Grafik:
An der Grafik von Pikmin gibt es eigentlich fast nichts auszusetzen. Es gibt viele Details, scharfe Texturen und flüssige Bewegungsabläufe. Das einzigste was etwas stört, ist der fehlende 60HZ Modus, weshalb das ganze bei schnelleren Bewegungen des Bildschirms (beim Laufen und umdrehen) leider etwas verwischt.
Im großen und ganzen wirkt die Umgebung aber wie aus einem Guss und ist sehr schön anzusehen.
Sound:
Der Sound fällt eigentlich nicht sonderlich auf. Das ganze geschehen wird mit beruhigenden Melodien untermalt, welche jedoch bei härteren Kämpfen in etwas dramatischere wechseln.
Außerdem gibt es noch viele kleine Geräusche, welche die Atmosphäre noch verstärken, z.b. von den Pikmin oder vom Gras, durch welches man grade durchläuft.
Gameplay:
Die Steuerung ist sehr gut ans Gamecube Pad angepasst und sehr Einsteiger freundlich, wodurch sich Pikmin gleich von Anfang an sehr flüssig spielen lässt. Durch die verschiedenen Fähigkeiten der Pikmin kommt auch noch ein großer Taktikanteil ins Spiel.
So können z.b. die roten Pikmin durchs Feuer laufen, während die blauen nicht im Wasser ertrinken.
Modi/Motivation
Tja, an Modi bietet Pikmin zwar nicht grade viel, aber es reicht um mit dem Titel einige Zeit Spaß zu haben.
Zum einen gibt es den Story Modus, in dem es darum geht, die 30 Teile des abgestürzten Raumschiffes von Captain Olimar zu finden, wofür man auch nur 30 Tage Zeit hat.
Dann gibt’s noch Challenge Modus, in dem man so viele Pikmin wie möglich an einem Tag „züchten“ soll. Zur Auswahl stehen hier die Gebiete welche man im Story Modus schon angezockt hat. Dies sorgt durch Highscorejagd auch noch etwas für Motivation.
Fazit:
An Pikmin hatte ich eigentlich nicht wirklich was zu meckern, ich hätte höchstens noch einen Mehrspieler Modus gewünscht. Dieser wird zum Glück ja im Nachfolger eingebaut.
Jeder der ein gutes Strategiespiel mit Innovativen Ideen sucht ist hier richtig.
Dieses Spiel gehört in jede Gute GC-Sammlung!