Infos
|
» Spielzeit: |
22 h |
|
|
» Grafik: |
93 |
|
|
|
» Sound: |
82 |
|
|
|
» Spielspaß Solo: |
93 |
|
|
|
» Spielspaß Multi: |
- |
|
|
|
» Gesamtwertung: |
90 |
|
|
Pro
|
|
 |
|
Atemberaubende Grafik |
|
|
|
 |
|
Ausgefeiltes und gut durchdachtes Spielkonzept |
|
|
Contra
|
|
 |
|
Manchmal etwas zu schwer |
|
|
Qualität
|
Resident Evil
Gruseln de luxe.
Bei diesem Spiel handelt es sich um eine Portierung des sagenumwobenen und legendärem ersten Teil der Gruselsaga auf der PlayStation, der im Jahre 1996 erschienen war. Ach, wie habe ich mich damals gewundert, dass das Projekt nicht gleich einige Tage nach dem Release von der BPjS indiziert wurde!
Ich versuche das Spiel objektiv zu beurteilen, obwohl ich dem Leser gleich mitteilen möchte, dass Capcom wohl eine meiner Lieblingsentwicklungsfirmen ist. Aber wenn das auch nicht so wäre, könnte ich kaum abstreiten, dass die Umsetzung praktisch ideal gelungen ist!
Die Story wurde fast vollständig aus der PlayStation-Version übernommen – es gibt nur kosmetische Veränderungen. Man kann noch ein paar zusätzliche Dokumente im alten Herrenhaus entdecken, und Albert Wesker stirbt nicht am Ende des Spiels, sondert verschwindet – um weiter logischerweise in „RE: Code Veronica“ auf dem Dreamcast aufzutauchen.
Als erstes fällt die hammerharte Grafik auf, die ein mächtiges Facelifting spendiert bekam – am besten finde ich die Licht- und Schatteneffekte, aber auch die Spielereien mit den unterschiedlichsten Kamerapositionen tragen zur gruseligen Atmosphäre bei. Bei den kleinen Details hat man sich vor allem Mühe gegeben – vom Winde wehende Grashalme, um Laternen umherschwirrende Fliegen, Nebel auf dem Friedhof… Nicht schlecht!
Die Figuren unserer beiden Helden und der Monster sind auch wunderbar animiert – bei den ersten erkennen wir die Gesichtszüge, Details bei der Kleidung etc, so dass Unterschiede zwischen echter Spielgrafik und vorberechneter Sequenzen minimal ausfallen.
Bei der Sounduntermalung war ich viel mehr begeistert als bei der von „Resident Evil Zero“, wo größtenteils öde Stille anzutreffen war. Die Originalmusik wurde erfreulicherweise beibehalten, und die Soundeffekte passen auch sehr gut zum Geschehen. Leider muss man sagen, dass die Stimmen der Protagonisten nicht so recht zu den jeweiligen Charakteren passen – Jill Valentine z. B. hat eine fast männerartige, tiefe Stimme spendiert bekommen, was zum zärtlichen Fräulein nun ganz und gar nicht passt!
Ich gehöre wohl zu den wenigen Menschen, die die Steuerung der Serie einfach und bequem finden – im Grunde genommen benutzt man nur den linken Analogstick und die beiden Hauptbuttons.
Einige Änderungen beim Gameplay gibt es zu vermelden: nun haben die Helden eine zusätzliche Möglichkeit, die Attacken der Monster abzuwehren – so greift Jill z. B. gerne zum Elektroschocker und Chris bedient sich einer Handgranate, die auch wunderbar in das Maul der Zombies passt! =))). Optional können die beiden auch noch einen Dolch benutzen, der sich problemlos in das Kopf eines zu aufdringlichen Zombies stecken lässt. Schon anhand dieser Details lässt es sich wohl unschwer erkennen, dass es bei diesem Spiel hart zur Sache geht – meine Freundin hatte richtig Angst!
Die Zombies können nun nach dem vermutlichen „Töten“ wieder aufleben, und nun wird es echt heiß. Die Monster mutieren zu absoluten Killermaschinen, sprich sie werden viel schneller, stärker und gefährlicher. Manchmal ist es viel ratsamer, abzuhauen – wenn ihr es schafft…
In der Gamecube-Version des Spiels kann man auch viele neue Locations entdecken, und einige von den alten haben sich dermaßen stark verändert, dass man sie fast nicht wieder erkennen kann.

Fazit
Ein tolles Remake eines klassischen Spiels. Unter den Fans gilt der erste Teil der Serie als der beste, wobei manche doch mal dem „RE: Code Veronica“ auf dem Dreamcast Vorzug geben – aber das ist schon Geschmackssache!
|