Infos
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» Spielzeit: |
18 h |
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» Grafik: |
90 |
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» Sound: |
90 |
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» Spielspaß Solo: |
86 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
87 |
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Pro
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Atemberaubende Grafik |
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Charismatischer Hauptdarsteller (Jean Reno) |
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Contra
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Etwas merkwürdige Kamera |
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Qualität
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Onimusha 3
Das Leben von Dämonen
Einige Widersacher in Videospielen sind wie ein „perpetum mobile“ – was auch immer unsere Lieblingshelden veranstalten mögen, das Böse kehrt immer wider zurück! Vielleicht ist es ja auch aber auf das Geldverlangen der Entwickler zurückzuführen, die in ewigen Fortsetzungen bekannter Spielprinzipe eine unerschöpfbare Einnahmequelle sehen.
So kommt es auch in der Story dieses Spiels vor: der Hauptbösewicht in „Onimusha 3“ ist mal wieder Lord Obunaga Oda (schöner Name), und er hat mal wider die Führung der schrecklichen Dämonen Genma im Sinn. In den Prequels der Serie gelang es Obunaga immer wieder, trotz gegenteiliger Versuche unserer Helden, am Leben zu bleiben.
Durch ein speziell dafür gebautes Zeitportal gelang es den bösen Dämonen nun jedoch, von dem mittelalterlichen Japan nach Paris in unserer Zeit zu fliehen… Das ist erst der Anfang der mitreißenden Story!
Jeder, der zuvor einen Teil der Serie gespielt hat, wird garantiert keine Schwierigkeiten mit „Onimusha 3“ haben, weil massive Veränderungen es nicht sehr viele gibt. Man ist mal wider damit beschäftigt, eine riesige Feindesscherge zu Salat zu verarbeiten und die Seelen der getöteten Dämonen zu sammeln! Das Ganze wird mit vielen Videosequenzen zusätzlich schmackhaft gemacht, die die Handlung noch spannender machen als sie es ohnehin schon ist.
Unsere Helden kann man nun mit dem linken Analogstick bewegen – das grenzt schon fast an ein Wunder, im Vergleich zu der Digipad-Steuerung aus früheren Zeiten. Fast alle anderen Buttons haben ihre Funktionen aber beibehalten, so dass sich alte Hasen schnell zurecht finden.
Einige der Rollenspielemente aus früheren Spiele wurden beibehalten: die mühsam eingesammelten Seelen der Feinde können wir auch weiterhin dafür benutzen, um die Rüstung oder die Waffen unserer Helden „weiter zu entwickeln“. Leider gibt es aber viel zu wenig von den Seelen! =((( Deshalb muss man sich entweder ständig auf einem Platz herumplagen, um so viele Monster wie möglich umzubringen (diese gehen in „Onimusha 3“ nie zu Ende), oder man muss die langsame Entwicklung der Charakteristika in Kauf nehmen.
Die Idee des „virtuellen Helfers“ bekam in diesem Spiel eine Weiterentwicklung. Unsere beiden Helden begegnen sich im Spiel ziemlich oft aufgrund der Story, und deshalb ist man auch oft auf den zweiten Charakter angewiesen. In solchen Situationen steuern wir den Hauptprotagonisten, und die Führung des zweiten übernimmt der Computer. Obwohl die künstliche Intelligenz der Maschine nicht gerade berauschend ist, kann man die zusätzliche Unterstützung in blutigen Kampfgefechten nur begrüßen.
Im Unterschied zu vorberechneten Grafiken der Vorgänger spielt man bei „Onimusha 3“ in Echtzeit. Leider wurde die statische Kameraführung von den früheren Teilen der Serie beibehalten, und so relativiert sich dieser Vorteil fast schon von alleine. Aber Capcom ist ja für solches Vorgaukeln eigentlich bestens bekannt – man erinnert sich nur zu gerne an die gleichen vollmundigen Versprechungen aus dem Jahre 2000, als „Resident Evil: Code Veronica“ für den Dreamcast erschien. Die Musik ist eigentlich schon beinahe erste Sahne, und die Sprachausgabe der Charaktere kann man auch als gelungen bezeichnen!

Fazit
Im Ergebnis kommt ein sehr eindrucksvolles Projekt heraus – man sieht, dass weder Geld noch Mühe geschont waren, um dem Hype zurecht zu werden. Dies wird unter anderem bei der Einführungssequenz deutlich, die alle „Final Fantasy“-Filmchen in den Schatten stellt!
Mein Rat: Kaufen!
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