Infos
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» Grafik: |
40 |
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» Sound: |
50 |
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» Spielspaß Solo: |
70 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
58 |
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Pro
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Neue Idee |
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Contra
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Unübersichtliche Optik |
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hektik |
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keine Combomöglichkeiten |
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Qualität
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Affig
Im Bereich der Puzzlespiele gab es schon seit ewigen Zeiten keinen wirklich innovativen Vertreter mehr, der auch spielerisch überzeugen konnte. Und wenn es den gibt, folgen kurz darauf zahlreiche Nachfolger oder Kopien, die das neue Prinzip kopiere. So zuletzt geschehen mit Bust-A-Move, seitdem ist nichts mehr erwähnenswertes erschienen. Nun versucht Acclaim mit ihrem neuen Titel Zoocube wieder einmal Maßstäbe zu setzen. Ob ihnen das gelingt?
Zoocube bietet eine belanglose Hintergrundgeschichte, die ich euch ersparen möchte, es geht beim Spiel darum, transformierte Tiere wieder zurückzuverwandeln. Dies geschieht, indem ihr zwei gleichartige transformierte Tiere auf einem Würfel in der Bildschirmmitte, dem Zoocube, zusammenbringt. Die Tiere fliegen aus den sechs Würfelrichtungen auf den Cube zu, und ihr könnt den Würfel in alle Richtungen drehen, um die Tiere einzufangen. Stapelt ihr zwei gleiche Tiere übereinander, lösen sich diese in Luft auf, und ihr habt wieder Platz auf dem Würfel. Und das ist auch dringend notwendig, denn auf jeder Würfelseite haben maximal 5 Tiere Platz, jedes weitere würde das Game Over bedeuten.
So wäre das Spiel ja noch sehr langweilig, deswegen gibt es noch ein paar weitere Elemente. So könnt ihr die schon auf dem Würfel liegenden Tiere durchwechseln, so dass ihr auch an die weiter unten liegenden Tiere ein passendes Exemplar andocken könnt. Und wenn ihr den Würfel schon richtig gedreht habt, könnt ihr auf Knopfdruck das kommende Teil auch beschleunigen. Das hat einerseits den Vorteil, dass ihr nicht so lange warten müsst, andererseits hinterlässt das Teil dann auch noch ein Pickup, welches ihr dann mit dem nächsten Teil einsammeln könnt. Drittens verdoppelt sich noch eure Punktzahl bei beschleunigten Teilen. Je näher übrigens das Paar sich am Cube trifft, umso mehr Punkte erhaltet ihr dafür.
Bei den Pickups hat man sich einiges einfallen lassen, es gibt einfache Punkte-Pickups, Bomben und Mutatoren. Die Bomben können wie Tierteile in den Zoocube eingebaut werden, wo sie dann explodieren und je nach Art einige Tiere mit sich reißen. Zusätzlich habt ihr noch drei Smartbombs, die ihr jederzeit einsetzen könnt, um die obersten Tiere an eurem Würfel auszulöschen. Die Mutatoren haben verschiedene Auswirkungen auf die Tierteile, die sie treffen. Es kann langsamer oder schneller werden und es kann explodieren. Es gibt auch Power-Ups für den Cube, die die Schwerkraft erhöhen oder den Cube in alle Richtungen Feuer spucken lassen.
Technik:
Die Action findet vor bunten, optisch wenig aufregenden Landschaftsbildern statt, die leider das Erkennen der Pickups nicht gerade vereinfachen. Insgesamt wirkt das Design etwas billig.

Fazit
Neue Konzepte sind ja schön und gut, nur sollten sie sich auch gut spielen lassen sowie auf längere Zeit interessant sein. Und in diesen beiden Punkten kann Zoocube leider nicht gerade begeistern. Erstens ist die Steuerung des Würfels total unintuitiv und hakelig, um alle Würfelseiten direkt ansteuern zu können, müssen beide Analogsticks bedient werden. Langzeitmotivation gibt es praktisch keine, da das auf Punkte spielen dank fehlender Kombo - Möglichkeiten oder Kettenreaktionen nicht die selbe Faszination auslösen kann wie bei vielen anderen Puzzlegames. Positiv ist die riesig große Zahl von verschiedenen Pickups, die das Spiel bietet, nur ist es leider sehr schwer, diese alle voneinander zu unterscheiden, oder sie gar gezielt einzusammeln, weswegen das ganze Konzept nur eingeschränkt funktioniert. Insgesamt also ein ordentlicher Puzzletitel, der aber keinerlei Klassikerqualitäten besitzt und somit nur Genrefans empfohlen werden kann.
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