Infos
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» Grafik: |
90 |
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» Sound: |
80 |
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» Spielspaß Solo: |
85 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
90 |
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Pro
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gute Grafik |
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dichte Atmosphäre |
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Contra
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kaum Neuerungen |
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Qualität
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Mit "Brothers in Arms - Earned in Blood" geht die 2.Weltkrieg-Shooter-Serie auf der Playstation in die zweite Runde. Doch gibt es überhaupt Neuerungen oder Innovationen, oder ist das ganze "kalter Kaffee für alte Hasen"?
Das Spiel:
Das Spiel beschäftigt sich mit einem anderen Mitglied aus der aus "Brothers in Arms - Road to Hill 30" bekannten Gruppe um Sgt. Matt Baker, nämlich mit Joe 'Red' Hartsock. Die Handlung des Spiels wird dabei in Form eines Interviews weitergeführt, bei dem 'Red' über seine Erfahrungen im Krieg, bzw in Bakers Kompanie ausgefragt wird.
So werden hier Missionen gezeigt, die zwar auch im ersten Teil stattfanden, aber nicht aus der Sicht von Joe Hartsock zu sehen waren.
Neuerungen?
Bis auf den veränderten Protagonisten hat sich nicht viel getan. Wer den ersten Teil gespielt hat fühlt sich bei der Steuerung sofort wieder heimisch. Dies ist noch kein Nachteil, weil die Steuerung sehr gelungen ist. Aber dennoch dürften sich "Veteranen" des ersten Teils schnell fragen, ob das Ganze als zweiter Teil oder doch nur als überteuertes Addon dient. Denn es gibt im Grunde rein garnichts neues. Dadurch dass Red auch in der Baker Kompanie war gibt es in Sachen Missionsdesign nur althergebrachtes: per Fallschirm in die Normandie und dann von Ortschaft zu Ortschaft durchkämpfen. Hier wäre ein völlig anderer Protagonist sinnvoller gewesen um vielleicht andere Aspekte der Landung in der Normandie darstellen zu können.
Segen oder Fluch? Das alte Spielprinzip:
Auch am bisherigen Spielprinzip hat sich nichts geändert. Immernoch ist man alleine oder mit maximal zwei Gruppen unterwegs denen man grundlegende Befehle wie in Deckung zu gehen, oder eine gegnerische Stellung zu stürmen, geben kann.
Gegner werden mit Sperrfeuer in Bedrängnis gebracht, was durch Symbole über deren Köpfen dargestellt wir, bis sie kaum noch Gegenwehr leisten und sich relativ einfach ausschalten lassen.
Neue Missionen, neue Herausforderungen:
Wenn man sich den Schwierigkeitsgrad der Missionen anschaut bekommt man schnell den Eindruck, dass Matt Baker seinerzeit gerne die wirklich schweren Aufträge, bzw. Teile eines Auftrags an Joe Hartsock weitergeleitet hat, denn der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Missionen ist extrem angestiegen. Hier ist mehr taktisches Vorgehen als im ersten Teil gefragt, in dem es oftmals reichte, mit blosser Waffengewalt vorzupreschen.
Die Grafik:
Auch in Sachen Grafik bleibt alles beim Alten. Die Grafik sieht gut aus und bringt die Atmosphäre sehr gelungen rüber. Wettereffekte wie Regen oder Spiegelungen auf Pfützen tun ihr Übriges um den Spieler wirklich gelungen in die Normandie zu versetzen.
(Dieses Review wurde von mir auch auf www.Gamezone.de veröffentlicht.)

Fazit
"Brothers in Arms - Earned in Blood" lässt sich abschliessend als SOLIDE bezeichnen. Für einen wirklichen Nachfolger bietet das Ganze einfach zu wenig Neuerungen, dafür wurden die positiven Aspekte aus dem ersten Teil konsequent beibehalten und weitergeführt. Für Neulinge der Serie ist Earned in Blood sicherlich genausogut geeignet wie der erste Teil. Wer allerdings "Road to Hill 30" schon gespielt hat, bei dem dürfte sich recht schnell langeweile einstellen.
Dennoch ist "Brothers in Arms - Earned in Blood" meiner Meinung nach immernoch die Genre Spitze, nicht zuletzt wegen der fantastischen Grafik und der damit entstehenden, dichten Atmosphäre.
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