Infos
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» Grafik: |
76 |
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» Sound: |
63 |
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» Spielspaß Solo: |
48 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
60 |
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Pro
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ordentliche Optik & Sound |
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Contra
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spielerisch nicht konkurrenzfähig |
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völlig unpassendes Spiel zur Lizenz |
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wenig Moves |
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Qualität
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Da hat jemand den Film nicht verstanden...
David Finchers Fight Club mit Brad Pitt und Edward Norton ist nicht nur einer der umstrittensten Filme, sondern auch einer der von vielen komplett falsch verstanden wird. Während die Fans in dem Film eine geniale Gesellschaftskritik sehen und ihn fast abgöttisch verehren, sehen viele andere nur die extremen Gewaltdarstellungen und verurteilen den Film fälschlicherweise als dümmlichen Gewaltstreifen. Leider gehören die Verantwortlichen für das Videospiel wohl eher zur letzteren Gruppe, denn sonst ließe sich kaum erklären, warum man aus dem komplexen Stoff ein derartig simples Prügelspiel basteln konnte...
Wie eben schon angedeutet, geht es im Spiel nur um die brutalen Kämpfe, die im Rahmen des Fight Clubs von dessen Mitgliedern ausgetragen werden. Das geschieht in klassischer 3D- Prügler Manier, also einer gegen einen in einem von zahlreichen verschiedenen Schauplätzen bekannt aus dem Film. Ebenfalls bekannt aus dem Film sind natürlich auch die Kämpfer, allen voran natürlich Tyler Durden, aber auch Nebencharaktere wie der großbusige Bob dürfen ausgewählt werden. Insgesamt sind es rund ein Dutzend Kämpfer.
Wer aber nun erwartet, dass diese Kämpfer alle über unterschiedliche Moves verfügen, hat sich getäuscht. Denn leider herrscht absolute Move-Armut im Spiel, alle Specialmoves werden von mehr als einem Charakter beherrscht, was die Abwechslung und somit die Langzeitmotivation sehr negativ beeinflusst.
Am besten in Erinnerung bleibt einem nach dem Spielen vor allem der hohe Blutgehalt und der Röntgenblick. Ersteres macht sich unter anderen dadurch bemerkbar, dass das Pixelblut mit fortgeschrittener Spieldauer am Bildschirm herunterläuft. Und der Röntgenblick zeigt bei besonders harten Attacken wie ein Knochen im Körper des Gegners zu Kleinholz gemacht wird...
Wer keinen Mitspieler im Freundeskreis findet, kann bei beiden Versionen sein Glück mit dem Onlinemodus versuchen.
Technik:
Grafisch sind beide Versionen ordentlich, wobei die Xbox-Variante aber dank hübscherer Texturen einen deutlich besseren Eindruck hinterlässt. Die Figuren wurden gut vom Original ins Spiel übertragen, und auch die Arenen sehen schön heruntergekommen aus.

Fazit
Axels Meinung:
Fight Club auf den Konsolen ist nicht der riesengroße Reinfall, den ich zunächst nach der ersten Ankündigung vermutet hatte. Immerhin stimmt die Optik und die blutige Inszenierung. Allerdings liegt spielerisch einiges im Argen, den Vergleich mit ernsthaften Prügelspielen hält Fight Club zu keinen Zeitpunkt stand – es geht KO in der ersten Runde. Vor allem die extrem beschränkte Movezahl kostet das Spiel einiges an Spielspaßprozenten, noch mehr der viel zu kurze Storymodus, der diesen Namen eigentlich nicht verdient hat. Für den Fan des Films ist das Spiel kein kompletter Fehlkauf, eine Empfehlung kann ich aber eigentlich niemandem Aussprechen.
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