Jetzt mitmachen!
Alle Spiele anzeigen
Nur PlayStation 2-Spiele anzeigen
Nur Xbox-Spiele anzeigen
Nur Gamecube-Spiele anzeigen
Nur PSP-Spiele anzeigen
Nur DS-Spiele anzeigen
Nur Xbox 360-Spiele anzeigen
Nur PS3-Spiele anzeigen
Nur Wii-Spiele anzeigen
Spiele: » Releases | » Alle Spiele | » Neue Spiele | » Was ist neu?
 Go  
Magazin: » News | » Kommentare | » Forum | » Editorials | » User-Liste | » Über uns | » RSS
Spielinfos Bewertungen (16) User-Reviews (4) Screenshots (8) Spiel bewerten

48. Mario Kart DS

DS
» Grafik: 90
» Sound: 90
» Spielspaß Solo: 91
» Spielspaß Multi: 95
» Gesamtwertung:
92
» Anzahl Bewertungen: 16     » alle zeigen
Bitte einloggen, um Spiel bewerten zu können.
Noch kein Master-Review vorhanden.
Noch keine Wertung vorhanden.
User-Review:   » drucken    » versenden
Infos
» Von: CT
» Am: 31.05.2006
» Spielzeit: 50 h
» Grafik: 85
» Sound: 80
» Spielspaß Solo: 92
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 92
Pro
umfangreicher Singleplayer-Modus
hervorragende Steuerung
gelungenes Strecken-Design
Contra
motivierender Online-Modus...
... der leider nicht ganz ausgereift ist
extrem unfaire CPU
Qualität
» bewertet mit: 6
Nach dem überraschenderweise eher schwachen "Mario Kart: Double Dash!!" für den GameCube stand Nintendo in der Pflicht, mit der nächsten Episode seines Fun-Racers wieder ein aus SNES- und N64-Zeiten gewohntes Meisterwerk abzuliefern. Für den Nintendo DS wurde also recht rasch "Mario Kart DS" angekündigt, welches alte Tugenden und neue Features geschickt miteinander verbinden und so einen würdigen Nachfolger der früheren Teile abgeben sollte.


Technik

Rein optisch erinnert "Mario Kart DS" zunächst sehr an den N64-Teil "Mario Kart 64". Grafisch fahren beide Racer in etwa auf dem gleichen Niveau, doch die NDS-Episode sieht wesentlich weniger verwaschen aus und kann im Gegensatz zu "Mario Kart 64" mit echten dreidimensionalen Fahrern auftrumpfen.
Für den Nintendo DS ist die grafische Qualität sehr ordentlich, denn die Optik überzeugt mit etlichen kleineren (Strecken-)Details wie Piranha-Pflanzen, Wasserfällen, Maulwürfen, Feuerteufeln, am Rande stehenden Zuschauern oder Kanonenkugeln. Die Fahrer sind, wie bereits angesprochen, ebenfalls recht ansehnlich modelliert und wirbeln mit ihren Fahrzeugen auf der Strecke ordentlich Staub, Schlamm und Wasser auf.


Sound

Musikalisch werden altbekannte sowie neue Melodien zum besten gegeben, die jedoch traditionsgemäß keine Meisterwerke darstellen. Dennoch wurden alle Stücke passend zur jeweiligen Strecke gewählt und fallen auch nach stundenlangem Spielen kein bisschen auf die Nerven. Abgerundet wird die auf Handhelds traditionell nicht sonderlich imposante Soundkulisse von erneut witzig-süßen Sprachsamples der einzelnen Charaktere während der Fahrerwahl und der Rennen.


Gameplay

Im Gegensatz zu so manch anderem Titel nutzt "Mario Kart DS" den Touch-Screen des Nintendo DS praktisch gar nicht und vertraut auf die altbewährte Steuerungsform per Steuerkreuz und Tasten. Zwar kann man sich per Stylus auf dem Touch-Screen durch die Menüs klicken, im Rennen dient der untere Bildschirm jedoch nur als Übersichtskarte, das eigentliche Renngeschehen findet auf dem oberen der beiden Schirme statt.

Die Steuerung der Karts per Digi-Kreuz geht dabei erstaunlich gut von der Hand und kommt fast an die herausragende Analog-Stick-Lenkung der N64-Episode heran, auch wenn nach längeren Sessions der linke Daumen schon mal etwas schmerzen kann. Gleiches gilt auch für den rechten Daumen, denn die Buttons des Nintendo DS sind für Rennspiele irgendwie etwas klein geraten, weshalb man, wenn man ein wenig größere Hände hat, nach längerer Spieldauer leicht verkrampfen kann.
Insgesamt steuern sich die Karts, natürlich je nach Fahrer und Fahrzeug, aber sehr präzise. Die Entwickler kombinierten offenbar die besten Elemente aus der Steuerung jedes Vorgängers, weshalb die Fahrzeuge verhältnismäßig ruhig auf der Strecke liegen, sich Extras nach vorne und hinten ablegen lassen, man den Windschatten des Vordermannes nutzen kann und das (Turobo-)Driften hervorragend funktioniert. Im Gegensatz zu "Mario Kart 64" springt das Kart beim Betätigen der Drift- und Sprung-Taste ("R") nicht mehr ganz so hoch, so dass sich Power-Slides wesentlich präziser timen und ausführen lassen. Weiterhin wurde auch die Zeit beziehungsweise Anzahl der Lenkbewegungen, die man für einen maximalen Turbo-Schub benötigt, im Vergleich zur GC-Episode "Double Dash!!" etwas nach unten korrigiert, wodurch sich begeisterte Spieler des N64-Teils gleich deutlich heimischer fühlen.

