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Spielinfos Bewertungen (25) User-Reviews (7) Screenshots (0) Spiel bewerten

505. Wave Race Blue Storm

Gamecube
» Grafik: 84
» Sound: 80
» Spielspaß Solo: 83
» Spielspaß Multi: 83
» Gesamtwertung:
84
» Anzahl Bewertungen: 25     » alle zeigen
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Infos
» Von: majerle
» Am: 16.12.2006
» Spielzeit: >25 h
» Grafik: 87
» Sound: 77
» Spielspaß Solo: 83
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 83
Pro
Wasserphysik
Tadellose Steuerung
Schöne Grafik
Verfeinertes Spielprinzip
Replays
Contra
Wenige Strecken
Umgebungsgrafik
Kurze Spieldauer
Sound
Wenig Neues
Qualität
» bewertet mit: 10
Wave Race: Blue Storm

Als Wave Race 64 für das Nintendo64 veröffentlicht wurde, versetzte es sowohl die Fachpresse als auch die Spielergemeinschaft in entzücken. Der Starttitel für das Nintendo64 überzeugte dabei mit einer grandiosen Optik, welche die grafische Leistungsfähigkeit der Konsole eindrucksvoll demonstrierte. Aber das Spiel konnte nicht nur grafisch punkten, sondern auch mit einer tollen Spielbarkeit, dank des neu eingeführten Analogsticks, überzeugen. Trotzdem musste sich das Spiel auch so manche Kritik gefallen lassen, denn die geringe Streckenanzahl als auch die etwas faden Musikstücke konnten nicht 100%ig überzeugen. Mit Wave Race: Blue Storm versucht Nintendo den Erfolg des Vorgängers zu wiederholen und auch die letzten Kritikpunkte zur Zufriedenheit der Fans zu beseitigen.

Im Hauptmenü von Wave Race stehen euch mehre Spielmodi zur Verfügung. So habt ihr die Wahl zwischen Championship, Time Attack, Stunt Mode, Multi-Player, Free Roam, Tutorial und Options. In den Options könnt ihr nicht nur grundlegende Einstellungen zum Spiel vornehmen, sondern auch eure Rekorde begutachten und euch die diversen Melodien des Spiels anhören. Habt ihr die Einstellungen am Spiel vorgenommen, solltet ihr zunächst das neu hinzugekommene Tutorial durchlaufen, um euch mit der grundlegenden Steuerung eures Jet-Skis und den vielen Tricks für den Stunt Mode vertraut machen. Wie im Vorgänger steuert ihr eueren Fahrer bzw. Jet-Ski mittels des Control Sticks und beschleunigt mit A. Mittels der L- bzw. R-Taste könnt ihr euch zur Seite lehnen und leichter die Bojen umfahren und scharfe Kurven nehmen. Während der Fahrt solltet ihr immer Beachten, dass ihr die farbigen Bojen jeweils von der richtigen Seite aus umfahrt, die gelben von Links, die roten von Rechts. Gelingt euch dies, so erhöht ihr mit der Zeit eure Geschwindigkeit bis ihr den Turbo aufgeladen habt. Diesen könnt ihr mittels Z auslösen, wodurch ihr kurzzeitig einen gehörigen Geschwindigkeitsschub bekommt. Verpasst ihr allerdings fünf Bojen in einem Rennen, so endet dieses dafür vorzeitig. Im ebenfalls neuen Free Roam Modus könnt ihr anschließend eine Spritztour durch alle bisher Freigeschalteten Strecken machen. Dort könnt ihr nicht nur in Ruhe alle eure Tricks ausprobieren, sondern auch die Strecken genauestens erforschen um Abkürzungen zu entdecken.
Seid ihr endlich mit der Steuerung vertraut so solltet ihr euch den Time Attack Modus widmen. Dort fährt ihr allein auf allen Strecken, die in der Meisterschaft (Championship) zur Verfügung stehen. Nun müsst ihr euch für einen der acht Fahrer entscheiden, die sich aufgrund verschiedener Stärken deutlich von einander unterscheiden. Besitzer des Vorgängers werden dabei Namen wie Ryota Hayami oder David Mariner bekannt vorkommen, die auch schon im Vorgänger vorhanden waren und nun durch Fahrer wie Serena del Mar ergänzt wurden. So unterscheiden sich die alten und neuen Jet-Ski Driver in den Kategorien Geschwindigkeit, Beschleunigung, Wendigkeit, Technik und Kraft. Habt ihr euch für einen Fahrer entschieden so könnt ihr, sofern Bedarf besteht zur individuellen Einstellung wechseln. Dort könnt ihr die Feineinstellungen an eurem Gefährt vornehmen um im Time Attack Modus und Championship Modus das absolute Maximum heraus zu holen. Aber nicht nur die Wahl des Fahrers beeinflusst das Renngeschehen, sondern auch der Schwierigkeitsgrad und das Wetter. Mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad erhöht sich nicht nur die Streckenanzahl im Spiel, sondern auch die Route während des Kurses verändert sich. Die fünf verschiedenen Wettereinstellungen nehmen dafür Einfluss auf die Wasserphysik und die Sichtweite während des Rennverlaufs.
Nachdem ihr im Time Attack Modus eure Zeiten auf jeder Strecke perfektioniert habt, solltet ihr euch dem Championship Modus widmen. Dort müsst ihr gegen die anderen sieben Fahrer antreten und alle Rennen des jeweiligen Schwierigkeitsgrades hintereinander bestreiten und dabei so viele Punkte wie möglich sammeln. Dies gestaltet sich allerdings viel schwieriger als es zuerst scheint. So stellen die Schwierigkeitsgrade Schwer (Hard) und Profi (Expert) wirklich eine Herausforderung dar, da euch die guten CPU Fahrer wirklich das letzte Abverlangen, da sie sich nur schwer abschütteln lassen. Dabei muss man aber betonen, dass Wave Race zu keinem Zeitpunkt unfair ist. Außerdem ist jede Strecke mit etwas Übung sicher zu bewältigen und die tadellose Steuerung gewährt euch jederzeit die volle Kontrolle über euren Fahrer und sein Jet-Ski.
Wie schon in Wave Race 64 verfügt der Nachfolger ebenfalls über einen Stunt Mode, indem ihr eure Fingerfertigkeit unter Beweis stellen könnt. So könnt ihr unter anderem Stunts wie einen Handstand, Lenkstangensitz oder gar einen Back Flip ausführen. Ihr müsst aber nicht nur Stunts während des Rennens absolvieren, sondern solltet versuchen alle auf der Strecke verteilten Ringe hintereinander zu durchfahren. Für jeden in Folge passierten Ring erhaltet ihr nämlich Bonuspunkte, die immer mehr ansteigen. Im Gegensatz zu normalen Rennen absolviert ihr im Stunt Mode nicht drei Runden, sondern ihr müsst nur eine Runde fahren. Die Kurse sind in Abschnitte unterteilt, in denen sich jeweils ein Checkpoint befindet. Eure Aufgabe ist es, diese Checkpoints innerhalb der vorgegeben Zeit zu passieren und den Kurs zu beenden. Dank der tadellosen Steuerung gehen die Tricks und das Durchfahren der Ringe zwar leicht von der Hand, dennoch Bedarf es einiger Übung bis man alles richtig beherrscht und im Stunt Mode die höchste Punktezahl erreicht.
Aber Fans von spaßigen Mehrspieler Partien bleiben in Wave Race: Blue Storm zum Glück nicht Außen vor. So stehen euch im Multi-Player entweder ein Race oder Stunt Mode zur Auswahl. Diese gleichen absolut den Einzelspieler-Modi, nur das eben der Bildschirm entsprechend der Anzahl der Spieler geteilt wird. So könnt ihr also mit bis zu drei Freunden schnelle und spaßige Wasseraction erleben.

