Einleitung
Steel Battalion - früher unter dem Namen Tekkie bekannt - sorgte schon früh auf Aufrur unter den Xbox - Spielern. Die Exklusivität dieses Spiels liegt auf der Hand. Es wurden nur 500 Stück für Deutschland und 200 Stück für Österreich angefertigt. Früh wurde der heftige Preis von 200 Euro bekannt gegeben und gab den Spielern immer mehr zu denken. Früh war auch der riesige, extra für das Spiel angefertigte Controller bekannt, welcher für den hohen Preis entschädigen sollte.
Allgemein
In Steel Battalion steuert ihr, so ähnlich wie im arcarde lastigen Spiel "Mech Assault", einen Kampfroboter oder auch Vertical Tank(VT) genannt.
Im Unterschied zu "Mech Assault" ist Steel Battalion sehr simulations lastig. Dafür spricht auf der einen Seite die Steuerung, die durch den rießen Controller ein echtes "Mitten-drin" Gefühl vermittelt, die aber auch sehr Realitäts nah zu steuern ist und ihr somit nur langsam um die Kurven marschieren könnt. Zum Beispiel werdet ihr in einer Kurve schnell umkippen und zu Boden fallen wenn ihr zu schnell unterwegs seit. Auf der anderen Seite werden rücksichtslos alle Spielstände gelöscht wenn ihr in einer Mission sterbt. Dies kann passieren wenn ihr euch nicht bei schon zerstörten VT, mit Hilfe des "Eject" Buttons aus dem VT schleudert. Wenn man Pech hat kann es aber auch passieren das eine Rakete genau ins Cockpit fliegt und somit keine Chance zum entkommen da ist. Dies kann natürlich, häufig zu großen Frustmomenten führen.
Wenn ihr jedoch nie sterbt könnt ihr 20 Missionen bestreiten die sich nie sehr groß unterscheiden, diese Tatsache fällt jedoch nie alt zu stark auf da man sowieso immer damit kämpft nicht zu sterben.
Am Ende jeder Misson bekommt ihr für jeden abgeschossen gegnerischen VT, für jede abgeschossenen Panzer und für die Erfüllung des Einsatzzieles Punkte, die wie Geld gehandhabt werden. Mit diesem Punkten könnt ihr euch entweder einen neuen VT kaufen, eine Music Box mit der ihr euch schöne Japanischen Rock anhören könnt oder auch eine sogenannte "Supply Box" mit der ihr euch während der Mission Panzerung und Munition anfordern könnt. Die Panzerung und die Munition werden jedoch mit einem Helikopter gebracht und das erfordert eine stille Position und ermöglicht dadurch keine Aufladung währen eines Gefechts.
Die VT's unterscheiden sich in verschiedenen Klassen die im Verlaufe des Spiels immer höher werden und dadurch, logischer Weiße, die VT's in den höheren Klassen stärker werden. Diese Tatsache wirkt sich aber nicht auf eine leichteren Schwirigkeitsgrad der Mission aus - der Schwierigkeitsgrad bleibt konstant schwer.
Nach der Auswahl euers VT könnt ihr euch dann auf die verschiedenen Arme, verschiedene Waffen montieren. Hierbei könnt ihr aber nicht jede Konfiguration montieren, da das Höchstgewicht nicht überschritten werden darf. Die verschiedenen Waffen sind meistens verschieden starke Maschinengewehre oder Raketenwerfer.
Zur KI haben sich die Leute von Capcom nicht viel Gedanken gemacht. Speziell zu jener der Partner VT's. Nicht selten kommt es vor das die freundlichen VT's einfach im Stand weiter laufen und nur so tun als würden sie sich fortbewegen. Ebenfalls keine Seltenheit ist dass sich die VT's gegenüberstehen und gegeneinander rennen und damit nicht mehr aufhören. Bei der Gegner KI haben sie sich schon mehr Gedanken gemacht, aber auch hier kommt es manchmal vor, dass die Gegner erst das Feuer eröffnen wenn sie selber getroffen werden.
Mit der Langzeitmotivation ist das so eine Sache. Man braucht sicher so um die 30 Stunden bis man zum ersten mal alle 20 Missionen hintereinander ohne sterben geschafft hat, jedoch hat nicht jeder die Lust dazu. Sicher aber kann man sagen, dass man das Spiel immer wieder zwischen durch spielen kann, nur um mal kurz wieder das Gefühl zu spüren, in einem so mächtigen VT zu sitzen.
