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Spielinfos Bewertungen (1) User-Reviews (1) Screenshots (0) Spiel bewerten

Pac-Pix

DS
» Grafik: 60
» Sound: 70
» Spielspaß Solo: 85
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung:
85
» Anzahl Bewertungen: 1     » alle zeigen
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Infos
» Von: Mvini
» Am: 19.07.2006
» Spielzeit: 10 h
» Grafik: 60
» Sound: 70
» Spielspaß Solo: 85
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 85
Pro
Innovativ
einfaches Spielprinzip
ausgewogener Schwierigkeitsgrad
Contra
für eine längere Zeitspanne zu wenig
Qualität
» bewertet mit: 10
Innovativ oder langweilig?

Pac-Man ist so gut wie auf jeder Konsole zu finden. Sein erster Auftritt auf dem DS hebt sich aber von anderen Pac-Man Spielen ab. Denn in Pac Pix steuert ihr den "gelben Helden" nicht, sondern zeichnet ihn und steuert ihn indirekt! Wie das funktioniert und ob es gelingt erfahrt ihr in diesem Test.

STORY
Die Geschichte von Pac-Pix ist eindeutig nur ein Mittel zum Zweck.
Ein böser Magier erfindet die Geistertinte und alles was man mit dieser schreibt verwandelt sich in Geister. Diese Geister treiben nun ihr Unwesen über Bilder und Bücher in der Welt. Doch unser Held Pac-Man sieht das natürlich nicht gern, schnappt sich seinen magischen Stift und sperrt mit ihm alle Geister in einem Buch ein! Doch bevor er sie in Geistertinte zurückverwandeln konnte schlugen die Geister zurück und verbannten Pac-Man auf Papier. Nun habt ihr die Aufgabe mit dem "magischen Stift" Pac-Mans Aufgabe zu Ende zu bringen und die Geister in Tinte zu verwandeln.
Soweit zur Story, die eindeutig nur ein Versuch ist zu erklären warum Pac-Man auf Papier herumgeistert.
Aber das ist nebensächlich, denn das Spiel lebt nicht von der Story sondern vom Gameplay.

DAS SPIEL
Nachdem ihr euch den Prolog angeschaut habt kommt ihr in ein kleins Tutorial in dem euch erklärt wird wie ihr spielt. Das Spiel ist in verschiedene Kapitel eingeteilt. Jedes Kapitel hat maximal 6 Seiten. Ihr zeichnet Pac-Man und versucht mit ihm in einer begrenzten Zeit alle Geister zu fressen. Das hört sich einfacher an als es ist. Denn bis man den Dreh raus hat kann schon etwas Zeit vergehen. Ihr zeichnet zuerst Pac-Man (wie im Tutorial erklärt) und er bewegt sich dann automatisch in die gezeichnete Richtung mit dem Mund nach vorne. Ihr könnt ihn dabei in alle möglichen Richtungen zeichnen. Damit Pac-Man die Richtung ändert müsst ihr eine Wand zeichnen (ein einfacher Strich). Dabei bestimmt die Richtung in die ihr zeichnet die Bewegungsrichtung von Pac-Man. Zeichnet ihr z.B. von unten nach oben bewegt sich Pac-Man nach oben. Die Geschwindigkeit von Pac-Man ist abhängig von seiner Größe. Ein großer Pac-Man ist sehr viel langsamer als ein kleiner Pac-Man. Somit habt ihr die freie Wahl wie ihr die Level angeht. Ihr könnt auch mehrere Pac-Man zeichnen. Allerdings verliert ihr für jeden gezeichneten Pac-Man ein Leben. Und wenn dieser Pac-Man über den Seitenrand verschwindet kommt er auch nicht zurück. Die Anzahl der verbliebenden Pac-Man so wie die gebrauchte Zeit fließen am Ende in den Score ein. Das Level (die Seite) ist geschafft, wenn ihr alle Geister verschlungen habt. Dabei gibt es verschiedene Arten von Geistern. Manche sind schnell und schwer zu erwischen, andere errichten ein Schutzschild oder wollen gar in einer bestimmten Reihenfoge gefressen werden.
Das war aber noch lange nicht alles. Die Seiten sind anfangs noch relativ leer und werden nur von wenigen Geistern behaust. Doch später bekommt ihr es mit Barrieren, Schaltern und fliegenden Geistern zu tun. Diese Geister befinden sich dann auf dem oberen Bildschirm in Seifenblasen. Um sie zu fressen müsst ihr einen Pfeil zeichnen, der in Pfeilspitzenrichtung davonschießt und die Geister vom Himmel holt! Auch lähmt der Pfeil Geister, die sich schon unten befinden für sehr kurze Zeit. Zweites Extra neben dem Pfeil ist die Bombe, mit der ihr Barrieren zerstören könnt. Dazu braucht ihr natürlich auch Feuer, welches ihr meistens durch einen Schalter aktiviert.
Der Schwierigkeitsgrad steigt im Laufe des Spiels konstant an. Je weiter ihr kommt desto schwerer wird es. Dann könnt ihr nur mit gekonnten Umgang von Pac-Man, Pfeil und Bombe alle Geister verschlingen. Dann gibt es Spiegelkonstruktionen im oberen Bildschirm, die ihr mit dem Pfeil erwischen müsst, welcher abprallt, weiterfliegt, dabei ein paar Geister vom Himmel holt und einen Schalter aktiviert, der ein Feuer auf dem unteren Bildschirm entfacht, mit dem ihr eine Bombe zünden könnt um eine Barriere zu zerstören, die einen Geist gefangen hält, den ihr nun verschlingen könnt. Dabei steht ihr immer unter Zeitdruck. Das ist nur ein Beispiel. Hört sich schwer an ist aber nach ein wenig Übüng zu schaffen.
In einigen Leveln erwarten euch auch Endgegner, die alle eine andere Strategie benötigen um sie zu besiegen. Manche müssen einfach nur gefressen werden. Andere wollen mit Pfeilen beschossen oder zuerst durch eine Bombe freigelegt werden. Das kann anfangs wirklich schwer sein, aber es ist immer zu schaffen.
Der obere Bildschirm wird nicht nur für einen Aufenthaltort von Schaltern oder Geistern benutzt, ihr könnt ihn mit Pac-Man auch durch eine Röhre betreten. So erscheinen während des Spiels manchmal Extras, die euch mehr Punkte bringen oder ein zusätzliches Leben bescheren. Allerdings ist dieser Zugang nicht immer geöffnet. Oft könnt ihr ihn erst durch einen Schalter öffnen.
Ich will hier nicht zu viel verraten, aber nach einiger Spielzeit wird das Spiel nochmal richtig knifflig!
Nach einem Kapitel bekommt ihr eure Punktzahl und einen Rang. Somit ist für Highscorejäger auch gesorgt.

