Infos
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» Spielzeit: |
15 h |
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» Grafik: |
85 |
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» Sound: |
85 |
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» Spielspaß Solo: |
82 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
82 |
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Pro
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sehr gute Fahrphysik |
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gelungener Parkeditor |
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ziemlh gut inszeniert |
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Contra
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zum Teil enorm schwer |
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Qualität
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Stuntman, die Erste!
Mit ziemlicher Sicherheit ist jedem Spieler die Driver-Serie von Atari ein Begriff. Die Spiele dieser Serie wussten vor allem durch das grandiose Fahrverhalten der Vehikel zu überzeugen. Etwas später versuchte Atari diese Stärke in ihr neues Spiel Stuntman zu übertragen. Doch ob, und was, Stuntman auch sonst noch zu bieten hat, erfahrt ihr hier.
Wie anhand des Namens Stuntman schon unschwer zu erkennen ist, schlüpft ihr in diesem Spiel in die Rolle eines Stuntman. Ihr müsst in den verschiedensten Filmen, die allesamt an bekannte Hollywood-Produktionen erinnern, diverse Stunts mit unterschiedlichen Fahrzeugen zeigen. Anfangs erhaltet ihr nur Rollen in weniger bedeutenden Low-Budget-Filmen, doch nach einiger Zeit greifen auch die Regisseure großer Film-Projekte auf eure Dienste zurück.
Jeder dieser Filme ist in mehrere Szenen unterteilt, in denen ihr je eine Stuntfahrt absolvieren müsst. Bei den ersten Filmen sind diese Fahrten natürlich weniger spektakulär als bei den späteren. Die Stunts können übrigens ganz verschieden ausfallen, zum Beispiel bestreitet ihr einfach nur eine Verfolgungsjagd oder zeigt spektakuläre Sprünge. Klingt bis jetzt ja alles recht gut und hört sich nach Spaß an. Spaß macht es auch definitiv, jedoch kann der Spielspaß schnell in Frust umschlagen. Ein grossteil der Stuntfahrten haben nämlich einen Schwierigkeitsgrad der sich gewaschen hat. Nicht nur dass recht knapp bemessene Zeitlimit, das ihr in jeder Fahrt gesetzt bekommt, sondern auch die Strenge des Regisseurs machen euch das Leben, oder besser gesagt die Karriere als Stuntman, schwer. Das große Problem ist nämlich, dass ihr vor den Missionen keine Ahnung von der Abfolge der Stunts habt, stattdessen werden euch die verschiedene Aktionen, wie „ramme dieses Auto“ oder „mach hier einen Sprung“, erst während der Fahrt mitgeteilt werden. So kommt es häufig vor, dass ihr eine Fahrt noch einmal von vorne beginnen müsst, nur weil ihr schlichtweg von einer bestimmten Aktion überrascht worden seid. Habt ihr dann doch einmal eine Mission geschafft, dürft ihr die komplette Fahrt in einer toll inszenierten Wiederholung betrachten.
Bei einem Spiel dieser Art ist das Gameplay, und vor allem das Fahrverhalten der verschiedenen Vehikel, von enormer Bedeutung. Wie eingangs schon erwähnt erinnert die Fahrphysik sehr stark an Driver, jeder der eines dieser Spiele schon mal gespielt hat, wird sofort mit Stuntman zu Recht kommen. Egal ob ihr euch hinter das Steuer eines schnellen Sportflitzers klemmt oder ob ihr auf einem Schneemobil durch die Gegend fahrt, das Fahrverhalten jedes Fahrzeuges kommt authentisch rüber und ist überaus gelungen. Zu keinem Zeitpunkt hat man das Gefühl, nicht wirklich die Kontrolle über seinen fahrbaren Untersatz zu haben.
Sehr spaßig (und weniger frustrierend als der Karieremodus) ist die Möglichkeit sich einen eigenen Stuntpark zu erstellen. Hier habt ihr eine große Arena zur Verfügung, in der ihr die verschiedensten Utensilien die ein Stuntman so braucht, aufstellen könnt, egal ob das jetzt nur ganz gewöhnliche Sprung-Gelegenheiten oder besonders spektakuläre Rampen für „Korkenzieher-Sprünge“ sind. Natürlich müssen alle Teile erst im Karriere-Modus freigeschaltet werden, selbiges gilt auch für die Fahrzeuge. In diesem Modus könnt ihr eure Kreativität freien Lauf lassen und man ist doch eine Zeitlang an diesen Modus gefesselt, da einem immer wieder Verbesserungen für den Park einfallen.
Auch grafisch ist Stuntman recht ordentlich, auch wenn es aufgrund seines Alters mit aktuellen Titeln nicht mehr mithalten kann. Die verschiedenen Fahrzeuge sehen recht gut aus und sind auch sehr detailliert dargestellt. Die Effekte wie Explosionen sehen zwar nicht wirklich schlecht aus, aber hier hätte man sich doch mehr Mühe geben können. Alles in allem ist die Grafik aber dennoch recht ansehnlich.

Fazit
Insgesamt bleibt zu sagen, dass Stuntman mit Sicherheit ein gutes Spiel geworden ist. Der Karrieremodus ist motivierend und der Suntpark-Editor fesselt auf lange Sicht. Der zu hohe Schwierigkeitsgrad zieht den Spielspaß allerdings doch nach unten. Wäre der Schwierigkeitsgrad etwas niedriger und fairer wäre Stuntman ein noch besseres Spiel geworden. Wer sich aber von dem Schwierigkeitsgrad nicht stören lässt, sollte dem Spiel zumindest eine Chance geben.
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