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Spielinfos Bewertungen (8) User-Reviews (1) Screenshots (0) Spiel bewerten

408. James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer

Gamecube
» Grafik: 80
» Sound: 86
» Spielspaß Solo: 86
» Spielspaß Multi: 83
» Gesamtwertung:
85
» Anzahl Bewertungen: 8     » alle zeigen
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Infos
» Von: MFauli
» Am: 04.10.2004
» Spielzeit: > 10 h
» Grafik: 82
» Sound: 84
» Spielspaß Solo: 85
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 83
Qualität
» bewertet mit: 10
„Geschüttelt, nicht gerührt“, so kennt ihn jeder.

Gemeint ist natürlich James Bond, der 007-Agent des MI6.
Am 14. Juni bekam dieser seinen ersten Auftritt auf dem Gamecube im Multiplattform-Titel Agent im Kreuzfeuer.
Die große Besonderheit an diesem James Bond-Spiel ist die Tatsache, dass es keinem der James Bond-Filme untergeordnet ist, es hat eine vollkommen eigene Story.
Ob die Entwickler aber auch ohne eine gute Filmvorlage ein gutes Spiel produzieren konnten wird im nun folgenden Test aufgedeckt.



Story:
Wie es sich für einen guten Agenten gehört ist auch James Bond, dessen Äußeres im Spiel übrigens keine Vorlage hat, immer zur Stelle, und macht sich sofort nach Benachrichtigung, Zoe Nightshade habe ihren Auftrag nicht erfüllen können und sei nun eine Gefangene einer Verbrechergruppe, auf, diese zu retten.
Nicht anders als zu erwarten dringt er unauffällig immer tiefer in den Feindeskomplex ein, bis er zu einer U-Boot-Anlegestelle kommt.
Dort findet er ,auf einem U-Boot angefesselt, Zoe Nightshade, bewacht von einem Dutzend schwer bewaffneter Gauner.
Auch ein James Bond kann hier nicht mehr ungesehen weiter und so bahnt er sich mit einer den Gegnern entnommenen Frinesi, einer Art Shotgun, den Weg zum U-Boot.
Dieses geschafft, löst er Zoe mit Hilfe des Q-Lasers vom U-Boot und endlich können beide flüchten.
Bei einer anfolgenden rasanten Verfolgungsjagd kommt Zoe jedoch ums Leben.
Wie sich im späteren Verlauf der Geschichte jedoch herausstellen sollte war dies nur ein Klon der Originalen Zoe Nightshade, und jetzt kann man sich wohl auch schon denken, welche Ausmaße die Geschichte annimmt.

Hinter all dem steckt der Schurke Nigel Bloch, der die Staatsoberhäupter klonen und dann durch diese ersetzen will, um so die Welt beherrschen zu können.
Hoffen wir mal, dass James das verhindern kann.





Grafik:
Als erster Genrevertreter kann Agent im Kreuzfeuer mit einer durchwegs ordentlichen Grafik aufwarten.
Kantenflimmern sucht man vergebens, ebenso ist die Framerate konstant und kam während dem Spielen kein einziges Mal zum Einbruch.
Die Animationen der Gegner sehen sehr realistisch aus ,zudem sind die Texturen der Gegner äußerst hübsch.
Dem zum Gegensatz stehen allerdings die sehr langweiligen Texturen der Levels, blanke Betonwände, ein ewig gleicher Untergrund sind nur zwei Beispiele.
Gerade zu phänomenal verhält es sich aber mit dem Design der Fahrzeuge, die man steuern darf.
Das silberne BMW-Cabriolet sieht einfach nur schön aus und erst wenn man damit fährt, sieht man, wie butterweich das Auto fährt.
Allerdings ist der BMW , trotz Sonderausstattung seitens Q eher noch harmlos, wenn man ihn mit einem Kriegspanzer vergleicht.
In diesen muss James Bond nämlich auch einmal steigen, um die zahlenmäßig weit überlegenen Gegner überwältigen zu können.
Dieser ist ebenfalls sehr schön in Szene gesetzt und überfährt alles, was ihm in die Quere kommt.
Das Tüpfelchen auf dem i sind dann die zwar seltenen ,aber dann sehr hübschen Videosequenzen.
Leider werden aber meistens In-Game-Grafik-Sequenzen gezeigt, welche dann aber auch gut in Szene gesetzt werden.







Sound:
Abgesehen vom ständig ertönendem 007-Theme, das beim Erreichen eines jeweiligen Ziels ertönt kann Agent im Kreuzfeuer soundtechnisch voll und ganz überzeugen.
Hektische Musik bei wilden Verfolgungsjagden, bedrohliche Klänge bei heftigen Schiessereien und eine leichter Untermalung bei Schleichmissionen- Alles ist bei diesem Titel vorhanden.
Auch die einzelnen Hintergrund-Geräusche erklingen stilecht, etwa das Quietschen von Autoreifen, das Ertönen eines Maschinengewehrs oder der Gang auf einem metallenen Untergrund.
Das beste aber ist die Synchronisierung, die wahrhaft brillant gelungen ist.
In den Sequenzen wird lippensynchron gesprochen, und vor Beginn jeder Mission gibt es eine Lagebesprechung.
Jede Figur hat ihre eigene spezifische Stimme, und auch die Betonung des Textes entlockt dem Spieler des öfteren mal ein Schmunzeln.



