Jetzt mitmachen!
Alle Spiele anzeigen
Nur PlayStation 2-Spiele anzeigen
Nur Xbox-Spiele anzeigen
Nur Gamecube-Spiele anzeigen
Nur PSP-Spiele anzeigen
Nur DS-Spiele anzeigen
Nur Xbox 360-Spiele anzeigen
Nur PS3-Spiele anzeigen
Nur Wii-Spiele anzeigen
eBay Oesterreich - Ihr weltweiter Online-Marktplatz
Spiele: » Releases | » Alle Spiele | » Neue Spiele | » Was ist neu?
 Go  
Magazin: » News | » Kommentare | » Forum | » Editorials | » User-Liste | » Über uns | » RSS
Master-Review:   » drucken    » versenden

MotoGP 4

» Autor: Björn Sturm
» Datum: 11.07.2005
» Gesamtwertung:
/5
4/5: Empfehlenswert
mit zahlreichen Stärken.
Wie wir bewerten
MotoGP 4 überzeugt mehr durch Spielbarkeit als durch Technik.

Nach TT-Superbikes können sich alle Motorradfans innerhalb kürzester Zeit abermalig auf die Sattelkissen schwingen. Möglich macht dies Namcos PS2-exklusive MotoGP-Reihe, die voll lizenziert nun bereits in die vierte Runde geht. Wie nicht anders zu erwarten versetzt euch MotoGP 4 in die Zweiradkönigsklasse der Saison 2004 und hält neben sämtlichen Teams, Fahrern sowie Strecken auch eine Reihe reizvoller Innovationen bereit. Wir haben die Chance wahrgenommen und reichlich Rennfahrerluft geschnuppert, um euch in unserem Master-Review Aufschluss über die Qualitäten der Fortsetzung zu geben.

Üppiges Rennpaket
In einem maßgeblichen Gesichtspunkt haben sich Namcos Motorradtitel und THQs gleichnamige Spielserie seit jeher unterschieden. Wenn es darum ging, das Gameplay beider Reihen genauer zu analysieren, präsentierte Namco das
» Kämpfen um jeden Zentimeter.
Spielgeschehen stets arcadelastiger und ließ Simulationsfans in die Röhre gucken. Auch mit dem neuesten Teil unterstreichen die renommierten Entwickler ihren Leitsatz und lassen vor allem Spielhallenherzen höher schlagen. Mit von der Partie sind diesmal die drei verschiedenen Spielmodi Arcade, Meisterschaft sowie Herausforderung. Außerdem sind neben den Feuerstühlen der berühmten MotoGP neuerdings auch alle Zweiräder der 125ccm- und 250ccm-Klasse mit an Board - Rennspielfans wird es freuen.
Wer sich sofort ins Geschehen stürzen möchte, wählt den Arcade-Modus, denn MotoGP 4 bietet euch von Grund auf einige Strecken und Fahrer, um zumindest den ersten Heißhunger eines Bikers zu stillen. Nichtsdestotrotz ist dieser Spieltyp nur für kurzweilige Streckenabenteuer ausgelegt, denn der Umfang lässt schnell zu Wünschen übrig. Hilfe naht jedoch: Dem entgegen gilt es im Rahmen der Meisterschaft die Karriereleiter erst noch zu erklimmen. Gebührend für einen Nobody schmeißt euch der Rennstall zu Beginn erstmal ins kalte Wasser, damit ihr euch von dort mehr und mehr nach oben arbeitet. In der Qualifikation und letztendlich im Rennen müsst ihr euch daher vorerst mit weniger Pferdestärken begnügen. Doch trotz des gemäßigten Tempos macht das Rundendrehen Spaß, denn durch den variablen Schwierigkeitsgrad kommen sowohl Neulinge als auch alte Hasen gleichermaßen auf ihre Kosten. Blanke Zahlen überzeugen ebenfalls: Summa Summarum verfügt der Titel über alle 39 Teams, 77 Fahrer und 16 Strecken der zugrundeliegenden MotoGP-Serie, die sich im Spielverlauf allesamt sukzessive freischalten lassen.

Windige Neuerungen
Wie eingangs erwähnt präsentiert sich MotoGP 4 relativ arcadelastig und versprüht reichlich Spielhallenatmosphäre im heimischen Wohnzimmer. Deswegen liegt die Vermutung nahe, dass vor allem Spieler mit ausgeprägtem Wirklichkeitssinn den
» Vermeintliches Chaos.
angekündigten Simulationsmodus herbeisehnten. Bedauerlicherweise wird dieser seinem Namen keineswegs gerecht und lässt die gewünschte Authentizität auf ganzer Linie vermissen. Apropos Neuerungen: Einen ansprechenden Eindruck hingegen hinterlässt die originelle Helmansicht, die Regentropfen, Sonneneinstrahlung und Schmutzpartikel eindrucksvoll auf der Mattscheibe abbildet. Der Clou: Durch Abziehen des Klebestreifens reinigt ihr auch während des Rennens euer Visier. Ferner habt ihr die Wahl zwischen zwei weiteren Innenansichten und einer Verfolgerkamera, wobei sich letztere rasch als zweckdienlichste herauskristallisiert.
Ebenfalls neu dabei ist der Tumult-Modus, der euch bestimmen lässt, ob sich das Fahrerfeld in Kurvenpassagen weiterhin stur hintereinander oder realistisch nebeneinander einreihen soll. Keine Frage: Einerseits bringt ihr etwas Leben ins Feld der KI-Fahrer, da sonst die Ideallinie zur Orientierung dienen würde. Andererseits stechen nun jedoch einige Schnitzer hervor, die das bis dahin ansehnliche Gesamtbild trüben. Folglich seid ihr Zeuge, wie der PS2-Hardware aufgrund der Masse an gegnerischen Motorrädern oftmals die Puste ausgeht - die Framerate tut ihr übriges. Auch die Kollisionsabfrage ist mit Schwächen behaftet und bringt euch sogar bei heftigen Zusammenstößen nur vereinzelt zum Sturz. Ohne Tumult-Modus glänzt MotoGP 4 wiederum durch ein tadelloses Geschwindigkeitsempfinden.

