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Spielinfos Bewertungen (54) User-Reviews (14) Screenshots (6) Spiel bewerten

172. Super Mario Sunshine

Gamecube
» Grafik: 85
» Sound: 85
» Spielspaß Solo: 90
» Spielspaß Multi: 3
» Gesamtwertung:
90
» Anzahl Bewertungen: 54     » alle zeigen
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Infos
» Von: majerle
» Am: 16.12.2006
» Spielzeit: >20 h
» Grafik: 82
» Sound: 82
» Spielspaß Solo: 75
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 75
Pro
Präzise Steuerung
Wassereffekte
Die Animationen der Farbe
Lange Spieldauer
Enorme Weitsicht
Contra
Kameraführung
Vereinzelt schwache Texturen
Wenig Neues
Schwaches Intro
Starres Leveldesign
Qualität
» bewertet mit: 10
Super Mario Sunshine

Mario’s Jump&Run Abenteuer spielt dieses Mal auf Delfino Island, wo er zusammen mit Prinzessin Peach und anderen alten Weggefährten einen schönen und ruhigen Urlaub verleben möchte. Jedoch kann sich Mario diesen Wunschtraum gleich wieder abschminken, den ein Unbekannter hat die bisher traumhafte Urlaubsinsel mit Graffiti beschmutzt und mit einer dicken Farbschicht bedeckt. Auf der Insel angekommen macht Mario erst einmal Bekanntschaft mit der Wasserkanone FLUDD, die ihm gleich hilfreich gegen ein Monster zur Seite steht. Dank seiner neuer Errungenschaft bezwingt er den Gegner in kürze, doch ehe Mario sich versieht wird er verhaftet und vor Gericht gestellt. Mario ist in diesem Fall das Opfer einer Verwechselung geworden, denn die Inselbewohner erkennen in ihm den Schmierfink und deswegen wird der kleine pummelige Klempner zur Inselsäuberung verdonnert.

Nach der Gerichtsverurteilung habt ihr endlich die volle Kontrolle über Mario und seinen FLUDD. Gemeinsam machen sich beide auf die Insel von dem Geschmiere zu befreien und hierbei ist der Einsatz der Wasserkanone von unschätzbaren wert. Dank FLUDD seid ihr in der Lage die Insel zu säubern, Feinde zu bekämpfen, kurze Strecken zu fliegen, höher gelegene Orte zu erreichen und euch schnell im Wasser fortzubewegen. Abgesehen von der Wasserkanone FLUDD hat sich im Vergleich zu Super Mario 64 nicht sonderlich viel am Spielprinzip verändert. Ihr steuert den pummeligen Klempner erneut durch eine Oberwelt von der ihr aus mittels mehrerer Portale alle Levels erreichen könnt. So verschlägt es euch unter anderem an einem Strand oder einen Vergnügungspark. Leider fällt schon hier ein kleiner Minuspunkt im Vergleich zum Vorgänger auf, den bei Delfino Island handelt es um eine reine Sommerinsel und die Winterlandschaften sind somit dem Rotstift zum Opfer gefallen. Nun gut, jede der Inselregionen wartet mit acht Aufgaben auf die von euch allesamt gelöst werden sollen. Jede erfolgreich absolvierte Aufgabe bringt euch einen so genannten Shine ein. Im Gegensatz zu früher sammelt Mario nämlich keine Sterne mehr, sondern Shines, was allerdings keinen Unterschied macht, denn ihre Funktion ist die Gleiche. Habt ihr genügend Shines gesammelt öffnet sich ein weiterer Eingang zu einer Inselregion. Insgesamt könnt ihr in Super Mario Sunshine 120 Shines entdecken, allerdings erhaltet ihr nicht alle durch das Lösen von Aufgaben in den Unterlevels, sondern ihr könnt auch welche in der Oberwelt entdecken.