Gameplay:
Die Steuerung ist für einen ehemals Turok auf dem N64-Zocker mehr als gewöhnungsbedürftig.
Anstatt mit dem linken Stick zu schauen, und dem rechten vorwärts und rückwärts zu gehen, sowie rechts und links zu strafen (seitlich gehen), schaut man mit dem linken stick nach Rechts und Links, geht allerdings damit vorwärts und rückwärts.
Draus folgt, dass man mit dem C-Stick nach oben und unten sieht und nach Rechts oder Links strafet.
Allerdings hat man sich diese Art der Steuerung nach einiger Spielzeit recht gut antrainiert und so steht einem erfolgreichen Spiel nichts mehr im Wege.
Springen kann man durch Druck auf den A-Knopf, mit dem B-Knopf betätigt man alle von Q gefertigten Gerätschaften, wie den Q-Laser, die Q-Brille oder den Q-Jet.
Mit L kann man manuell zielen, und durch Druck auf R dann schiessen.
Schießt man ohne L kommt die Auto-Aim-Funktion zum Einsatz.
Waffen kann man mit dem Steuerkreuz auswechseln, ducken durch gedrückten Y-Knopf.

Wie in den Filmen kommt auch im Spiel richtiges Action-Feeling auf, ständig muss man auf Feinde gefasst sein, dauernd könnte neben einem eine Explosion stattfinden.
Sehr dramatisch sind auch die Endgegner-Kämpfe, die jeweils eine bestimmte Strategie benötigen.
So muss man beispielsweise mit Ziel-Raketen 3 Halterungen abschießen, um einen Gebäudeteil einstürzen zu lassen und so den Gegner zu beseitigen.
James Bond-Feeling ist jedenfalls garantiert.
Leider ist die KI der Gegner eher Mittelmaß, so stürzen sich alle Gegner gleichzeitig auf dich, die du dann locker niederstrecken kannst, das einzige, was sie mal für ihre Defensive tun, ist es ,hinter eine Kiste in Deckung zu gehen oder sich lahm zur Seite zu rollen.









Zum Rest des Spiel:
Die Levels in Agent im Kreuzfeuer sind bedauerlicherweise sehr kurz, so dass es nicht unbedingt ein Problem darstellen dürfte, das Spiel noch am Kauftag durchzuspielen.
Zwar gibt es 3 unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, allerdings sind diese so unwesentlich schwieriger, dass auch diese nicht lange motivieren.
Was länger motivieren kann, ist das Medaillen-System.
Bei jedem Level gibt es eine festgesetzte Punktzahl, bei der man eine Gold-Medaille bekommt.
Schafft man es, eine solche zu erhalten, wird dadurch ein Cheat oder eine neue Multiplayer-Karte freigeschaltet.
Nachdem man einen Level mit Gold bezwungen hat (es gibt auch noch Bronze und Silber, jedoch bekommt man dafür nichts), gibt es in diesem Level 4 007-Symbole zu finden.
Findet man jetzt alle 4, erhält man eine Platin-Medaille, für die nochmals etwas freigeschaltet wird.
Bei insgesamt 11 Levels heißt das, dass es 22 Secrets zu entdecken gibt.

Nicht vergessen darf man bei diesem Titel den Multiplayer-Modus.
Hier gibt es verschiedene Modi, nämlich „Kampftraining“, welches dem typischen Deathmatch entspricht, „Beschütze die Flagge“, bei dem man eine Flagge vor den Mitspielern sicher verwahren muss, „Goldene Waffe“, in dem ein Schuss zum Töten reicht, „Anti-Terroristen-Training“, bei dem man mehrere übers Gelände verteilte Bomben entschärfen muss und zuletzt den Modus „Top-Agent“, bei dem ein Spieler gegen alle anderen spielen muss.
Die meisten MP-Modi kann man zudem auch im Team spielen.



Mein Fazit:
Für die Tatsache, dass Agent im Kreuzfeuer der erste Ego-Shooter auf dem Gamecube ist, ist das Spiel durchweg gelungen, allerdings scheitert es an seiner enormen Kürze und der schwachen Gegner-KI
Jedoch macht es Fairerweise gesagt unglaublich Spaß sich langsam voran zu schleichen, Gegner für Gegner niederzustrecken und die Levels zu erkunden.
Der MP-Modus bietet kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch, allerdings nur mit Freunden, da die Bots anscheinend einen Radar haben, mit dem sie dich immer sofort aufspüren und dann mit Scheins 100%iger Zielgenauigkeit auf dich schießen.
Mit min. einem Kumpel aber macht der MP riesig viel Spass, einfach genial, sich mit der Q-Kralle wie Spiderman durch die Levels zu ziehen *g*
Infos
Erhältlich für
Genre
Action • Ego-Shooter
Publisher
Electronic Arts
Entwickler
Electronic Arts
Website
www.electronic-...
Release
Erhältlich
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