Infos
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» Spielzeit: |
15 h |
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» Grafik: |
81 |
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» Sound: |
83 |
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» Spielspaß Solo: |
90 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
85 |
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Pro
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Interaktive Spielumgebung |
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Simple Steuerung |
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Spassiges Gameplay |
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Contra
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Kamera teilweise nervig |
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Manchmal zu hoher Schwierigkeitsgrad |
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Qualität
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Super Mario Sunshine
Mario macht Urlaub!
Im Jahre 1996 begann eine Revolution in der Geschichte der Videospiele: „Super Mario 64“ war da! „Super Mario Sunshine“ könnte man getrost als deren Nachfolger bezeichnen, denn es wurden sehr viele bekannte Elemente aus dem Vorgänger integriert: die Mehrzahl der Bewegungen, die Levelstruktur und sogar das eigentliche Spielziel. Es gibt jedoch auch etwas Neues zu vermelden, was dem Spiel den bekannten unerreichten Charme verleiht.
Im Jahre 2002 gönnt sich Mario zusammen mit der Prinzessin endlich mal auch Urlaub auf der tropischen Insel Delfino. Aber die romantische Reise wurde von einem unangenehmen Ereignis „geschwärzt“: jemand hat alle Shines geklaut und zusätzlich die gesamte Gegend verschmutzt. Mario muss als Hauptverdächtiger die ganze Insel wider sauber machen und zusätzlich alle 120 Shines finden.
Uns steht dabei zusätzlich Fludd hilfreich zur Seite, was man auf dem Rücken von Mario befestigen muss. Mit Fludd kann man kinderleicht die ganze Gegend von Schmutz und Feinden säubern – aber auch das ist noch nicht alles! Im Laufe des Spiels bekommt man auch nützliche Tipps von dem kleinen Helfer, die ihr meistens auch gut gebrauchen könnt.
Die Kameraführung im Spiel ist ziemlich gut, zusätzlich kann man sie bei Bedarf auch manuell nachjustieren. Dadurch gestaltet sich das Spielen auch ziemlich bequem, und mit dem Gamecube-Pad gelingt es euch ganz gut, Mario durch die Gegend zu steuern. Zwar kann die Steuerung auf den ersten Blick etwas verwirren, insbesondere wenn man nicht vorherige Spiele mit Mario genossen hat. Um auf der Insel überleben zu können, muss man nicht nur mit Fludd perfekt umgehen können, sondern auch die verschiedenen Spezialmoves quasi wie im Schlaf beherrschen.
Die Soundeffekte sind sehr realistisch und angenehm zu hören, und die Sprachausgabe geht auch nicht auf die Nerven. Die Musikuntermalung versucht sich an das Geschen auf dem Bildschirm anzupassen, wobei ich ein bisschen mehr Mut zu neuen Melodien nur begrüßen würde.
Die Grafik ist leider eines der Schwachpunkte im Spiel, denn auf den ersten Blick hat sich im Vergleich zu „Super Mario 64“ nicht wirklich viel verändert. Zwar gibt es tolle Spezialeffekte wie die realistische Wasseroberfläche oder die phänomenale Weitsicht zu bewundern, dennoch konnte man mit der Power des Würfels viel mehr anstellen!
In der Welt von SMS gibt es auch wie im Vorgänger eine riesige Oberwelt, und dort finden wir auch die Eingänge zu den eigentlichen Levels. Diese sind manchmal ziemlich clever versteckt! Von den Levels selbst gibt es nicht viele, aber die Mehrzahl davon ist dermaßen schwer, dass man sowieso viel zu tun bekommt.
In jeder Welt gibt es acht Levels mit jeweils einem Shine. Zusätzlich können aufmerksame Spieler noch einen zusätzlichen Shine entdecken, wobei dieser sehr gut versteckt ist. Manchmal gelangen wir auch in einen Level, wo man ohne Fludd auskommen muss – die Sprungpassagen dabei rauben euch manchmal den letzen Nerv!

Fazit
Einige werden vielleicht etwas enttäuscht vom Spiel sein, denn der bombastische Eindruck, den man beim Nintendo 64-Launch mit „Mario 64“ bekommen hat, lässt sich nicht einstellen. Es gibt einfach zu viele Momente, die man schon gesehen hat – dadurch kommt mir persönlich das Gameplay etwas zu staubig vor. Und an die Genialität von „Super Mario World“ kommt sowieso keine anderes Mario-Spiel an! ;)
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