Technisch ist Wave Race: Blue Storm ebenfalls sehr gut gelungen, vor allem die hervorragende Wasserphysik weiß zu begeistern. So hat das Wetter während des Rennens noch mehr Einfluss als im Nintendo64 Vorgänger und euch schlagen wieder meterhohe Wellen entgegen, die ihr mit eurem Jet-Ski meistern müsst. Dank der Rumble-Funktion habt ihr wirklich das Gefühl euch auf dem Wasser zu befinden, was dem Spielspaß sehr zu Gute kommt.
Optisch ist Wave Race erneut sehr ansprechend, aber bei weitem nicht so spektakulär wie Wave Race 64 seiner Zeit. Ihr erkennt wie im Vorgänger viele Details während des Rennens, vor allem die Spiegelungen der Umgebung im Wasser sind ein Blickfang. Auch die relativ detaillierten Fahrermodelle wissen zu begeistern, ebenso wie abwechselungsreichen Strecken. Einen Punkteabzug erhält das Spiel allerdings für die Umgebungsgrafik. Während des Fahrens sieht diese zwar spektakulär aus, bei näheren Betrachten offenbaren sich euch aber nur öde Bitmaps. Dieser Kritikpunkt fällt zwar nicht weiter ins Gewicht, da man sich während des Renngeschehens eh nicht auf die Umgebung konzentrieren kann, aber einer Erwähnung Bedarf es allerdings schon. Neu in Wave Race sind die Wiederholungen, die euch das Rennen nochmals Revue passieren lassen und dank verschiedener Kameraperspektiven das Geschwindigkeitsgefühl toll vermitteln.
Musikalisch zeigt sich der Nachfolger im Vergleich zu Wave Race 64 fetziger und cooler. Die Melodien passen durchaus gut zum Renngeschehen und verleihen dem Spiel deutlich mehr Flair. Im Vergleich zu anderen Renn- und Trendsporttiteln, fallen diese dennoch etwas ab.

Aber eigentlich kann man Wave Race: Blue Storm nur einen wirklich schweren Kritikpunkt ankreiden, nämlich die Streckenanzahl. Zwar verändern sich mit dem Schwierigkeitsgrad die Routen eines Kurses, dennoch ähneln sich die Strecken einfach zu stark. Acht Strecken und ein paar Modifikationen derer, reichen einfach nicht aus um wirklich wochenlangen Spielspaß zu garantieren. Trotzdem weiß dieses Spiel eine zeitlang wirklich zu begeistern und wird vor allem Fans des Vorgängers und von Rennspielen ansprechen.
Fazit
Wave Race: Blue Storm ist eine konsequente Weiterentwicklung des Nintendo64 Vorgängers und deswegen konnte mich das Spiel für viele Stunden an den Bildschirm fesseln. Aber wegen der geringen Streckenanzahl kommt trotz des tollen Gameplays zu schnell Monotonie auf. Trotzdem sollte jeder GameCube Besitzer dieses Spiel zumindest einmal ausprobiert haben, für Rennspiel Fans ist dieses Game sowieso Pflicht.
Infos
Erhältlich für
Genre
Racing
Publisher
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Website
www.nintendo-eu...
Release
Erhältlich
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Features
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