Zugaben und Technik
Wem das alles noch nicht genug sein sollte, kann sich und seinem Gefährt im Spielmodus Herausforderung den letzten Schliff verpassen. Hier warten nicht weniger als 125 verschiedene Aufgaben auf euch, die nicht nur eine willkommene
» Stur der Ideallinie entlang.
Abwechslung zum herkömmlichen Saisonalltag darstellen, sondern auch den Spielumfang in Form von ergänzenden Fahrern und Motorrädern gehörig erweitern. Zudem bietet euch euer Rennstahl zeitweise neue Tuningteile zum Testen an. Doch nicht ohne Haken: Nur wenn ihr die gestellten Zeitvorgaben lückenlos erfüllt, montiert ihr leistungsfähigere Komponenten wie etwa Bremsen, Motoren oder Rahmen an euren Feuerstuhl. Auch auf Mehrspielerpfaden gibt MotoGP 4 Gas: Demnach könnt ihr Rennen mit bis zu vier Spielern an einem Bildschirm oder im LAN mit bis zu acht PS2-Konsolen abhalten. Komplettiert wird dies durch einen verblüffenden Onlinesupport, der euch die komplette Saison via Netzkabel gegen den Rest der Welt absolvieren lässt.
Grafisch ist der Titel leider nur gutes Mittelmaß: Dafür verantwortlich zeigen sich Texturen am Straßenrand, die oftmals blass, matt und detailarm ins Spielerauge fallen. Des Weiteren leiden viele Streckenobjekte vehement unter fehlender Abwechslung. Die Folge: Der Großteil wirkt gleichförmig und folglich langweilig. Dem gegenüber hält der Titel jedoch ein grandioses Geschwindigkeitsgefühl, ungemein detaillierte Zweirad- und Fahrermodelle sowie authentische Witterungseffekte in der Hinterhand. Im Hinblick auf die Akustik winkt jedoch nur einer der hinteren Ränge. Zwar ertönen die Motorensounds äußerst grell und imposant, der gebotene Soundtrack lässt jedoch eine breitere Auswahl an Musikstücken vermissen.
Pro
Komplette Lizenz
Riesiger Umfang
Mehrstufiger Schwierigkeitsgrad
Tolles Geschwindigkeitsgefühl
Stilvolle Helmansicht
Hohe Langzeitmotivation
Klasse Mehrspieler-Modi
Contra
Teils veraltete Optik
Kläglicher Soundtrack
Fehlerhafte Kollisionsabfrage
Dürftiger Tumult-Modus
Fazit
Besser auf dem Ofen als auf dem Zaun. Zweifellos, denn auch der vierte MotoGP-Teil aus dem Hause Namco bedient vorwiegend das Lager der Arcadefans und lässt Simulationsspieler wiederholt im Regen stehen. Dennoch: Wer einen kurzen Blick wagt, wird mit schmackhafter Rennspielkost auf Einzelspieler- sowie Mehrspielerpfaden belohnt. Besonders hervorzuheben ist dabei das schnörkellose Gameplay, das mich schon nach wenigen Spielminuten überzeugen konnte. Dieser Eindruck spiegelt sich auch bei der gebotenen Spielsteuerung wieder, die euch jederzeit Herr über das Renngeschehen sein lässt. Nichtsdestotrotz hätte der technischen Seite eine Runderneuerung nicht geschadet, denn Augen und Ohren sind auf Sonys PS2 schlichtweg besseres gewohnt. Kurzum: Wer auf leichtverdauliche Rennspielkost steht, wird mit MotoGP 4 freilich einige Zeit seine Freude haben. THQs gleichlautende Serie ist jedoch nach wie vor das Nonplusultra.
Infos
Erhältlich für
Genre
Racing
   Motorrad
Publisher
SCEE
Entwickler
Namco
Website
de.playstation....
Release
27. Mai 2005
Spiel kaufen
»  Game World
»  game4game
User-Bewertung
80
2 Bewertungen
0 Reviews
Features
userrankings.com    » Werbung | » Impressum/Kontakt | » Hilfe    © 2003 - 2008
RSS News RSS Reviews www.sevenpixel.com  0.5800