Infos
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» Grafik: |
70 |
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» Sound: |
60 |
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» Spielspaß Solo: |
70 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
70 |
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Pro
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Gute Kämpferoptik |
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einfache Steuerung |
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sehr spaßig im Mehrspieelermodus |
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Contra
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Hintergrundgrafik |
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zu simpel |
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wird alleine schnell langweilig |
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Qualität
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Comicboxen
Wie kann man einen in der Realität eigentlich knallharten Sport in einem Spiel weniger brutal erscheinen lassen und somit das Spiel auch jüngeren Käufern zugänglich machen? Richtig, man verwendet statt möglichst realistischen Grafiken witzige Comicfiguren und lässt dadurch alles unrealistisch erscheinen. Das dachte sich wohl auch der Entwickler Digital Fiction bei deren Boxspiel Black & Bruised, das mit der derzeit recht beliebten Cel - Shading Technik realisiert wurde.
Comicartige Boxspiele sind ja nun nicht unbedingt etwas so extrem neues, schon vor einigen Jahren konnten Spiele wie Super Punch Out auf dem Super Nintendo und Ready 2 Rumble auf Dreamcast udn Playstation 2 große Erfolge feiern. An diese Erfolge möchte nun Vivendi Universal Games mit ihrem Spiel anknüpfen. Dazu stellen sie 19 verschiedene Comiccharaktere in den virtuellen Boxring, darunter ein hübsches, blondes Mädel vom Land, der maskierte El Luchador, ein dicker adeliger, ein kräftiger Sträfling oder ein junger Musterathlet namens Kid America in Rot - Weiß - Blau gefärbter Boxerhose und passendem Stirnband.
Ausgetragen werden die Boxkämpfe in ca. 20 verschiedenen Arenen, die nicht alle unbedingt Boxringcharacter haben. So kämpft ihr in einer Gefängniszelle, in einer Wild - West Bar und in einem Park, wo am Spielfeldrand noch ein Fahrrad an der Parkbank lehnt. An Spielmodi gibt es einen Turniermodus, Einzelkampf, Zweispieler - Kampf, Karriere-, Survival- und Trainingsmodus.
Im Training übt ihr am Besten die simple Steuerung ein: Mit den Aktionstasten vollführt ihr rechter und linker Haken und Gerade, per Schultertasten macht ihr daraus Schläge ind ie Rippen oder Upppercuts. Bis zu acht Schläge könnt ihr in einer Kombo aneinanderreihen, was eure Chancen auf ein KO des Gegners beträchtlich erhöht. Geht ihr selbst zu Boden, gilt es möglichst schnell auf die Joypadtasten zu hämmern, damit euer Kämpfer wieder aufsteht. Damit dies nicht passiert, versucht ihr die gegnerischen Angriffe zu Blocken, was sich allerdings als sehr schwierig herausstellt. Glücklich ist da, wer auf das Autoblock – Extra zurückgreifen kann. Diese Extras, von denen es auch Sachen wie einen Lähmungszauber, einen Energiesauger oder besonders harte Schläge gibt, erhaltet ihr nach erfolgreichen Kombos.
Technik:
Die Optik ist ein zweischneidiges Schwert bei Black & Bruised. Einerseits sind die Comiccharaktere witzig anzusehen, gut modelliert und auch ordentlich animiert, die Arenen dagegen sind nur sehr spärlich animierte 2D -T apeten, die dem Vergleich zur Konkurrenz einfach nicht standhalten können. Die Musikuntermalung ist in den meisten Stages unscheinbar, dafür ist sind die Vorstellungsmusiken der einzelnen Charaktere gut gelungen. Die deutsche Synchronisation schwankt zwischen ganz gut und peinlich, je nach Charakter, die englische Fassung ist etwas besser.

Fazit
Axels Meinung:
Eigentlich ist Black & Bruised ganz unterhaltsam geworden, das einfache Gameplay wird von jedem sofort verstanden und der Spaß stellt sich unverzüglich ein. Dadurch eignet sich der Titel auch vor allem als Multiplayer-Titel. Alleine ist jedoch schnell wieder die Luft draußen, was nicht daran liegt, dass nicht genug Spielmodi geboten werden, sondern daran, dass die Kämpfe zu simpel sind und eigentlich immer gleich ablaufen. Dadurch, dass man keine Ausweich- und Kontermoves hat, und die Kämpfer wohl unendlich Kondition haben, könnt ihr eigentlich ohne große Taktik drauf los prügeln. Das dies mit der Zeit langweilig wird, könnt ihr euch sicher denken.
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