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Star Fox Assault

Gamecube
» Grafik: 74
» Sound: 80
» Spielspaß Solo: 72
» Spielspaß Multi: 75
» Gesamtwertung:
74
» Anzahl Bewertungen: 2     » alle zeigen
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Infos
» Von: Asmodeon
» Am: 01.07.2005
» Spielzeit: 5-7 h
» Grafik: 77
» Sound: 70
» Spielspaß Solo: 73
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 73
Pro
gute Airwing Level
freispielbare Boni
Contra
triste Grafik (Bodenmissionen)
sehr kurz
Qualität
» bewertet mit: 10
Der Airwing fliegende Fuchs „Fox McCloud“ startet mit Starfox Assault in sein zweites Game Cube Abenteuer. Anders wie in seinem ersten Auftritt für den Würfel ist Fox McCloud mit seinem tierischen Team nicht ausschließlich zu Fuß unterwegs, sondern nimmt wieder in seinen Vehikeln platz.

Himmel – Boden, Airwing – Landmaster

10 Missionen warten auf den Spieler und wollen gemeistert werden. In manchen Missionen könnt ihr frei entscheiden, ob ihr euch in einem Airwing, einem Landmaster oder zu Fuß mit verschiedenen Waffen, wie z.B Raketenwerfer, Maschinengewehr oder Sniper Rifle, durchballen wollt. Bei ein paar Missionen seid ihr aber gezwungen, den Airwing zu steuern. Euer Gleiter läßt sich hierbei sehr gut steuern. Am Anfang des Spiels könnt ihr aus 3 Steurungsvarianten wählen. Die erste hat sich allerdings gleich als die beste erwiesen. Auf A laßt ihr Feuersalven vom Stapel, B ist für die Abfeuerung der Bomben zuständig. Die grauen Tasten dienen zum Bremsen im Landmaster (X) und zum Boost Einsatz (Y). Die beiden Schultertasten finden ihre Verwendung im Bremesen mit dem Airwing (R) und zum seitlich rollen (L). Der C-Stick ist für die Loopings zuständig und mit dem Z Knopf könnt ihr euren Panzer verlassen. Mit dem Analog stick steurt ihr natürlich eure Vehikel und den Fuchs. Eure Aufgabe ist es meistens in den Missionen mehrere Ziele auszuschalten. So müsst ihr zum Beispiel einige Generatoren zerstören um in die Hauptbasis eindringen zu können. Klingt ein wenig langweilig? Mag sein, allerdings haben es die Entwickler auch geschafft, Abwechslung in das Spiel zu bringen. So werdet ihr von Falco aus einer brikären Situation gerettet und dürft anschließend von einem Flügel seines Airwings aus, mit einer Maschinenpistole bewaffnet, die feindlichen Streitkräfte aufs Korn nehmen. Unterstützt werdet ihr bei solchen Gefechten von euren, aus den Vorgängern bekannten, Kompagnons rund um Slippy, Falco, Peppy und der seit „Starfox Adventures“ bekannten Crystal. Meist helfen euch die Kollegen aus der Luft während ihr euch zu Lande mit einem Panzer oder zu Fuß durchkämpft. Bei Airwing Abschnitten kämpft ihr natürlich an deren Seite. Leider müsst ihr nachwievor oft euren Kamaraden aus der Patsche helfen. Eure Teamitglieder werden oft von mehreren feindlichen Schiffen verfolgt. Was sich als etwas nervig herausstellt, eure pelzigen Kollegen stellen sich nämlich nicht sehr schlau an. Da heißt es dann schnell handeln um eine Medaille am Ende des Levels abzuräumen. Durch das Sammeln dieser Orden schaltet ihr nämlich Multiplayer Maps und das Shoot em up „Xevious“ frei. Dieser Shoot em up Oldie ist allerdings kein richtiger Anreiz um das Spiel mehrmals durchzuspielen. Aus dem Ballerspiel ist einfach die Luft raus.

Die Bodenmissionen nehmen etwa die Hälfte der Spielzeit ein, die andere Hälfte des Spiels bestreitet ihr im Airwing. Die Airwing Level sind dabei dezent spaßiger. Das liegt zum einem an der größeren Abwechslung, aber auch an den einfach actionreicheren Szenarien. Auch grafisch wurden die Flugabschnitte deutlich hübscher. Da können die Missionen zu Lande leider nicht mithalten. Hier überwiegt leider einfallsloses 'durchgeballer' und Missionen wie, zerstöre A und B um nach C zu gelangen, ziemlich stupide.
Vom Umfang her platzt Starfox Assault leider nicht aus allen Näten, im Gegenteil, das Spiel ist für geübte Zocker in unter 6 Stunden zu beenden.

Multi-Ballerei

Ein Spiel wie Starfox Assault ist natürlich wie geschaffen für eine zünftige Multiplayer Ballerei. In, teilweise abstrackten, schön gestalteten Maps dürfen sich bis zu 4 Leute die Lasersalven um die Ohren schießen. Es darf aus Levels gewählt werden, in denen ihr nur mit dem Airwing spielen dürft, oder frei aus „zu Fuß“, „Landmaster“ und „Airwing“ wählen könnnt.
Die Multiplayer Matches machen gut Laune und sind eine schöne Abwechslung vom Single Player Alltag.

Zweischneidiges Schwert: die Optik

Grafisch ist Starfox Assault hübsch anzusehen. Doch auch hier trüben die Bodenmissionen ein bisschen den Gesamteindruck. Triste Landschaften und verwaschene Texturen überwiegen leider zu Lande. Farbenfrohe Levels überzeugen hingegen bei den Flug Missionen.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass Namco ein gutes Action Spiel gelungen ist. Die Flugmissionen machen einen Heidenspaß und die Bodenmissionen machen trotz einiger Schwächen auch gut Laune.
Fazit
Mir hat Starfox Assault gut gefallen. Auch die herbe Kritik an den Bodenmissionen kann ich nicht ganz bestätigen. Sicher hat sich Namco hier nicht mit Ruhm bekleckert, doch fand ich die Missionen zu Lande aufjedenfall sehr spaßig, aber wirklich nichts sehr tiefgründig. Allerdings besteht natürlich kein Zweifel, dass die Flugabschnitte besser, schöner und abwechslungsreicher geworden sind.
Technisch reißt SA auch keine Bäume aus, was die lange Entwicklungszeit über in technischer Hinsicht gemacht wurde, ist mir ein Rätsel. Vor allem die Bodenmissionen sind sehr trist und detailarm dahingeklatscht worden. Schade drum.
Ich kann Starfox Assault trotzdem jedem ans Herz legen, der die alten Starfox Spiele mochte und Action Ballereien mag.