Steuerung
Die Steuerung ist mit Sicherheit eines der größten Highlights in Steel Battalion. Wie schon im Abschnitt "Allgemein" erwähnt, steuert sich der VT eher simulations lastig. Es mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber die jenigen die auf Simulations Spiele stehen, kommen hier total auf ihre Kosten. Ihr steuert mit einem rießigen Controller mit 5 Schalter, einem Schalthebel, 2 Joysticks, 34 Tasten, einem Rad zum Eintellen der Frequnez und dazu stehen noch 3 Pedale zur Steuerung des VTs zu Verfügung. Der zuerst in Erstaunen versetzende Controller wirkt sehr gut verarbeitet und schon nach einer kurzen Eingewöhnungs-Phase gut durchdacht - zum rätseln über manche Tasten gibt er aber noch längere Zeit auf, um genau zu sein, genau bis zu jener Stelle an der man die Tasten braucht. Am Anfang einer Mission müsst ihr zuerst einmal 2, in einem schönen Grün aufleuchtenden, Tasten drücken. Danach gilt es 5 Schalter um zu legen, welches nach vielen Wiederholungen noch immer Spaß macht. Anschließend müsst ihr im richtigen Moment die Start - Taste betätigen. Danach geht es auch schon los aufs Schlachtfeld. Mit den 2 Joysticks steuert ihr den Waffenarm und den VT. Mit einem Schalthebel schaltet ihr in die Gänge 1-5, in den Leerlauf oder in den Rückwärtsgang. Mit dem Rechten Pedal gebt ihr Gas, mit dem Mittleren bremst ihr und mit dem Linken führt ihr einen Sprung aus der dazu dienen kann Raketen auszuweichen oder zu verhindern umzukippen. Falls euer VT zerstört ist, solltet ihr zusehen das ihr möglichst schnell, die Plastikklappe über dem Ejekt Button hoch zuklappen und den Button so schnell wie möglich zu betätigen um euch zu retten. Ansonsten werden, wie vorher schon erwähnt, die Spielstände gelöscht und ihr müsst von vorne anfangen. Die anderen Buttons schaut ihr euch dann am besten selber an, es sind eh nur mehr, ungefähr 30 ;-).
Grafik
Die Grafik in Steel Battalion ist unteres Mittelmaß. Einerseits überzeugt sie durch super Realitäts - Atmosphäre, durch die verschwommene Grafik, welche aber auch nicht jedermanns Sache ist, anderseits stören die Pop - Up Effekte gewaltig. In 2 km Entfernung popt alles nur mehr auf und es kann passieren das genau in 2 km Entfernung sich gegnerischer VT befindet und von diesem gerade unter Beschuss zu stehen, jedoch ist dieser nicht einmal zu sehen.
Das Cockpit schaut im Gegensatz dazu aber recht gut und Detailreich aus.
Sound
Der Sound weiß absolut zu überzeugen. In feinster Dolby Digital 5.1 Qualität hört man die Raketen an einem vorbei fliegen, und es wird einem ein Gefühl geboten das nicht in vielen Spielen vorkommt. Manchen Leuten wird es jedoch nicht gefallen das man sich keine Musik während der Schlacht anhören kann, die einzige Möglichkeit dazu währe wenn man sich im Spiel eine sogenannte "Music-Box" mit seinen hart umkämpften Punkte kauft. Einerseits bekommt man in dieser "Music-Box" nur japanischen Rock zu hören und andererseits.......wer braucht schon Musik in so einem Kampf???
mein tipp:
Wer sich das Spiel mit seinen 200 Euro leisten kann und ein Fan solcher Simulationen ist sollte unbedingt zu schlagen. Es ist ein noch nie dagewesenes Spiele Erlebnis, wer das Geld jedoch nicht hat sollte trotzdem warten bis es billiger zu haben ist und es sich dann schnappen. Dazu ist aber noch zusagen das es im Laden sowieso nicht mehr zu bekommen ist. Ihr müsst euch also so und so, ob ihr das Geld habt oder nicht, ebay & co auf suchen um das Spiel zu bekommen.