Erfreulicherweise nimmt dieses Mal auch endlich wieder nur ein Fahrer im Kart-Platz, was für übersichtlichere und "realistischere" Renn-Action sorgt. Apropos Fahrer: in "Mario Kart DS" stehen insgesamt zwölf zur Auswahl, vier davon müssen allerdings erst freigespielt werden. Zu Beginn kann der Spieler zwischen Mario, Luigi (beide ausgeglichen), Peach, Yoshi, Toad (alle drei eher leicht und beschleunigungsstark), Wario, Donkey Kong und Bowser (schwer, aber hohe Höchstgeschwindigkeit) wählen. Jeder Fahrer verfügt zudem zunächst über drei verschiedene, individuelle und zum Teil sehr kreative Karts, die sich in Sachen Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Handling, Driftverhalten, Gewicht und Itemverfügbarkeit teilweise deutlich voneinander unterscheiden. Später lassen sich übrigens für jeden Fahrer 36(!) Fahrzeuge freispielen.

Hat man sich für einen Fahrer entschieden, darf man zwischen verschiedenen Modi wählen. Der "Grand Prix"-Modus bietet traditionell verschiedene Cups beziehungsweise Wettbewerbe, die es auf unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen zu absolvieren gilt.
In "Mario Kart DS" steht dabei die Rekordzahl von acht Cups mit je vier Strecken, also insgesamt 32 Strecken, zur Auswahl. Hat man den altbekannten Spiegel-Modus freigespielt, darf man sich sogar über satte 64 Strecken freuen. Zu 16 komplett neuen und größtenteils sehr gelungenen Kursen - einzig die Rainbow Road ist dieses Mal eine herbe Enttäuschung - gesellen sich in "MKDS" 16 Strecken aus den vier Vorgänger-Spielen für Super Nintendo, Nintendo 64, Game Boy Advance und GameCube. Aus jedem der vier Spiele wurden exakt vier Strecken ausgewählt, die teilweise fast 1:1 ("Mario Kart 64", "Double Dash!!") auf dem Nintendo DS befahrbar sind. Die grafisch altbackenen SNES- und GBA-Kurse wurden optisch geringfügig aufbearbeitet und zumindest ansatzweise an die Power des DS angepasst. Leider ließen die Entwickler jedoch die meisten der beliebtesten Strecken der vorangegangenen Episoden unberücksichtigt, weshalb aus "Mario Kart 64" beispielsweise die triste "Moo Moo Farm" und aus dem GC-Teil die langweilige "Luigis Piste" übernommen wurden. Nichtsdestotrotz eine vorzügliche Idee, die "Mario Kart DS" insgesamt deutlich aufwertet.
Befahren werden die Strecken im "Grand Prix"-Wettbewerb wie üblich im 50ccm-, 100ccm- und 150ccm-Modus, wobei der 50ccm-Modus erneut ein wenig zu einfach geraten ist, während die anderen beiden Stufen zumindest zu Beginn ziemlich frustrieren, da die Computer-Gegner immer die passenden Extras bekommen und mit diesen nur so um sich ballern, während man selbst sogar als Letztplatzierter meist nur unbrauchbare Items wie Bananen, grüne Panzer und Bomben bekommt. Es nervt einfach gewaltig, wenn man, wenige Meter vor dem Ziel mit fast einer halben Runde in Führung liegend, plötzlich innerhalb von Sekundenbruchteilen von einem halben Dutzend blauer und roter Panzer regelrecht vernichtet wird und so noch zwei bis drei Gegner locker an einem vorbei fahren.

Neben dem "Grand Prix"-Modus stehen auch noch die Bereiche "Zeitfahren", bei dem man versuchen kann, die Enwicklergeister aller Kurse zu schlagen, und "Rennmissionen" zu Verfügung. In letzterem muss man mit vorgegebenen Fahrern bestimmte Aufgaben erfüllen, die vom simplen "komme vor XY ins Ziel" über "sammle eine bestimmte Anzahl Münzen ein" bis hin zu aufwändigen Bosskämpfen reichen. Des Weiteren kann man im "Versus"-Modus Einzelrennen bestreiten und im "Wettkampf" allein gegen den Computer durch die Kampfarenen rasen, um sich gegenseitig abzuschießen oder Insignien zu sammeln.
Im normalen Mehrspieler-Modus fahren über die Funkverbindung des Nintendo DS bis zu acht Spieler mit nur einem Modul gegeneinander Rennen oder schießen sich im Battle-Modus ab. Aufgrund der Schwierigkeit, genügend Leute mit einem Nintendo DS zusammenzubekommen, hat der Multiplayer-Modus hier allerdings nicht den Reiz, der die Vorgänger (abgesehen von der GBA-Episode) auszeichnet.

