Infos
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» Grafik: |
67 |
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» Sound: |
78 |
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» Spielspaß Solo: |
65 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
65 |
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Pro
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taktische Bosskämpfe |
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stimmungsvolle Levels |
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tolle Story |
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Contra
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Technik nicht up-to-date |
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weiterer Devil May Cry - wannabe |
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Qualität
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Fernost-Geschnetzel
Nach dem großen Erfolg von Devil May Cry von Capcom versuchten neben Capcom mit bereits zwei Nachfolgern auch unzählige andere Firmen mit ähnlichen Spielen ebenfalls Verkaufshits zu landen. Eine davon ist Sega mit Blood Will Tell, entwickelt vom japanischen RED Entertainment Team.
Doch um aus der Masse ähnlicher Spiele herauszustechen muss das Spiel schon etwas besonderes bieten. Dies ist im Fall von Blood Will Tell die sehr ungewöhnliche Story. Unser Held muss nämlich, um die Herrschaft böser Dämonen im Lande zu beenden nicht irgendwelche Artefakte oder ähnliches suchen, sondern seinen eigenen Körperteile! Diese wurden ihm nämlich bei seiner Geburt von 48 Dämonen weggenommen – statt zwei Arme hat er nun zwei scharfe klingen eingebaut, verständigen kann er sich nur über Gedankenübertragung (seine Stimmbänder fehlen) und sehen kann er auch nur in schwarz-weiß...
Das kann ja nun kein Zustand für die Ewigkeit sein und so macht sich unser Held auf die Reise, um nach den Dämonen zu suchen, die seine Körperteile besitzen und sie dann einen nach dem anderen zu besiegen und damit den eigenen Körper wieder zu vervollständigen. Das bedeutet für den Spieler neben zahlreichen kämpfen gegen kleinere Dämonen auch 48 spannende und herausfordernde Endgegnerkämpfe. Neben den beiden Klingen, die fest mit eurem Körper verbunden sind, könnt ihr noch weitere Waffen finden, die bestimmte Spezialattribute haben. Doch das ist noch lange nicht alles: Hyakkimaru verfügt über ein ebenfalls fest in den Körper eingebautes Maschinengewehr sowie einen Raketenwerfer, der Platz in seinem Knie gefunden hat... Beide Waffen benötigen jedoch Munition, welche ihr unterwegs aufsammeln müsst. Neben den Standardangriffen könnt ihr auch noch besondere Kombomoves auf die Gegner anwenden. Dort müsst ihr eine eingeblendete Tastenreihenfolge drücken: Je mehr richtige Tasten ihr drückt, desto mehr Schaden richtet ihr an. Als zweites gibt es noch den Seelenangriff, den ihr aber zunächst aufladen müsst. Einmal ausgelöst, bleibt in der näheren Umgebung kein Dämon mehr auf seinen Beinen, und auch Endgegner verlieren mächtig Energie.
Doch Hyakkimaru ist nicht die einzige spielbare Figur im Spiel. Sein ständiger Begleiter ist der kleine Meisterdieb Dororo, welcher vom Computer gesteuert an eurer Seite kämpft. In speziellen Spielabschnitten könnt ihr aber auch Kontrolle über Dororo übernehmen. In diesen Abschnitten wechselt das Spiel von der reinen Kampfaction hin zu einem mehr geschicklichkeits- und rätselorienterten Gameplay.
Technik:
Einerseits kann die Grafik von Blood Will Tell mit faszinierenden Design, stilistisch sehr ansprechenden Passagen (wie z.B. die Einführungslevel, die in schwarz-weiß gehalten sind) und interessanten Monsterkreationen aufwarten, andererseits langweilt sie mit den ständig gleichen Grau- und Brauntönen zeitweise. Auch die Texturen sind nur sehr durchschnittlich ausgefallen. Insgesamt aber ist die Technik zweckmäßig und stört nicht, kann aber auch nicht für offene Münder und Staunen sorgen.

Fazit
Axels Meinung:
Blood Will Tell hat mich doch sehr positiv überrascht. Ich hatte eigentlich zunächst mit einem weiteren eintönigen und belanglosen Devil May Cry – Wannabe gerechnet. Im Herzen ist es dies sicher auch, kann aber dank der wirklich tollen und klasse in zahlreichen Cutscenes präsentierten Story, faszinierenden, taktischen und spannenden Bosskämpfen, stimmungsvollen Levels und gutem Gameplay punkten. Dass die Technik dabei nicht so berauschend ist, ist dank des interessanten Designs Nebensache. Anstrengend sind meiner Meinung nur die manchmal etwas frustigen Geschicklichkeitspassagen mit Dororo. Ansonsten ist Blood Will Tell ein extrem motivierendes Actionspiel mit einem einzigartigen Touch, das ich jedem Genrefan ans Herz legen möcht
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