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Spielinfos Bewertungen (6) User-Reviews (1) Screenshots (0) Spiel bewerten

651. Wario World

Gamecube
» Grafik: 78
» Sound: 80
» Spielspaß Solo: 77
» Spielspaß Multi: 1
» Gesamtwertung:
80
» Anzahl Bewertungen: 6     » alle zeigen
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Infos
» Von: mikmaxim
» Am: 31.12.2005
» Spielzeit: 6 h
» Grafik: 35
» Sound: 29
» Spielspaß Solo: 30
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 27
Pro
Leichte Handhabung
Contra
Eintönig
Viel zu einfach
Miese Grafik
Qualität
» bewertet mit: 5
Wario World

Der fette Held hoch drei.

Och ja, der Wario… Kann mir vielleicht jemand sagen, was so gut an diesem miserablen Kerl denn nun sein sollte?? Wenn da nicht mein kleiner Bruder wäre, der so begeistert von dem Antihelden ist und der sich das Spiel zu Weinachten 2003 gewünscht hat, wäre ich auch gar nicht daran gekommen, es mal zu testen…

Im Nintendouniversum gibt es ja bekanntlich sehr viele charismatische und aussagekräftige Charaktere, aber Wario nimmt da schon eine Sonderstellung ein. Wo trifft man den schon einen Helden mit derart negativ ausgeprägtem Flair? Dieses Flair verbreitet sich leider auch auf das Debüt des Dicken auf dem Würfel, denn „Wario World“ ist in (fast) allen Bereichen hoffnungslos veraltet. OK, fangen wir mal an…

Zur Story: es gab einmal einen fetten und geizigen Kerl namens Wario, der sehr reich und im Besitz unzähliger Schätze war. Darunter befand sich auch ein schwarzer Diamant, der eines Tages „die Nase voll hatte“ und auf einmal alle anderen Steinchen in Monster verwandelt hat. Unser Held kann das natürlich nicht so einfach lassen und begibt sich auf die Suche nach seinem Geld.

Einige Worte über das Gameplay. Die Kamera ist fest fixiert (was dem Spiel einen angeblichen Charme der 2, 5D-Beat `em Up`s verleihen soll), es gibt eine Menge gleicher (wie aus der Fliessbandproduktion) Feinde – und allen voran der fette und widerliche Wario. Die Sprünge von einer Plattform zur anderen gestalten sich leider sehr schwierig wegen der bereits oben erwähnten Kamera – was der eigentlich angepeilten Zielgruppe der Dreiältrigen eigentlich gar nicht schmecken dürfte. Abgesehen davon ist der Schwierigkeitsgrad im Spiel noch niedriger angesetzt als z. B. in „Luigis`s Mansion“, wo es schon eine Katastrophe war. Der Dauerspaß verringert sich dadurch natürlich in ungeahnter Schnelligkeit, denn wer hat schon Lust, nach einem Durchspielen wieder zum Pad zu greifen, wenn alle Geheimnisse, Secrets und Bonusse bereits bekannt sind?

Die Levels gestalten sich sehr eintönig und linear, und mit den meisten Feinden werdet ihr sicherlich keine großen Probleme bekommen. Sollte es dennoch mal der Fall der Fall sein, könnt ihr euch gerne zusätzliche Continues für eine geringe Anzahl von Münzen kaufen. In jedem Level kann man X Items des Types Y finden – dadurch könnt ihr auf eurem GBA ein kleines Minispiel freischalten; oder ihr findet M Items des Types N, um ein zusätzliches Herzchen in der Lebensenergieliste zu bekommen, oder… Spaßig???

Eine Prise Abwechslung bringen die kleinen dreidimensionalen Räume, die von den anderen Levels isoliert sind. Diese sind nämlich schön abwechslungsreich geraten und ließen mir sogar für einen kurzen Augenblick einen kleinen Schimmer der Hoffnung. Das Beste kommt jedoch jetzt: das Spiel umfasst 8 (acht!!! ) Levels, die man jeweils ohne großen Aufwand in 20 Minuten durchschafft, wenn man vorher sowieso nicht einschläft. Dazu kommen die fünf nicht erwähnenswerten Bosse, deren Schwachstellen in Null Komma Nichts entdeckt werden.

Die grafische Aufmachung ist zugegebenermaßen nicht so schrecklich wie der Inhalt, aber im Jahre 2003 erwartet man ja auch nicht PS-One-Niveau. Leider geht mir die Stimme des „Helden“ zu sehr auf die Nerven, und das ist wahrscheinlich nicht meine persönliche Einschätzung.
Fazit
Wer einen kleinen Bruder (oder optional auch Schwester) hat, kann bedenkenlos zugreifen, alle anderen seien gewarnt.
Infos
Erhältlich für
Genre
Jump'n'Run
Publisher
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Website
www.nintendo-eu...
Release
Erhältlich
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