Doch dafür gibt es ja den Online-Modus. Mit Hilfe eines WLAN-Routers oder des offiziellen Nintendo-WIFI-USB-Adapters lässt sich der Nintendo DS samt "Mario Kart DS" nämlich gebührenfrei mit anderen DS-Handhelds weltweit verbinden. Somit steht zünftigen Online-Duellen, die jedoch auf maximal vier Spieler und vier Rennen am Stück beschränkt sind, nichts mehr im Wege.
Hat man den DS unkompliziert mit dem Internet verbunden, kann man kontinental und global nach Gegnern suchen, die zufällig zugeteilt werden. Zwar kommt nicht immer ein Spiel mit vier Spielern zu Stande (manchmal reicht es sogar nur zu einer Partie zu zweit), doch muss man normalerweise nicht lange warten, bis man online gegen einen Gegner antreten kann.
Sofern bei allen Spielern die Verbindung stimmt - wenn nicht, kommt es zu unschönen Nebeneffekten wie Darstellungs- und Zeitberechnungsfehlern - fährt man also auf einer der leider nur 20 Strecken gegeneinander um die Wette. Dass der Online-Modus etwas abgespeckt ist, erkennt man nicht nur an den fehlenden zwölf Strecken, sondern auch an der Tatsache, dass man Items nicht mehr zum Schutz hinter sich festhalten kann, nicht mal alle Extras online verfügbar sind, und dass der Battle-Modus leider komplett gestrichen wurde. Außerdem lassen sich Gegner leider nirgendwo speichern, weshalb man möglicherweise nie wieder auf einen Gegner trifft, mit dem man besonders gut um den Sieg kämpfen konnte. Ebenso ist die Streckenwahl hauptsächlich vom Zufall abhängig, da jeder Spieler pro Rennen nur einen Kurs auswählen kann, woraufhin aus diesen Vorschlägen automatisch eine Piste ermittelt wird.
Trotz dieser Mängel bereitet der Online-Modus großen Spaß, denn gegen die - wenn es der Zufall so will - besten der Welt antreten zu dürfen, ist einfach wunderbar. Da es auch eine Online-Statistik gibt, werden Siege und Niederlagen, wenn auch nicht immer ganz korrekt, vermerkt und man findet zusätzliche Motivation, immer wieder online zu gehen und eine Partie "Mario Kart DS" einzulegen.
Leider wird dieser Spaß allerdings durch wirklich sehr viele unfaire Spieler etwas getrübt, die einfach die Online-Verbindung beenden, sobald sie keine Sieg-Chance mehr haben. Dadurch bekommen sie zwar eine Niederlage mehr auf das Konto, das Spiel ist aber auch für den Leidtragenden beendet. Um dieses Problem zumindest teilweise zu umgehen, kann man Gegner auch in der so genannten Freundes-Liste suchen - kennt man Freunde oder Internet-Bekannte, die "Mario Kart DS" ebenfalls ihr Eigen nennen, tauscht man mit ihnen einfach den im Menü abrufbaren Freundes-Code aus und kann sich zukünftig online verabreden und gegeneinander messen. Der Nachteil der Freundes-Liste ist jedoch, dass man nur selten Gegner findet und man sogar dann, wenn zumindest zwei Leute gleichzeitig online sind, nicht immer auch verbunden wird.
Fazit
"Mario Kart DS" tritt in die großen Fußstapfen der beiden schon fast legendären Vorgänger "Super Mario Kart" und "Mario Kart 64". Die tadellose Steuerung sowie der umfangreiche Grand-Prix-, Zeitfahr- und Missionsmodus sorgen offline für wochenlangen Spielspaß, während der nicht ganz ausgereifte Online-Modus trotz aller Mängel auch längerfristig motiviert.
Zwar trüben unfaire Gegner online wie offline etwas das positive Gesamtbild, nichtsdestotrotz ist "Mario Kart DS" ein "Must Have" für jeden Fan der Reihe und alle Besitzer eines Nintendo DS.
Infos
Erhältlich für
Genre
Jump'n'Run
Publisher
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Website
www.nintendo-eu...
Release
25. November 2005
Spiel kaufen
»  Game World
»  game4game
Features
userrankings.com    » Werbung | » Impressum/Kontakt | » Hilfe    © 2003 - 2008
RSS News RSS Reviews www.sevenpixel.com  0.1292