Infos
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» Grafik: |
89 |
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» Sound: |
80 |
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» Spielspaß Solo: |
83 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
80 |
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Pro
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saubere Technik |
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stimmige Atmosphäre |
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Daueraction |
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super Leveldesign |
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viel Bonusmaterial |
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Contra
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leider viel zu kurz |
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zu wenig Gegnertypen |
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kleine Waffenauswahl |
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fehlerhafte Synchronisation |
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Qualität
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Kleine, grüne Männchen gibt’s nicht, in Roswell ist nie ein UFO abgestürzt und die Mondlandung wie wir sie kennen gab es wirklich. Alles Mumpitz, die Wahrheit liegt woanders, nämlich in der Area 51. Wir haben sowohl die geheimnisvolle Militärbasis in Nevada als auch das gleichnamige Spiel für PS2 und Xbox unter die Lupe genommen.
Die Viren mal wieder
In der Area 51 gibt es Ärger, großen Ärger, denn in den unteren Etagen der sagenumwobenen Forschungsanlage des US Militärs, ist eine Seuche ausgebrochen, deren Erreger normale Menschen zu widerlichen Monstern mutieren lässt. Ein spezielles Team der sogenannten Hazmat Einheit wurde schon in die Tiefen der Basis geschickt und ist nun verschollen. Nun müssen sie als Ethan Cole ein weiteres Team der bereits genannten Truppe in die unterirdische Hölle schicken, die verlorenen Jungs ausfindig machen und sich nebenbei auch noch mit der Mutantenbrut auseinandersetzen. Da kann man nur hoffen, dass der Job gut bezahlt ist.
Waffen schultern und los geht’s
Das Spiel fackelt nicht lange und schickt einen, ohne großes Tudelu, direkt auf die Mission. Bevor es allerdings mit dem Aufzug hinab in die verseuchten Gewölbe geht, muss noch ein Saboteur erledigt werden, der in den eigenen Reihen für Unruhe sorgt. Diese Aufgabe entpuppt sich quasi als kleines Tutorial. Area 51 ist ein typischer EgoShooter, die Steuerung ist daher schon fast klar. Neben den obligatorischen Bewegungsfunktionen kann Cole zwei verschiedene Feuermodi benutzen um den Feinden Saures zu geben. Ist die Munition alle, gibt es halt mit dem Gewehrkolben eines auf den Latz oder ihr lasst euren Widersachern herzhaft in einen Granatapfel beißen. Insgesamt gibt es 6 verschiedene Schießknüppel (wovon zwei außerirdischer Technologie sind) und dazu einen Satz Granaten, von denen ihr immer nur einen Typ bei euch tragen könnt. und sich die Wirkung in keinster Weise unterscheidet. Maschinengewehr und Schrotflinte können sogar doppelt benutzt werden. Neben den Waffen seid ihr auch im Besitz eines Scanners, mit dem ihr im späteren Spielverlauf a la Metroid Prime Objekte einscannen könnt, die euch im Spielmenü Bonusmaterial wie Videotagebücher und Schriftstücke mit mehr oder weniger interessanten Infos freischalten.
Einer von ihnen
Nachdem ihr den Verräter gestellt habt, der sich später als Mitglied einer geheimen Weltuntergangs-Organisation entpuppt, marschiert ihr mit eurem dreiköpfigen Team gen Hexenkessel. Das ekelhafte Gezücht lässt nicht lange auf sich warten, denn kaum seid ihr unten angekommen und habt einen Marine kontaktiert, bricht plötzlich die Hölle los. Mutanten greifen euch frontal an, nur um in Sekundenbruchteilen von euch zersiebt zu werden. Zum Glück habt ihr euer Team dabei, ohne das ihr gegen solch einen Ansturm wahrscheinlich nicht gewachsen gewesen wäret. Eure Kameraden agieren dabei völlig selbstständig und geben euch stets Feuerschutz. Später im Spiel erwartet euch ein neues Feature in Form einer bösen Überraschung, denn ihr werdet von einem ganz besonders dicken Brummer angegriffen und dabei infiziert. Ergo: ihr fangt an zu mutieren. Das soll also ein Feature sein? Ja, denn die Mutantenfähigkeiten kommen euch wirklich zu gute. Nun dürft ihr euch nicht nur mit starken Prankenhieben, die eure neu erschienene Mutagenanzeige auffüllen, durch die Monsterhorden prügeln, sondern euch auch mit Virenangriffen heilen. Äußerst praktisch, genauso wie der Vorteil, unsichtbare Feinde besser zu erkennen. Ist eure Mutagenanzeige leer, verwandelt ihr euch zurück in einen Menschen. Auffüllen könnt ihr sie durch infizierte Leichen, Mutagenspritzen oder durch den besagten Nahkampfangriff. Neben den heilenden Alienfähigkeiten könnt ihr euch auch noch mit Stimpacks, die überall herumliegen, heilen. Solltet ihr doch mal den Löffel abgeben, startet ihr am letzten Checkpoint, welche ihr auch im Hauptmenü anwählen könnt, um so beliebige Level nocheinmal starten zu können. Der Schwierigkeitsgrad zieht angenehm nach oben und das Spiel bleibt immer fair, jede Stelle kann mit der richtigen Strategie gemeistert werden.
