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Spielinfos Bewertungen (25) User-Reviews (7) Screenshots (0) Spiel bewerten

505. Wave Race Blue Storm

Gamecube
» Grafik: 84
» Sound: 80
» Spielspaß Solo: 83
» Spielspaß Multi: 83
» Gesamtwertung:
84
» Anzahl Bewertungen: 25     » alle zeigen
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Infos
» Von: CT
» Am: 31.05.2006
» Spielzeit: > 10 h
» Grafik: 91
» Sound: 85
» Spielspaß Solo: 82
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 82
Pro
atemberaubende Grafik
viele Fahrer
Contra
schwierige und schwer zu erlernende Steuerung
keine besonders hohe Streckenanzahl
Unterschiede zwischen den Fahrern zu gering
schwache KI
Qualität
» bewertet mit: 8
"Wave Race: Blue Storm", Nachfolger des famosen N64-Rennspiels "Wave Race 64", bildete in Europa zusammen mit "Luigi's Mansion" das Spiele-Duo, das zum Start des GameCubes im Mai 2003 in den Läden zu finden war. Nicht nur für die Fachpresse war dieses Starting-Lineup deutlich zu schwach, fehlte doch ein zugkräftiger "Mario"- oder "Zelda"-Titel zum Launch. Während für die meisten jedoch vor allem Luigis Geisterjagd ein Dorn im Auge war, hatte auch das zweite 3D-"Wave Race" so seine Schwachstellen - und davon reichlich.


Technik

Wie von den ersten Screenshots und Videos nicht anders zu erwarten, stellte die Grafik von "Wave Race: Blue Storm" beinahe alles in den Schatten, was bis dahin für jegliche Konsole erschienen war. Eine derartig detaillierte Grafik, speziell auf das Wasser bezogen, gab es bis dato wohl noch in keinem anderen Spiel und auf keiner anderen Konsole zu sehen. Natürlich ist die gesamte Grafik in 3D gehalten, dabei für Konsolenverhältnisse recht hochauflösend und scharf (mit RGB-Kabel, versteht sich). Die einzelnen Fahrer/innen samt Jet-Skis sehen alle verschieden aus und sind recht detailliert ausgearbeitet, genauso wie die Randbebauung an den Strecken (Häuser, Bäume, Wasserfälle, Schiffe, etc), die manchmal allerdings etwas lieblos wirkt.
Das beeindruckendste an der Grafik ist aber, wie gesagt, das Wasser, auf dem man die Rennen fährt. Derartig realistisch sah Wasser noch nie aus - man kann es schon förmlich fühlen, vor allem, wenn es auf die Kamera spritzt oder riesige Wellen auf einen zukommen. Und bei klarem Wasser sieht man sogar den Grund des Flusses, Sees oder Meeres, ebenfalls mit allerlei Details ausgestattet.


Sound

Viel zu melden gibt es in Sachen Sound beziehungsweise Musik bei "Wave Race: Blue Storm" nicht gerade. Im Menü wird eine eher unauffällige Hintergrundmelodie gespielt, während der Rennen hört man hauptsächlich das spritzende, peitschende Wasser, ganz besonders bei schlechtem Wetter. Einen "Kommentator" gibt es auch, aber deshalb nur in Anführungszeichen, weil er das Geschehen nicht kommentiert, sondern das Startsignal gibt und immer wieder den Spieler anfeuert oder ein lautes "New Lap Record" dazwischen brüllt.


Gameplay

Nach dem einstimmenden Titelbild klickt man sich per Starttaste ins Menü, wo man zwischen Saison, Trickfahren, Zeitfahren, freiem Fahren und dem Multiplayer-Modus wählen kann; in letzterem kann man mit bis zu vier Spielern gegeneinander spielen. Beim freien Fahren fährt man auf einem beliebigen (bereits frei gespielten) Kurs einfach den Streckenverlauf nach, ohne auf Zeit, Gegner oder Bojen achten zu müssen. Beim Zeitfahren fährt man logischerweise gegen die Zeit (mit Bojen), beim Trickfahren muss man auf den Kursen Tricks mit dem Jet-Ski vollführen und Ringe durchfahren, um möglichst viele Punkte zu bekommen.
Im wichtigsten Modus, der Saison, fährt man schließlich auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden gegen das komplette Starterfeld (bestehend aus acht Piloten). Hierbei muss man bei jedem Rennen mindestens einen bestimmten Platz belegen, um genug Punkte für die Qualifikation für das nächste Rennen zu haben. Im Laufe des Spiels kann man in diesem Modus neue Strecken und Wetterverhältnisse freifahren, die man dann in den anderen Modi anwählen kann.
Leider gestaltet sich die Saison weitaus schwerer als nach dem Spielen des Vorgängers "Wave Race 64" erwartet. Die Steuerung ist zwar von Fahrer zu Fahrer unterschiedlich und man kann auch ein paar Eigenschaften verstellen, jedoch ist es absolut egal, welchen Fahrer man letztendlich nimmt, da es sich mit allen gleich gut respektive schlecht fahren lässt. Oftmals lenken die Wellenreiter viel zu direkt ein, so dass man selbst bei leichten Bewegungen einen Dreher auf dem Wasser hinlegt. In der nächsten Kurve kann es dann aber schon wieder komplett anders sein und man schafft die Kurve trotz maximaler Bewegung des Analog-Sticks nicht. Das ist natürlich auch ein großer Frustfaktor für den Spieler, denn im Prinzip sind die Computer-Gegner zwar einfach zu bezwingen (wenn denn mal alles mit der Steuerung klappt), aber durch die vielen, durch die verbockte Steuerung resultierenden Fehler muss man das Feld erstmal wieder von hinten aufrollen.
Nicht selten passiert es da auch, dass man eine oder mehrere Bojen verpasst und an Geschwindigkeit verliert und schlussendlich disqualifiziert wird.

Im Mehrspieler-Modus gestaltet sich die Wettfahrt fast zwangsläufig ein wenig entspannter, weil alle menschlichen Mitspieler mit den gleichen (Steuerungs-)Problemen zu kämpfen haben. Aber natürlich bietet der Multiplayer-Kampf aufgrund dieser Mängel ebenfalls keinen dauerhaften Spielspaß.
Fazit
"Wave Race: Blue Storm" setzt(e) zwar in Sachen Grafik neue Maßstäbe auf Konsole, aber die Steuerung wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich schwieriger gestaltet und so freut man sich zwar über so manchen perfekten Rennsieg (wenn mal alles gepasst hat), meistens feuert man das Pad aber frustriert in die Ecke, da man in der Regel schon früh aus der Meisterschaft ausscheidet. Motivierend ist das Spiel aufgrund der frei zu spielenden Strecken aber dennoch.
Alles in allem kann ich "Wave Race: Blue Storm" also nur bedingt empfehlen. Es ist sicherlich kein schlechtes Spiel, aber spielerisch doch etwas enttäuschend, das kann auch die geniale Grafik nicht ausgleichen.
Infos
Erhältlich für
Genre
Racing
Publisher
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Website
www.nintendo-eu...
Release
Erhältlich
Spiel kaufen
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Features
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