» drucken |
Link: www.userrankings.com/gc/spiel/1356/4312/userreview.html |
|
» Anzahl Bewertungen: 15 » alle zeigen
|
Bitte einloggen, um Spiel bewerten zu können.
|
||||||||||||||||||||||
|
Noch kein Master-Review vorhanden.
|
|||||||||||||||||||||||
|
Noch keine Wertung vorhanden.
|
» bewertet mit: 10
|
Sommer, Sonne, Strand, Sand und sexy Ladies: Der Spielhallen-Automat "Beach Spikers" hat es schon vor geraumer Zeit auf den Cube geschafft, aber erst nach dem Anzocken von "Outlaw Volleyball" fiel mir dieses Pendent wieder ein und so muss ich wieder mal eine Spiele-Perle empfehlen.
Die Steuerung Dass Beach Spikers in den Spielhallen seinen Anfang nahm, merkt man dem Spiel deutlich an: Spielverlauf und Steuerung sind erfreulich unkompliziert und ermöglichen auch Anfängern einen schnellen Einstieg. Wie wunderbar wäre es, wenn alle Spiele sich mit nur zwei Tasten (A und B) steuern ließen und es dabei an Varientenreichtum nicht mangeln würde! Denn je nach Situation und Tastenkombination kann man kontrolliert pritschen, baggern, schmettern oder die Abwehr durchbrechen. Einfach genial arcadig und trotzdem vielseitig. Der Umfang Wer nicht gleich ins kalte Wasser - oder auf den heißen Sand - springen möchte, kann sich im Tutorial spielerisch mit der Steuerung vertraut machen, ehe es in den Arcade-Modus geht. Dort kann man ganz regulär seine Spiele in einem Tunier-Stammbaum bestreiten und Punkte in der Gesamtwertung verdienen, mit denen sich neue Kleidung für eure Spielerinnen freischalten lassen (von Kleidung kann eigentlich keine Rede sein, eher von einem "Hauch von Nichts"). Das Herzstück von "Beach Spikers" liegt jedoch - ihr ahnt es schon - im World-Cup-Modus, in dem ihr euer Zwei-Frau-Team durch insgesamt acht Turniere an die Spitze kämpfen müsst. Hier kann man nicht nur aus einem der 16 Nationaliäten / Teams auswählen, sondern man kann sich sein eigenes Team zusammenstellen. Der Editor fällt leider etwas knapp aus, denn er beschränkt sich auf Nationalität, Vornamen, Haut- und Haarfarbe, immerhin ca. 45 verschiedene Gesichts- und Frisurtypen und natürlich einem dicken Batzen an heißen Bikinis. Aber keine Sorge, die Fleischbeschau ist im Gegensatz zu "DOA Extreme Volleyball" völlig unwichtig, denn hier wird wirklich gespielt! Denn nachdem die am Anfang mageren 5 Fähigkeitspunkte in Rubriken wie Kraft, Offensiv- oder Defensivverhalten, Reaktionsvermögen oder Blockfähigkeit verteilt werden, geht es auch schon los in das erste Turnier. Jetzt gilt es, sich möglichst bis ins Finale durchzukämpfen. Jedes Match muss bis 15 Punkte gespielt werden. Klingt einfach, ist es aber leider nicht. Denn während der eigene Charakter noch nicht besonders stark ist, ist der von der CPU gesteuerte Teammate strunzdumm (im Gegensatz zum Arcade-Mode, bei dem man beide Spielerinnen steuern kann, steuert man in der World-Tour eben nur eine Spielerin). Die einfächsten Pässe werden oft nicht angenommen oder es wird weit ins Aus gespielt. Nach jeweils zehn gespielten Punkten hat man die Möglichkeit, mit der Partnerin ein Gespräch zu führen und so dazu beizutragen, dass sich das Teamplay und die Einsatzfreude steigert (Lob, Tadel, Ermutigung oder einfaches Schweigen). Dementsprechend springt ein Mitspieler, dessen Motivation höher ist, auch mal unmöglichen Bällen hinterher und versucht zu retten, was zu retten ist, während ein unmotivierter Partner auch mal stur auf der Stelle verharrt. Diese Motivation wird immer in einer Prozentangabe vermittelt. Je höher die Motivation ist, umso deutlich aktiver wird die Partnerin. Am Ende eines jeden Spiels erhält man Fähigkeitspunkte die es aufzuteilen gilt. So kann man sich die Spielerinnen perfekt formen und im Laufe der Saison machen sich diese Fähigkeiten endlich deutlich. Denn kaum hat man die Charakter aufgelevelt, entstehen endlich äußerst geniale Ballwechsel und spannende Matches. Die KI hängt vom Schwierigkeitsgrad und vom Spielmodus ab. Je einfacher der Grad der Schwierigkeit, desto einfacher lassen sich die Gegner ausspielen. Im World-Tour-Modus wird die Teampartnerin mit steigenden Fähigkeitspunkten eine wertvolle Ergänzung, und je näher man dem Finale eines Turniers kommt, umso knackiger werden natürlich die Gegner. Aber die Gegner sind nie unbezwingbar und das Spiel somit jederzeit fair. Ein Multiplayer-Knaller Wem das immer noch nicht genug ist und mal einen Freund (oder auch bis zu drei Freunde) vor die Konsole zerren kann, wird lange Nächte mit dem Spiel verbringen. Neben normalen Matches warten auch noch weitere Spielvariationen und Mini-Spielchen auf Euch. Die interessante Variante ist das „Bomben-Volleyball“, bei dem man eine Bombe hin und her spielt, deren Ticker mit jeder Berührung unabdingbar herunter läuft. Das Team, bei dem die Bombe auf Null landet bzw. das die Bombe nicht mehr zurückspielen kann, verliert. Die Grafik Beim Zocken hegt man den Wunsch, in den Fernseher zu springen und sich in der glühenden Sonne und einem kalten Cocktail in den Sand zu werfen und das Spiel "live" zu verfolgen. Die Grafik ist schön anzuschauen und detailliert, die Spieler sind wesentlich agiler als z.B. die doch "steifen" Spieleranimationen in "Outlaw Volleyball". Es gibt grafisch einfach nichts auszusetzen. Der Sound Der Sound kann bei der guten Grafik und dem genialen Gameplay nicht ganz mithalten, er ist zwar keineswegs schlecht oder unausgereift, kommt aber etwas flach daher. Die Musikuntermalung entspricht bekannter Sega Hits, immer darauf bedacht sich nicht zu sehr in den Vordergrund zu drängen dafür frohe Stimmung zu verbreiten. Während des Spiels hört man hauptsächlich die Trillerpfeife des Schiedsrichters und seine Kommentare, die Mädels hingegen geben kaum Laute von sich. Dafür gibt sich das Publikum alle Mühe nicht ungehört zu bleiben. Fazit "Beach Spikers" ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Eyecatcher. Das Gameplay ist so genial einfach, die Grafik ist immer noch so gut, dass selbst das eine oder andere aktuelle Spiel sich davon eine Scheibe abschneiden kann. Besonders im Multiplayer-Bereich ist das Spiel eine volle Granate, aber auch der Tour-Modus kann lange motivieren. Beim aktuellen Durchschnittspreis von max. 20 EUR sollte Jeder, der nur im Ansatz Spaß an solchen Games hat, bedenkenlos zugreifen. Mehr gibt es nicht zu sagen. SEGA eben. Pro + geniale und einfache Steuerung + sehr schöne Grafik + lang motivierender Tour-Modus + Multiplayer-Kracher Contra - anfängliche Dümmlichkeit der Teampartnerin im Tour-Modus - keine Live-Funktion |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||