Und es gibt sie doch!
In den Kellergeschossen der Area 51 hausen allerdings nicht nur Mutanten. Diese sind aber, neben den später auftauchenden Black Ops, auch so gut wie die einzigen Gegner. Ansonsten gibt es nur noch kleine, den Facehuggern aus den Alien Filmen nicht unähnliche Getiere und außerirdische Vieren. Letztere können besonders hartnäckig und gefährlich sein, da euch meist eine ganze Armee dieser Bazillen entgegengeflogen kommt. Der Rest der Gegner besteht wie gesagt nur noch aus Mutanten und Black Op Soldaten, die sich lediglich in der Art ihrer Bewaffnung unterscheiden. Die KI eurer Feinde ist durchschnittlich bis gut. Das mutierte Bleifutter versucht meistens nur durch Zufall, euch einzukreisen. Ansonsten laufen sie nur wie von einer Biene in den Hintern gestochen auf euch zu oder versuchen, euch mit Schusswaffen (man kann ihnen also eine gewissen Intelligenz nicht absprechen) zu beharken. Die feindlichen Soldaten gehen fleißig in Deckung, rücken im Team vor und haben oftmals, den Entwicklern sei dank, gute Scharfschützenpositionen. Ganz am Ende erst gesellen sich noch eine andere Art von Gegner zu euch, die Grays. Wer die wohl sind?
Design von einem anderen Stern
Grafisch gibt sich Area 51 keine Blöße, vor allem auf der Xbox macht das Spiel mit seinen scharfen Texturen einen hervorragenden Eindruck, so dass es sich vor Konkurrenten wie HALO 2 nicht zu verstecken braucht. Höchstens DOOM 3 bläst der Alienhatz die grafischen Lichter aus. Apropos HALO 2: die Innenlevels von Area 51 zeigen dem vielgelobten Ballermann, wie es richtig geht. Das Leveldesign ist großartig, abwechslungsreich und detailfreudig. Mal stapft man durch riesige Lagerhallen, mal durch Laborpassagen, und sogar vor einem lustigen Sidekick,auf eine der berühmtesten Verschwörungstheorien machen die Entwickler von Midway keinen halt. Die Einrichtung und deren unliebsame Bewohner sind detailreich texturiert und die Levels oftmals in atmosphärisches Licht getaucht. Die Animationen der Figuren sehen klasse aus und insgesamt läuft das Spiel auf der Xbox und vor allem auch auf der PS 2 super flüssig.
Soundtechnisch ist das Spiel ebenfalls sauber. Die Musikuntermalung passt immer und verleiht dem ganzen Atmosphäreschmaus noch das gewisse Etwas. Die Soundeffekte sind dank 5.1. Unterstützung auf der XBox, aber auch auf der PS2, zwar keine Konkurrenten zu einem Shadow Ops, aber dennoch durchweg gut gelungen. Die Synchro ist durch die Bank sehr gut geworden, die deutschen Pendanten zu David Duchovny und Co. gut gewählt, vor allem der Marilyn Mansons-Ersatz für Edgar passt hervorragend. Einziger Wehrmutstropfen hier: die Synchro läuft leider nicht wirklich lippensynchron.
Sequenzen sind größtenteils in Spielgrafik gehalten und sind, ebenso wie die richtigen Videosequenzen, optisch tadellos und gut gemacht. Zwischen den Levels gibt es immer kleine Rückblenden, in denen Ethan kurz das wiedergibt, was er soeben erlebt hat und was nun zu tun ist, womit die Story kontinuierlich fortgeführt wird.
Der Mutant, der mich infizierte
Ist der Singleplayer durchgedaddelt, geht’s mit den Onlinediensten der beiden Konsolen ab in die spaßigen Multiplayermodi. Die bieten neben den obligatorischen Deathmatch und Capture the Flag Möglichkeiten auch das äußerst amüsante Spiel Infected. Bei diesem geht es darum, als Mutant die Gegenspieler zu infizieren. Sind alle der Seuche erlegen, geht es in die nächste Runde. Klingt unspektakulär, macht aber nach kurzer Einspielzeit unheimlich viel Spaß. Sonst gibt es Online nichts mehr zu tun, aber als netter Bonus zum Hauptspiel.
Um Missverständnisse zu vermeiden, dieses Review liegt in einer ähnlichen Fassung auch bei Consolegamers.de vor ;>

Fazit
Area 51 hat mir durch und durch gut gefallen. Die Story war zwar nicht gerade die originellste, aber dennoch unterhaltend genug um ein paar spannende Spielstunden zu erleben. Das Mutantenfeature passt super ins Spiel, die Waffen haben Laune gemacht und insgesamt wurde es einem nie langweilig, so dass ich keine Probleme damit hatte, das Spiel in einem Rutsch, mit Unterbrechungen für die lebenswichtigen Nahrungsaufnahmen, durchzuspielen. Schön auch, das es Midway-typisch viel Bonusmaterial freizuspielen gibt, welche die Geschehnisse um Area 51 komplettieren. Beim Leveldesign sollte sich Bungie im übrigen mal eine Scheibe abschneiden, die Innenlevel sind 1A.
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