Infos
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» Spielzeit: |
25 h |
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» Grafik: |
74 |
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» Sound: |
58 |
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» Spielspaß Solo: |
70 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
75 |
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Pro
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Genialer multiplayer |
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Lustige Atmosphäre |
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Optimale Steeuerung |
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Contra
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Viel zu leicht |
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Schwache Musik |
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Qualität
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Mario Kart: Double Dash!!
Zeit für Doppelaction!
Seit Anfang 2003 betont Nintendo immer wieder, dass es an der Zeit ist, einen Generationswechsel der aktuellen Helden vorzunehmen, doch Projekte wie Pikmin, Animal Crossing oder Viewtiful Joe hatten nicht den erhofften kommerziellen Erfolg. Und so kommt es wieder dazu, dass der gute alte Mario ins Boot einspringen muss, um die Existenz der japanischen Traditionsfirma zu sichern, denn in letzter Zeit musste man grosse Marktsegmente an Microsoft und deren Xbox abtreten.
MK: DD wurde ein riesengroßer Weinachtshit in der ganzen Welt, und in den USA erhielt es sogar den Titel „Bestverkauftes Spiel für den GameCube“ (vorher war es SSBM).
Aber sogar Mario alleine könnte es nicht schaffen, dass sich das Spiel bis jetzt über 4 Millionen Mal verkauft, wenn das Spiel auch nicht wirklich gut wäre.
Zur Story: im Mushroom Kingdom herrscht mal wieder Unruhe, jedoch sind es diesmal nicht die klassischen Widersacher Bowser oder Wario, sondern der pummelige Klempner selbst, der alle seine Bekannte im größten Kartrennen aller Zeiten herausfordern will! Da sagt man natürlich nicht „nein“, so dass alle bekannte Helden aus dem Nintendouniversum mit dabei sind.
Die ganze Serie hat sich im Laufe der Zeit nicht radikal verändert, obwohl sie mittlerweile mehr als 10 Jahren auf dem Buckel hat. MK: DD ist da auch keine Ausnahme – es ist im Grunde genommen dasselbe Spiel geblieben wie auf dem SNES, GBA oder Nintendo 64, natürlich mit einigen neuen Elementen. Die Worte „Double Dash“ kommen im Titel nicht von ungefähr, jetzt kann Mario mit seinen Kumpeln auch zu zweit ein Rennen bestreiten – einer sitzt am Steuer, und die Aufgabe des zweiten besteht darin, potenzielle Konkurrenten durch gezielte Schüsse rechtzeitig zu eliminieren.
Das beste an MK: DD ist eindeutig der Spielspass, der allerdings erst im Vierspielermodus so richtig zur Geltung kommt, denn hier geht dann erst richtig die Post ab! Die Modi reichen von einfachen Wettrennen bis zu einem waschechten deathmatch, so dass die Fetzen fliegen! Als Waffen kommen im Spiel die altbekannten Bananenschalen, Schildkrötenpanzer oder Bomben. Es ist jedoch sehr wichtig, den Bonus nicht nur rechtzeitig einzusammeln, sondern auch gezielt einzusetzen, damit man nicht selber zur Zielscheibe wird.
Der Steuerung hat Nintendo erwartungsgemäß auch große Aufmerksamkeit geschenkt, schließlich geht es hier ja um ein Rennspiel. Die kleinen Autos gehören ausgezeichnet den Befehlen des Analogsticks, wobei ich hier noch einmal den Vorteil des Gamecube-Pads gegenüber seinem N64-Vorgänger betonen möchte, bei dem nach monatigem fleißigem Daddeln mit Freunden der Analogstick ausgeleiert war.
Das Spiel kann zwar nicht mit unzähligen Polygonmengen, extrem scharfen Texturen oder atemberaubenden Effekten aufwarten, jedoch glänzt es mit kraftvollen Farben, einzigartigem Style und einer stabilen Framerate. Die Musik dagegen ist nicht besonderes, aber irgendwie war sie auch bei den Vorgängern auf früheren Konsolen ja nicht dermaßen umwerfend.

Fazit
Leider hat MK: DD zu wenig Strecken und Fahrzeuge, dazu kommt noch, dass das Spiel ganz offensichtlich für den Mehrspielemodus konzipiert wurde und dabei auch am meisten Spaß macht. Bezüglich des Online-Supports kursierten im Vorfeld ja einige Gerüchte, daraus wurde jedoch leider nichts. Leider wird im Vergleich zu den Vorversionen auch zu wenig Innovationen für den Würfel geboten, und ich persönlich finde, dass es auch echt an der Zeit wird, die Versprechungen umzusetzen, die ich am Anfang des Reviews angedeutet habe.
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