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Einmal mehr ist eine Party angesagt, aber nicht irgendeine, nein, es ist DEINE Party, denn in MarioParty4 wird DEIN Geburtstag gefeiert!
Doch was wäre eine Party ohne Gäste? Richtig, nichts, doch um diese Situation gar nicht erst entstehen zu lassen, schickt dir Nintendo gleich 8 Gäste auf deine Feier, die da wären: Mario, Luigi, Peach, Yoshi, DonkeyKong, Daisy, Wario und Waluigi. Doch auch Gäste allein reichen nicht für eine anständige Fete, dazu muss erst noch ein Spiel gestartet werden. Allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten , ein Spiel zu starten. Die da wären der Party-Modus, der Story-Modus und der Mini-Game-Modus. Im Party-Modus kann man mit bis zu 4 menschlichen Spielern eine Party beginnen, jedoch werden fehlende menschliche Mitspieler automatisch durch computergesteuerte Gegner ersetzt. Dies ist an sich sehr positiv zu sehen , müsste man sich nicht immer auch die Züge der Computer-Gegner mit anschauen. Zu Beginn des Spiels müssen einige Einstellungen getroffen werden, wie etwa, welche Spielfigur man nimmt, wie viele Runden gespielt werden sollen und zu guter Letzt, welches der 5 anwählbaren Spielbretter man benutzen will. Ist all die erledigt leitet der jeweilige Brett-Master (u.a. Toad, Boo-Hoo und Koopa) das Spiel ein, in dem er euch die Start-Reihenfolge auswürfeln lässt und euch die Position des ersten Sterns zeigt. Diese Sterne, die es zu sammeln gilt, sind für den Ausgang des Spiels entscheidend, da derjenige mit den meisten Sternen am Ende einer Party der „Party-Star“ wird. Auf dem Weg zum jeweiligen Stern gibt es aber leider, obwohl, was heißt hier leider, viele Hindernisse. Zum einen Brett-bedingte Ereignisse, zum anderen die häufigen Mini-Spiele. Diese Minispiele sind der Hauptteil von MarioParty4. Normalerweise findet am Ende einer jeden Runde ein Minispiel statt, kommt ein Spieler jedoch während der Runde auf ein bestimmtes Feld, etwa auf das „Battle-Game“-Feld, so startet auch mitten im Spiellauf ein Minigame. Insgesamt gibt es laut Nintendo 50 Minispiele, die brandneu für den 4. MarioParty-Teil erfunden wurden. Dabei gibt es mehr oder weniger spaßige Spiele. Ein paar der besseren Mini-Games sind zum Beispiel „Kerker-Doppel“, in dem ihr zu zweit einen Parcour entlang laufen müsst, der allerdings von zahlreichen Hindernissen gespickt ist, die nur zusammen überwunden werden können, oder „Druckerpresse“, in dem es gilt, immer ein Loch in einer herabstürzenden Buchseite zu finden, um nicht zerquetscht zu werden. Sehr motivierend, da hier die Fallgeschwindigkeit der Seiten stetig zunimmt und die Anzahl der Löcher immer mehr abnimmt. Zudem kann man seine Kontrahenten aus einer günstigen Position herausschieben und sie so der Buchseite zum Opfer fallen lassen. Soviel zu den Minispiel-Hits, nun zu ein paar Beispielen der Einfallslosigkeit der Entwickler. Zuerst zu nennen wäre hier „Anglerglück“, bei dem es nur darum geht, den A-Knopf zu drücken, sobald das Rumble-Pak des Controllers anfängt zu rütteln. Sobald dies der Fall ist, ist das Spiel auch schon vorbei. Ein weiteres Negativ-Beispiel ist „Domino-Desaster“, bei dem es nur auf das schnelle Drücken des A-Knopfes ankommt. Solche Spiele ist man zwar schon von früheren MarioParty-Teilen gewohnt, jedoch machen solche Spiele auch heute nicht mehr Spaß, als damals. Durch all diese Minispiele lassen sich Münzen verdienen, die im Spiel gegen Sterne eingetauscht werden können. Neuerdings jedoch kann man sich mit den erkämpften Münzen aber auch Items kaufen, die einem das (Spiel-) Leben leichter machen. So kann man einen „Maxi-Pilz“ einsetzen, um 2 mal würfeln zu können, eine „Tauschröhre“, um den Platz mit einem Mitspieler zu tauschen oder eine „Zauberlampe“, um direkt zum nächsten Stern zu kommen. Nach diesem Prinzip würfelt man sich durch das Spiel, bis es nach maximal 50 Runden zum Ende kommt. Dann beginnt die Siegerehrung, in der der Brett-Master bekannt gibt, wie viele Sterne ein jeder gewonnen