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern weist Super Mario Sunshine leider ein paar Mängel auf. An sich macht das Spiel sehr viel Spaß, jedoch haben sich in fast jeden Spielaspekt Designfehler eingeschlichen. Den Anfang macht gleich das lächerlich anmutende Intro, das sowohl inhaltlich wie auch grafisch den heutigen Ansprüchen einfach nicht mehr gerecht wird. Obwohl Nintendo dieses Mal vom klassischen „Rettet die Prinzessin“ Thema abgegangen ist, weiß die Geschichte erneut nicht wirklich zu überzeugen. Sicherlich spielt die Story bei Jump&Run Spielen eine stark untergeordnete Rolle, dennoch muss man diese Einfallslosigkeit einmal erwähnen. Auch Grafisch lässt Mario’s Abenteuer an manchen Stellen etwas zu wünschen übrig. Schon während der ersten Aufgabe kann man die ein oder andere schwache Textur erkennen, die selbst für N64 Verhältnisse nicht ausgereicht hätte.
Einen besonders bitteren Beigeschmack hinterlässt das im Vergleich zu den Vorgängern einseitige Leveldesign. So müsst ihr alle Aufgaben in einer Inselregion in einer festen Reihenfolge absolvieren, wodurch der Spielspaß teilweise enorm leidet. Bei Super Mario 64 konntet ihr die Geschicklichkeitsaufgaben in beliebiger Reihenfolge erfüllen, was bei seinem Nachfolger einfach nicht möglich ist. Mit jeder absolvierten Aufgabe ändert sich nämlich der Levelaufbau einer Inselregion. Dadurch wird es häufig zu Frustmomenten kommen, wenn man bei der dritten oder vierten Aufgabe einer Region einfach nicht weiterkommt und nicht einmal die Chance erhält die anderen Shines zu sammeln. Hinzu kommt das sich die meisten Aufgaben in den verschiedenen Regionen gleichen, so müsst ihr in jedem Level acht rote Münzen sammeln, ein Wettrennen gewinnen, einen Bossgegner bezwingen und die Gegend säubern. Dadurch sind in jedem Level also vier Aufgaben immer fix vorgegeben, wodurch doch etwas Monotonie aufkommen kann.
Vielleicht der größte Kritikpunkt an Mario’s Abenteuer ist die Kameraführung. Die Kamera verfügt über keine Intelligenz und muss deshalb ständig nachkorrigiert werden, was vor allem während so mancher schwieriger Geschicklichkeitsaufgabe ein Leben kosten kann. Ansonsten funktioniert das Nachjustieren mittels des C-Sticks problemlos und geht in vielen Situationen leicht und locker von der Hand, aber eben nicht immer. Manchmal bleibt die Kamera auch an Mauern hängen und so könnt ihr sie nicht einmal mehr händisch nachkorrigieren. Wenn die Sicht auf Mario also verdeckt ist, so ist es zwar ganz lustig, dass man Mario’s Silhouette erkennen kann, aber da einem die Sicht auf die Umgebung verwehrt bleibt ist dieses Feature völlig unnütz.
Aber Super Mario Sunshine wartet nicht nur mit Mängeln auf, sondern weiß auch spielerisch und technisch durchaus zu überzeugen. So sind alle Aufgaben fair designt und jede Plattform an der richtigen Stelle platziert. Wie immer ist Nintendo die Steuerung gelungen, die euch stets die volle Kontrolle über den pummeligen Klempner gibt. Mittels des Control Sticks bewegt ihr Mario durch Delfino Island, mit A könnt ihr springen und mit B könnt ihr mit den Inselbewohnern sprechen. Mittels X könnt ihr zwischen den verschiedenen Funktionen der Wasserkanone FLUDD hin und her schalten. Die ersten Minuten mag dies etwas ungewohnt erscheinen, aber nach kurzer Zeit geht einen die Steuerung der Wasserkanone in Fleisch und Blut über. Mit der rechten Schultertaste setzt ihr letztendlich FLUDD ein, wenn ihr die Taste nicht ganz durchdrückt kann Mario sogar während er läuft seinen Wasserstrahl abfeuern, was sich als wichtig und spaßig erweist.

Grafisch weiß Super Mario Sunshine durchaus zu überzeugen, trotz der schon weiter oben erwähnten Mängel. So strotzt Delfino Island nur so vor Details, jeder Charakter ist schön animiert und auch die enorme Weitsicht weiß zu beeindrucken. Für die Animationen des Wassers und der Farbe verdient Nintendo ein besonders großes Lob. So manches Mal wird man am Strand einfach stehen bleiben und das schöne Meer betrachten. Hingegen wissen die Animationen der Farbe durch viele liebe Kleinigkeiten zu überzeugen. Rennt Mario durch die Farbe und betritt dann eine saubere Stelle, so hinterlässt er auch Fußabdrücke.
Aber nicht nur grafisch weiß Super Mario Sunshine größtenteils zu überzeugen, sondern auch aus musikalischer Sicht. Der Sound ist interaktiv und ändert sich je nach Situation, ansonsten lassen die Melodien das typische Super Mario Flair aufkommen, was dem Spielspaß eindeutig zu Gute kommt.
Fazit
Anfangs hat mir Super Mario Sunshine eine Menge Spaß bereitet. An die Steuerung hatte ich mich schnell gewöhnt und die vielen grafischen Details erfreuten mein Spielerherz. Allerdings frustrierte mich mit der Zeit das starre Aufgabensystem, wodurch Mario’s Abenteuer enorm an Charme und Freude einbüßte. Trotzdem kommen Mario Anhänger und Fans von Geschicklichkeitsspielen nicht um den kleinen pummeligen Klempner herum, alle anderen GameCube Besitzer sollten das Game einmal Probespielen.
Infos
Erhältlich für
Genre
Jump'n'Run
Publisher
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Website
www.nintendo-eu...
Release
Erhältlich
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Features
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