Infos
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» Grafik: |
72 |
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» Sound: |
94 |
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» Spielspaß Solo: |
96 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
89 |
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Pro
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Enormes Suchtpotenzial |
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super Soundtrack |
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viele motivierende Skins |
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tolle Lernkurve |
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top durchdesignt |
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Contra
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nur eine MP Möglichkeit |
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es geht viel Freizeit drauf *g* |
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Qualität
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Vor beinahe zwei Jahrzehnten wusste ein simples Puzzlespiel aus Russland Tausende von Videospielern zu begeistern, wurde in den kommenden Jahren mehrmals kopiert, aber nur selten konnte wieder so ein Spielspaß und Suchtpotenzial erzeugt werden wie bei Tetris – so hieß das kleine Wunderwerk was Nintendos Gameboy den Aufstieg ermöglichte. Nun steht ein neuer Angriff bevor und der kommt aus der Sony-Ecke, die mit Lumines die Herzen aller Puzzlespielfans erobern wollen. Wieder nur ein Klon oder doch mehr? Lest weiter und ihr wisst es.
Krieg der Klötze
Wahrscheinlich mangelte es den zahlreichen Nachahmungen an frischen Ideen, um das altbewährte Spielprinzip aufzupeppen und genau hier kommt Lumines zum Zug. Das Spiel aus dem Hause Q? Entertainment, welches (nur so nebenbei) von Tetsuya Mizuguchi, dem Erfinder von Rez und Spacechannel, gegründet wurde, hat mehr drauf als stupides Klötzchenbauen, auch wenn es anfangs nicht wirklich danach aussieht. Ziel ist es auch hier, durch gekonntes Puzzeln Steine aufzulösen, allerdings keine Reihen wie bei Tetris oder Polarium, sondern Quader einer Farbe. Von oben herab fallen Vierecke, die bis zu 2 Farben beinhalten und mit eben diesen muss das Werk vollbracht werden. Damit das reibungslos klappt, kann man die Klötzchen auch drehen. Fertige Vierecke verschwinden aber nicht gleich, sondern erst, wenn die Zeitlinie, die von links nach rechts wandert, sie passiert hat, dazu gleich noch mehr. Schafft ihr es mehrere Quader in einem Zeitablauf zu erstellen oder sogar mehrere aneinander zu pappen, so hagelt es Punkte. Wenn der Bauklotzgott es gut mit euch meint, lässt er auch mal einen Sonderstein innerhalb eines Steins fallen. Wird dieser fertig verbaut ist, lässt er alle angrenzenden Steine gleicher Farbe mitgehen. Ist die Decke erreicht, heißt es Game Over.
Turn the Music on!
Die eben erwähnte Zeitlinie hat mit einem weiteren Bestandteil von Lumines zu tun: der Musik. Diese ist in sofern etwas besonderes, da sie nicht nur zur dumpfen Untermalung des Spiels ist, sondern da sie den Spielverlauf beeinflusst. Wenn eine gemütliche Synthesizermelodie spielt, fallen die Klötzchen gemächlich herunter und auch die Timeline kraxelt sich nur langsam vor. Gibt eine wilde Technoorgie den Ton an, fegt die Linie über euren Bildschirm und wildgewordene Steinchen prasseln gen Boden. Je nach Soundschema werden auch andere Farben benutzt und ein anderer Hintergrund, der auch animiert ist, zur Verfügung gestellt. Dieses Gerüst aus Farben und Musik wird Skin genannt. Das alles bezieht sogar den Spieler mit ein, denn dieser reagiert passend zu der Reizüberflutung mal schnell, mal langsam, er wird quasi in das Spiel eingesogen, was besonders bei Kopfhörereinsatz zur Geltung kommt.
Zeigt her eure Modi
Soviel zum Spielprinzip, ab gehts zu den vielen Spielmodi, die das Suchtpuzzle aufzuweisen hat. Das Gesamtziel des Spiels ist es Skins zu erspielen. Dies könnt ihr zum Beispiel im Challenge Mode, in dem ihr Skin für Skin durcharbeitet und somit auch freispielt. Um das zu vollbringen, müsst ihr immer eine bestimmte Zeit durchhalten, bevor es weitergeht. Die Klötzchenformation, die ihr in einer Runde errichtet habt, bleibt aber weiterhin bestehen, was bei einem schnellen Rhythmus schwerwiegende Folgen haben kann.
Im Single Skin Mode könnt ihr euch bis zum Game Over Screen an eurem Lieblingsschema austoben und neue Highscores aufstellen. Spielt ihr gegen die CPU oder gegen einen menschlichen Mitspieler, heißt es so viel und vor allem so schnell wie nur eben möglich Quader zu löschen, um damit eurem Nebenbuhler die Sicht einzuengen, der Bildschirm ist nämlich zweigeteilt. Im Puzzlemode müsst ihr es innerhalb eines Zeitlimits schaffen ein vorgegebenes Bild mit Steinen nachzupuzzeln, was nicht sehr einfach ist. Der Time Attack Mode dürfte sich von selbst erklären. All diese Modi und das enorme Suchtpotenzial ,was von Lumines ausgeht, fesseln euch garantiert für Stunden an den Bildschirm, denn ist man erst hinter die zahlreichen Kniffe des „Blockens“ gekommen, hat man Blut geleckt und ist bereit an neue Highscores und Skins zu kommen, und wenn dafür ein ganzer Nachmittag draufgeht. Zudem ist die Lernkurve, vor allem im Challenge Mode, sehr gut, so dass man quasi an der Hand genommen und in immer schwerere Ebenen gehoben wird, ohne dass man das Gefühl hat, es würde unfair.
Audiovisueller Traum
Tetsuya Mizuguchi hat es einmal wieder geschafft, Musik und Farbe in perfekter Harmonie zu verbinden. Die Skins sind so vielfältig und teils abstrakt, dass man wahrlich Bauklötze staunt und auch die Musikpalette gibt einiges her. Trance, House, J-Pop, jeder bekommt etwas. Grafisch- und Soundtechnisch ist Lumines über jeden Zweifel erhaben und fein auf die PSP abgestimmt. Ein Tipp noch: Kopfhörer aufsetzen und im gemütlichen Sessel verschwinden.
Um Missverständnisse zu vermeiden, dieses Review liegt in einer ähnlichen Fassung auch bei Consolegamers.de vor ;>

Fazit
Vielleicht mag es Schicksal sein, denn wie Murphy es so will, war auch Lumines, genauso wie damals schon Tetris für den Gameboy, mein erstes Spiel für die PSP und Gott verdammt, ich liebe es. Das Suchtpotenzial ist mittlerweile so verdammt hoch, dass ich jede noch so kleine Pause nutze, um meinen Highscore zu pushen. Leider braucht man dafür manchmal länger als die Zeit es erlaubt, was ich dem Spiel aber nicht übel nehme. Die zahlreichen Skins mit ihren Farben und Sounds halten einen lange bei der Stange und das alles macht Lumines zu einem Must Have für die PSP. Einzig die Tatsache, dass man über Wi-Fi nur den VS Mode spielen kann ist ein wenig traurig.
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