hat. „Ich kann doch selber zählen“, wird sich so manch einer denken, doch kommt es bei der Siegerehrung nicht nur auf die im Spiel gesammelten Sterne an, sondern auch auf die Bonus-Sterne, die nun vergeben werden. Insgesamt werden 3 Bonus-Sterne verliehen, der Münz-Stern, der Minigame-Stern und der Ereignis-Stern. Den Münzstern bekommt derjenige mit den meisten Münzen, den Minigame-Stern der, der die meisten Spiele gewonnen hat, und den Ereignis-Stern, wer am öftesten auf ein Ereignis-Feld gekommen ist. Durch diese Bonus-Vergaben kann es am Schluss oft noch zu einigen Überraschungen kommen, denn wer bis dahin keinen Stern hatte, hat plötzlich 3. Der Story-Modus ist eine Solo-Player-Variante des Party-Modus. In ihm entscheidet man sich zu Beginn, mit welcher Figur man spielen möchte und muss dann auf allen 5 Brettern gewinnen, um den Story-Modus einmal durchgespielt zu haben. Da dies sehr langwierig ist, fehlt hier oft auch die Motivation, weiter zu spielen, da alles, was man nach dem Sieg über ein Brett bekommt, ein Andenken, der jeweiligen Figur ist. Wer jedoch schon in SuperSmashBrothersMelee alle Trophäen gesammelt hat, der wird auch hier seinen Spaß finden. Um alles zu bekommen, muss man den Story-Modus mit jeder Figur durchspielen, und das kann wirklich dauern, denn ein Spiel dauert min. 15 Runden, und MUSS gewonnen werden. Verliert man, muss man das Brett noch einmal spielen. Ansonsten gelten im Story-Modus die selben Regeln wie im Party-Modus. Im Minigame-Modus kann man die bereits gespielten Minispiele einzeln anwählen und so oft spielen, wie man will. Es lassen sich auch Minispiele zu einer Liste zusammenstellen, die man dann nacheinander spielen kann. Auch in diesem Modus lassen sich bis zu 3 Mitspieler einklinken, was den puren Minigame-Spaß bringt. Dank diesem Modus muss man nicht immer ein langwieriges Party-Spiel beginnen, um in den Genuss der meist sehr unterhaltsamen Minigames zu kommen Im „Options-Raum“ kann man diverse Einstellungen vornehmen, wie etwa die Rumble-Funktion ein und aus schalten, oder den Soundtrack anhören. Im „Geschenke-Raum“ kann man die bisher erspielten Andenken aus dem Story-Modus ansehen. Zuletzt gibt es noch das „Extra-Zimmer“, in dem noch ein PartySpiel wartet, sowie eine Solo-Mission. Gastgeber sind hier ein Steinblock sowie Wummp. In diesen Modi erwarten euch Minispiele, die zuvor noch nie an die Reihe kamen. Die Grafik von MarioParty4 ist für diese Art von Spiel gerade richtig, zwar nicht spektakulär, aber, wie man so schön sagt, sahnig. Die Objekte sind vollkommen rund, die Animationen der Figuren und Umgebung sind sehr stimmig und Kantenflimmern ist auch nicht zu entdecken. Leider darf man keine großartigen Grafik-Effekte erwarten, denn es werden hauptsächlich größere , einfarbige Flächen zur Effektdarstellung verwendet. Der Sound ist während des Spiels wenig auffallend, ein beruhigendes Dahingedudel eben. Während der Minispiele wechselt der Sound dann in einen aggressiveren Ton, der zu Spannung beträchtlich beiträgt. Eine Sprachausgabe gibt es nicht wirklich, die Figuren geben nur zu bestimmten Situationen einen Ausruf von sich, wie „I´m the winner!“ oder „Gragligragligrooo!“ (ratet mal, wer das ist *g*) Die Steuerung ist simpel, während eines Zuges braucht man zum Würfeln nur A drücken, und auch ansonsten nur den Anweisungen folgen. Diese grenzenlose Einfachheit gibt auch Eindruck über das Mindestalter für dieses Spiel. In den Minispielen bekommt man vor jedem Spiel eine genau Anleitung und kann sogar durch Druck auf „Z“ eine Proberunde spielen. Das Steuerkreuz und der C-Stick werden bei MarioParty4 nicht benötigt. Fazit: MarioParty4 hat mir mit meinen Kumpels bereits eine Menge Spass bereitet, diese Schadenfreude über die plötzliche Niederlage eines Mitspielers ist einfach genial! Allein bin ich aufgrund der freizuspielenden Andenken noch motiviert, allerdings denke ich, muss man eine Menge Geduld mit sich bringen, um alles zu bekommen. |
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