Infos
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» Spielzeit: |
>25 h |
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» Grafik: |
75 |
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» Sound: |
75 |
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» Spielspaß Solo: |
80 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
80 |
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Pro
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Einfache Steuerung |
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Viele Boni |
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Verwandlungsfeature |
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Anime-Sequenzen |
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60Hz Modus |
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Contra
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Leblose Stages |
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Einsatz von Standbildern in den Videos |
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Zu wenig Kämpfer |
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Zu wenig Spielmodi |
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Combos zu erlernen ist nicht nötig |
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Qualität
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Bloody Roar Primal Fury
Schon beim Europastart konnte der GameCube mit Bloody Roar aufwarten und hatte damit schon das erste Manko gegenüber seinem Vorgänger, das N64, ausgemerzt, nämlich das Fehlen eines guten Prügelspieles. Bei Bloody Roar erwartet den Spieler ein klassisches 3D Prügelspiel wie man sie von Konkurrenzkonsolen zu Genüge kennt.
Zu Beginn stehen dem Spieler 12 Kämpfer zur Auswahl und jeder von ihnen wartet mit einer Besonderheit auf. Bei jedem dieser Kämpfer handelt es sich um einen sogenannten Zoanthropen, dies bedeutet im Klartext, dass sich jeder/jede der Prügelknaben bzw. -damen in ein Tier verwandeln kann und dann über noch mehr Kräfte und Fähigkeiten verfügt. Dadurch kommen wirklich sehr interessante, gar skurrile, Duelle zustande, wie z.B. ein Hase gegen einen Pinguin oder ein Wolf gegen eine Fledermaus.
Nun stehen dem Spieler die Spielmodi Arcade, Teamkampf, Time Attack, Survival, Versus, VS Team Battle und Training zur Verfügung. Mit der Zeit werden neue Kämpfer, Arenen, Cheats und Modi freigeschaltet. Hat man sich für einen Modus entschieden beginnt auch schon der erste Kampf. Mit dem A-Knopf führt ihr Tritte, mit der B-Taste Schläge und mit der Y-Taste Würfe aus, zudem wird die Y-Taste zum Blocken benützt. Wenn eure Beast-Anzeige genug aufgefüllt ist könnt ihr euch mittels der X-Taste in eure Beast-Form verwandeln. Sobald eure Verwandlung abgeschlossen ist könnt ihr auch die X-Taste für charakterspezifische Beast-Moves nützen. Mit der Z-Taste kann man sogar in die Hyper-Beast-Form wechseln, diese ist aber nur von Vorteil, wenn man seine Beast-Anzeige voll aufgefüllt hat. Falls die Anzeige nicht voll gefüllt war, hält die Hyper-Beast Form nur kurz an und man muss einen Gesundheitsverlust hinnehmen, dadurch hat man seinen eigentlichen Vorteil wieder schnell verspielt. Die Kämpfer lassen sich sowohl über das digitale Steuerkreuz als auch über den Control Stick recht präzise steuern. Wie für Prügelspiele üblich verfügt jeder Kämpfer auch über Combos die man mittels spezieller Tastenkombinationen auslöst. Allerdings sind diese für den Sieg nicht so entscheidend wie der richtige Einsatz der (Hyper-)Beast-Form. Wer sich zum richtigen Zeitpunkt verwandelt kann nämlich erhebliche Vorteile aus seiner Beast-Form ziehen. Nicht nur, dass die Attacken des jeweiligen Charakters dann bedeutend stärker sind, man regeneriert auch wieder teilweise seine Gesundheit. Sobald man alle Extras freigespielt hat sorgen die wenigen Multiplayermodi noch einige Zeit lang für Spaß, aber der ein oder andere Spielmodus hätte dem Spiel sicher nicht geschadet.
Grafisch merkt man dem Titel an, dass es sich um einen GameCube Titel der ersten Generation handelt. Die Kämpfer sehen zwar recht gut aus und das Spiel wartet mit schönen Lichteffekten auf, allerdings hätten die Kämpfer ruhig einige Animationen, Details und Siegerposen mehr vertragen können. Die Arenen sind nett gestaltet, aber auch keine architektonischen Meisterwerke. Die Stages bieten nicht so viele Details wie die Kampfschauplätze der Konkurrenzprodukte und einige Arenen wirken dadurch irgendwie leblos. Dafür verfügt das Spiel über einen 60Hz Modus, was wieder ein kleiner Pluspunkt ist. Die Animeschlußsequenzen jedes einzelnen Charakters sind schön anzusehen und belohnen den Spieler für seine kämpferische Leistung. Nur der Einsatz vieler Standbilder trübt etwas den Eindruck der Videos. Der Sound wie auch die Kampfgeräusche sind guter Durchschnitt und bedürfen
keiner weiteren Erwähnung.

Fazit
Bloody Roar ist ein typisches 3D Prügelspiel mit ordentlicher Technik und einer einfachen Steuerung und ist somit sowohl für Einsteiger als auch für Fans des Genres interessant. Allerdings hätten es ruhig mehr Kämpfer, Stages und Spielmodi sein dürfen. Zudem hätten die Entwickler die interessante Story etwas besser herausarbeiten können.
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