Infos
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» Spielzeit: |
15 h |
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» Grafik: |
82 |
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» Sound: |
92 |
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» Spielspaß Solo: |
90 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
90 |
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Pro
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fesselnde Atmosphäre |
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sehr gut umgesetzte Halluzinationen |
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gelungene Synchronisation |
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Contra
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Grafik nicht ganz zeitgemäß |
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Qualität
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Der Wahnsinn naht
Seit dem Erfolg von Resident Evil gibt es im Bereich der Survival-Horror-Games viele Nachahmer, von denen allerdings bisher nur Silent Hill am Thron von Resident Evil kratzen konnte. Jedoch dachte sich Nintendo, dass auch sie ein solches Spiel herausbringen könnten und angelten sich so die Entwickler von Silicon Knights um Eternal Darkness auf die Beine zu stellen.
In Eternal Darkness übernehmt ihr die Rolle von Alexandra Roivas, die die Nachricht von der Ermordung ihres Großvaters erhält. Natürlich macht sie sich sofort auf zum Anwesen der Familie und versucht dem Mord auf den Grund zu gehen. Dabei stößt sie in einer versteckten Bibliothek auf das Tomb Of Eternal Darkness, ein Buch, indem von Menschen berichtet wird, deren Aufgabe es war, die ewige Dunkelheit, die die Menschheit bedroht, zu bekämpfen.
An dieser Stelle muss man gleich erwähnen, dass ihr nicht nur Alex Roivas steuern müsst, sondern auch die Rolle der Charaktere übernehmt, von denen im Buch erzählt wird und spielt deren Geschichte nach, Den Anfang macht dabei der römische Soldat Pius, der im Verlauf der Geschichte eine wichtige Rolle spielen wird. Von da an, führt euch das Spiel durch die verschiedensten Epochen der Menschheit.
Das Grundprinzip von Eternal Darkness ist dabei typisch für Survival-Horror-Games, denn ihr müsst euch gegen die unterschiedlichsten Monster zur Wehr setzen und ab und zu Genre-typische Rätseleinlagen lösen. In den Kämpfen habt ihr allerdings zwei entscheidende Vorteile: Erstens könnt ihr verschiedenen Trefferzonen an eueren Gegnern anvisieren, und so zum Beispiel Zombies kampfunfähig machen, indem ihr ihnen Arme abschlagt. Der zweite Vorteil ist, dass ihr auch auf verschiedene Zaubersprüche zurückgreifen könnt. So könnt ihr euch nicht nur mittels Magie heilen, sondern euch auch isolieren, was schlicht und einfach bedeutet, dass ihr von einer unsichtbaren Wand umgeben werdet, und eure Gegner euch damit nicht schaden können. Allerdings solltet ihr die Magie-Anzeige immer im Auge behalten, denn unbegrenzt oft lassen sich die Tricks nicht anwenden.
Neben der Magieleiste gibt es noch eine andere Anzeige, das so genannte Sanity-Meter. Diese Anzeige informiert euch über euren momentanen Geisteszustand, denn bei jeder Begegnung mit einem Monster leert sich diese Anzeige und euer Charakter nähert sich dem Wahnsinn. Neigt sich euer Sanity-Meter dem Ende entgegen, hat euer Charakter plötzlich Halluzinationen. Diese sind fließend ins Spiel mit eingebaut und tragen unglaublich zur dichten Atmosphäre bei. So kann es euch passieren, dass euer Charakter plötzlich kopflos durch die Gegend rennt, oder wie von Geisterhand tot umfällt. Es kann euch durchaus passieren, dass ihr auf diese Spielereien hereinfallt, allerdings müsst ihr nicht befürchten, dass ihr zum Beispiel wirklich tot seid, denn die Halluzinationen halten immer nur ein paar Sekunden an. Ohne dieses sehr interessante Feature, wäre die Atmosphäre wahrscheinlich nicht so gut.
Die Präsentation des Titels ist auch ganz gut gelungen, vor allem die vorgerenderten Zwischensequenzen sehen klasse aus. Die eigentliche Spielgrafik kann aber leider nicht mit Konkurrenten mithalten. Der Soundkulisse passt sehr gut zum Geschehen und auch die (englische) Synchronisation weiß zu überzeugen.

Fazit
Abschließend kann man sagen, dass Eternal Darkness ein rundum gelungenes Spiel ist, das vor allem von der dichten Atmosphäre, die nicht zuletzt durch die Halluzinationen erzeugt wird, lebt. Auch die Präsentation ist fehlerfrei. Auch wenn das Spiel nicht ganz die Klasse eines Resident Evil oder Silent Hill erreicht, können Gamecube-Besitzer ruhig zugreifen.
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