. 3-4 Stunden). Der Schwierigkeitsgrad ist einstellbar, je höher der Schwierigkeitsgrad desto stärker ist der Gegner und desto weniger Schaden richten die Waffen an.
Das Gameplay ist sehr gelungen, man kann sehr gut steuern, die Tastenbelegung ist gut und es gibt keine Zwischensequenzen in denen man nicht agieren kann. Alles wird nahtlos verbunden. Dafür sind die Ladezeiten zwischen den einzelnen Abschnitten relativ lang, was aber durch das einzigartige Gameplay kaum etwas ausmacht.
Grafik
Die Levels sind allgemein sehr Detailliert und realistisch gestaltet. Es fliegen nicht einfach undefinierbare fetzen im Raum herum sondern man kann erkennen um was es sich handelt, zb. Titelblätter von Zeitungen, Karten, etc. Die Texturen der Wände und Böden sehen sind sehr scharf, und mit sehr realistischem Bumpmapping. Steht man direkt vor einer Wand kann man sie oft nicht mehr von einer realen Wand unterscheiden. Die Holztexturen sind etwas vom besten im Bereich der Grafik, auch wenn auf Kartons rumgetrampelt wird sieht man die Knicke. Alles was man als Hinweisschild auf einer Tür identifizieren kann, kann man auch lesen. Explosionen, ob von Fässern, Granaten oder Raketen, sind sehr realistisch nachgestellt, keine Feuerwände sondern Rauchpartikel. Das Mündungsfeuer der Waffen sind wie die Waffen selber sehr realistisch. Die Models der Combine, Charaktere, Häuser, Fahrzeugen, usw. sind sehr detailliert designt worden. Und wenn Freeman eine Rocket Propelled Grenade abfeuert und die Rakete erst fliegt, und dann das Triebwerk zündet oder im Labor irgendeine orangefarbene Substand bewegt wird und Luftblasen an der Glaswand aufsteigen, kann man nur noch staunen.
Scriptsequenzen kann man deutlich vom Rest unterscheiden.
Sound
Musik hört man fast nie, aber wenn ein Abschnitt mit einem Soundtrack begleitet wird dann will man am liebsten das der Abschnitt nie zu ende geht. Aussergewöhnliche Elektro Musik während Strider versuchen Städte zu zerstören, oder plötzlich Strahlen vom Himmel herabkommen. Wenn die Musik einsetzt wechselt alles von 'Normal' auf 'Action'. Man kennt es bereits vom ersten Teil, wenn man die Richtung ändern das man dann genau merkt von wo her die klare Stimme kommt. Auch gut ist, das fast alles irgendwie Geräusche macht wie in der Realität.
Mit dem Sound wurde ein bisschen gespart, dafür ist das was man hört, einfach genial.

Fazit
Fazit:
Half-Life 2 ist aufgrund der Story, des Gameplays, der Grafik eines der besten Ego-Shooter. Die Story ist sehr gross, das Gameplay flüssig, schnell und ausgefeilt und die Grafik ist überwältigend. Die einzigen zwei Minuspunkte sind die langen Ladezeiten und der Sound, an dem ein bisschen am Soundtrack gespart wurde, aber die HL-Reihe ist nicht so Soundtracklastig. Die Spielzeit zählt auch nicht zur längsten, was aber die Gesamtbewertung kaum nach unten zieht .
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