Das Spiel funktioniert wirklich gut und sofern ihr richtig zeichnet gibt es auch nie Probleme im Spielfluss. Selten kommt es allerdings vor, dass sich bei ungenauer Zeichnung Pac-Man nicht in die gewollte Richtung bewegt, was im Eifer des Gefechts durchaus passieren kann. Der Sound fällt nich negativ auf! Die Steuerung ist wirklich genial einfach! Wie ihr die einzelnen Extras zeichnet wird euch stets gut in einem Tutorial erklärt. Das Spiel kann auch lange fesseln, denn die Level gelingen einem nicht auf Anhieb und man wird wohl öfters den Game Over Bildschirm sehen. Was aber keineswegs frustig ist, denn man weiß immer, dass es auf jeden Fall funktioniert!

Neben dem Hauptspiel gibt es noch eine Kartengalerie, in der ihr euch freigespielte Karten anschauen könnt. Die Karten zeigen Gegner und Gegenstände aus dem Spiel mit kurzem Text. Bis ihr alle Karten freigeschaltet habt vergeht einiges an Zeit, was eine zusätzliche Motivation ist.
Außerdem gibt es noch einen Modus in dem ihr einfach nur wild zeichnen und üben könnt.
Fazit
Pac-Pix hat mir wirklich enorm viel Spaß gemacht! Das Spielprinzip ist einfach genial, genial einfach. Allein seinen Pac-Man zu zeichnen ist spaßig, denn was da animiert wird sieht teilweise sehr lustig aus. Wenn ihr Pac-Man schnell zeichnen müsst kann er schonmal etwas missgestaltet sein.
Der steigende Schwierigkeitsgrad ist sehr gut ausgewogen und die Level werden immer voller, gespickt mit Schaltern und Barrieren.
Die Langzeitmotivation ist durch die freispielbaren Karten und das Rangsystem gegeben. Und man ist immer bemüht einen neuen Rang zu bekommen (Höchster Rang:S). Allerdings ist das Spiel auf lange Zeit auch nicht allzu fesselnd. Man spielt es gerne und bis man es durch hat, aber dann gibts nur noch die Highscorejagd. Allerdings ist Pac-Pix ein Spiel, was man immer mal wieder gerne spielt.
Der größte Pluspunkt von Pac-Pix ist einfach, dass das einfache Spielprinzip viel Spaß macht!
Infos
Erhältlich für
Genre
Denkspiele
Publisher
Namco
Entwickler
Namco
Website
www.namco.com/g...
Release
20. Mai 2005
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Features
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