Infos
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» Grafik: |
87 |
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» Sound: |
84 |
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» Spielspaß Solo: |
81 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
81 |
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Pro
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Luigi’s Animationen |
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Detailreiche Umgebungen |
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Licht- und Schatteneffekte |
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Sound passt sich an die jeweilige Situation an |
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Intensives Spielgefühl dank der Steuerung |
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Contra
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Kurze Spieldauer |
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Etwas monoton |
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Aufgesetzte Story |
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Nicht besonders anspruchsvolle Rätsel |
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Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig |
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Qualität
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Luigi’s Mansion
Was passiert bei Nintendo wenn Mario spurlos verschwunden ist? Richtig, Luigi tritt an seine Stelle und versucht seinen Brüder ausfindig zu machen. Einen Hinweis auf Marios Verbleib hat er jedoch. Luigi wurde nämlich kürzlich völlig überraschend mit einer alten und unheimlich aussehenden Villa beglückt. So macht sich der wackere Held, oder besser gesagt der Hasenfuß, auf, um der Villa und Marios Verschwinden auf den Grund zu gehen. Zitternd öffnet Luigi die Tür zur Villa und wird schon wenige Augenblicke später mit den ersten „Bewohnern“ des Hauses, den Geistern, konfrontiert. Scheinbar wehrlos naht Professor I.Gidd Luigi zu Hilfe und rettet ihn vor diesen unliebsamen Zeitgenossen. Professor I.Gidd sieht sich allerdings nicht im Stande den Geistern selber weiter zu Leibe zurücken und rüstet deswegen Luigi mit einem umgebauten GameBoy und einem modifizierten Staubsauger aus. Der GameBoy dient euch dabei als Orientierungshilfe und ermöglicht euch Geister und versteckte Gebiete aufzuspüren. In alter Ghostbusters-Manier macht ihr euch nun auf die geisterverseuchte Villa zu säubern und Mario zu befreien.
Nintendo hat die Geisterjagd mit einer etwas unkonventionellen, aber sehr gut funktionierenden Steuerung in Szene gesetzt. Mittels des Control Sticks steuert ihr Luigi durch die Villa und mit dem C-Stick habt ihr Kontrolle über euren Staubsauger und die Taschenlampe. Anfangs mag diese Pad-Belegung gewöhnungsbedürftig sein, allerdings gewöhnt man sich relativ schnell an diese und mit der Zeit bekommt man wirklich das Gefühl Geister zu fangen. Praktischerweise aktiviert ihr euren Staubsauger mit der rechten Schultertaste, mittels derer ihr bestimmt wie stark ihr saugen wollt. Jedoch werdet ihr nicht nur die Saugfunktion eures Jagdgerätes während des Spiels zum Einsatz bringen, sondern auch von den Fähigkeiten der linken Schultertaste Gebrauch machen. Diese ermöglicht euch den aufgesogenen Inhalt eures Staubsaugers wieder auszuspucken, was im späteren Verlauf zum Lösen diverser kleinerer Rätsel und bei der Geisterbekämpfung von großem Nutzen sein kann. So könnt ihr z.B. manche Geister nur mittels der Elemente Wasser, Feuer und Eis aus ihrem Versteck locken. Ist es euch gelungen alle Geister eines Raums einzufangen, so wird der ehemals dunkle und düster wirkende Raum, wieder erhellt.
Technisch ist Luigi’s Mansion wirklich beeindruckend. Das Spiel strotzt nur so vor Details, besonders liebevoll wurde der Hauptcharakter animiert. Es ist immer wieder spaßig in Luigis Gesicht zu blicken und ihm seine momentane Stimmung genau anzusehen. Man kann immer erkennen ob er gerade Angst hat oder ob es ihm gut geht. Seine derzeitige Stimmung kann man Luigi nicht nur seinem Gesicht ablesen, sondern auch am Klang seiner Stimme klar und deutlich erkennen. So summt Luigi wenn er sich sicher fühlt die Titelmelodie des Spiels oder ruft mit kräftiger Stimme nach seinem Bruder Mario, ist ihm jedoch sein Herz tief in die Hose gerutscht so bringt er nur noch ein stotterndes „Mario“ hervor. Auch beim Design der Geister gaben sich die Entwickler sichtlich mühe und kreierten unterschiedlichste detailreiche Beute für euren Staubsauger.
Noch beeindruckender als die Animationen der Figuren sind die Licht- und Schatteneffekte und die Physik des Games gelungen. Nicht nur Luigi wirft korrekte Schatten, sondern auch all die Gegenstände in den Räumen, wenn ihr sie mit eurer Taschenlampe beleucht oder ein Blitz den Raum erhellt. Kommt euer Staubsauger zum Einsatz so könnt ihr nahezu alles in der Villa in Bewegung versetzen und dies geschieht auch nahezu immer in physikalisch korrekter Art und Weise. Angefangen bei den Vorhängen, Tischdecken, Lustern, Vasen oder Bällen, nahezu alles lässt sich durch Luigi und seinen Staubsauger anfassen oder bewegen, was von der unglaublichen Liebe zum Detail der Entwickler zeugt.
Doch auch Luigi’s Mansion ist nicht ganz ohne Fehl und Tadel. Der wohl größte Kritikpunkt des Spiels ist seine sehr kurze Spieldauer, die bei ungefähr 10 Stunden liegt. Aufgrund seiner Monotonie und der nicht gerade fordernden Rätsel wird euch Luigi’s Mansion kaum zu einem zweiten Durchgang verleiten können.

Fazit
Als alter Ghostbusters-Fan war ich natürlich sofort von Luigi’s Mansion begeistert, sowohl spielerisch als auch technisch. Es hat mir einfach Spaß gemacht die verschiedenen Geister durch die Villa zu jagen und den Hasenfuß Luigi dabei zu beobachten. Leider war der Spaß aber wieder viel zu schnell vorbei und die wenigen Gameplay-Aspekte konnten mich kein weiteres Mal vor den Bildschirm locken. Trotzdem gehört Luigi’s Mansion zu den Titeln die man zumindest einmal angespielt haben sollte.
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