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Spielinfos Bewertungen (3) User-Reviews (1) Screenshots (10) Spiel bewerten

Cy Girls

PS2
» Grafik: 66
» Sound: 65
» Spielspaß Solo: 57
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung:
57
» Anzahl Bewertungen: 3     » alle zeigen
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» Gesamtwertung: 3 /5
» Durchschnittswertung: -
» Anzahl Bewertungen: 0     » alle zeigen
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Infos
» Von: Evoli
» Am: 30.08.2005
» Spielzeit: 12 h
» Grafik: 66
» Sound: 65
» Spielspaß Solo: 54
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 56
Pro
Zwei Heldinnen mit eigenen Abenteuern
Spannende Story mit hübschen Zwischensequenzen
Interessante Cyberwelt-Idee...
Contra
... die aber uninteressant umgesetzt wurde
Endlos lange Laufwege
Teilweise konfuse Kamera
Viele langweilige Passagen
Detailarme Umgebungen
Qualität
» bewertet mit: 10
Eines schönen Tages in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts: Urplötzlich geben sämtliche Energiequellen unseres Planeten sang- und klanglos den Geist auf. Infolge des mysteriösen Ereignisses versinkt die Erde sprichwörtlich im Dunkeln, Chaos bricht aus, die früheren Staatengebilde zerfallen. Jahre später hat sich die Welt scheinbar recht gut von diesem Schock erholt. Mega-Konzerne bestimmen das Leben der Menschen, sowohl in der Realität als auch im virtuellen Raum. Den schwarzen Schafen unter diesen Firmen sowie gemeinen Cyberterroristen haben die durchtrainierten „Cy Girls“ den Kampf angesagt. Und wer weiß – vielleicht wird das Geheimnis um die Hintergründe der damaligen Katastrophe schließlich doch noch gelüftet...

Welches Schweinderl...

Schon vor dem Loszocken stellt Cy Girls den Spieler vor die Qual der Wahl, denn euch erwarten neben drei Schwierigkeitsgraden gleich zwei Hauptdarstellerinnen, welche außerdem jeweils eine eigenständige Disc samt Hintergrundstory und individueller Reiseroute mitbringen. Während Hackerin Ice vor allem unterstützt von modernen Schießprügeln und Granaten herumspioniert, zieht Ninja Aska eher altmodisch mit Katana und sonstigem fernöstlichem Zubehör los, um ihren ermordeten Vater zu rächen.
Die grundlegende Steuerung ist beiden jedoch gemeinsam. Mit Buttons und Schultertasten vollführen die Mädels Sprünge, öffnen Türen oder betätigen Schalter, gehen schleichend hinter Kisten in Deckung und nehmen ihre zahlreichen Feinde aufs Korn. Das Zielsystem erlaubt je nach Wunsch (und stets wählbar) das automatische oder manuelle Anvisieren der Gegnerschar – letztere Variante ermöglicht Ice beispielsweise fiese Kopfschüsse.
Aska beherrscht dagegen recht nette Spezial-Attacken – nur dumm, dass diese coolen Moves vollkommen automatisch im Lauf gewöhnlicher Angriffe aktiviert werden, abhängig davon wie die Widersacher etwa gerade herumstehen. Der Spieler selbst hat praktisch keinerlei Einfluss auf die Special Moves und muss zum Beispiel noch nicht einmal bestimmte Knopf-Kombinationen drücken. Ziemlich öde, wenn ihr mich fragt :(

Schwächlinge

Dank Steuerkreuzmenü dürfen die Damen auch noch allerhand aufgehobene Zusatzausrüstung mitschleppen und im Fall von Aska unter anderem einen Draht mit Haken auswählen, um damit höhergelegene Ebenen zu erklimmen oder durch ein „geangeltes“ Brett eine Brücke entstehen zu lassen.
Ninjatricks wie ein Doppelgänger oder betäubende Wurfdolche als Zweitwaffen sind eigentlich keine schlechte Idee, werden leider aber zumindest während Askas Abenteuer im Prinzip kaum benötigt. Die Standardgegner sind nämlich alles andere als hart im Nehmen. Dem unintelligenten Kanonenfutter kann man oft mit einem einzigen, noch nicht einmal besonders gezielten, Hieb ruckzuck das Lebenslicht auspusten, woraufhin die Übelwichte eine recht alberne Sterbeanimation samt noch lächerlicherem Schrei zum Besten geben.
Die einzige ernstzunehmende Gefahr ergibt sich dabei durch die dezent vermurksten Blickwinkel. Egal ob man sich zu Beginn für den Anfänger-Modus mit seiner automatischen Kamera oder für die Profi-Variante (Kamerasteuerung über den rechten Analogstick) entscheidet – die Perspektive wechselt manchmal ziemlich konfus und ruckartig, die Kamera ist irgendwie zu nah hinter der Spielfigur montiert und an manchen Stellen fallen die Feinde deshalb vorerst unbemerkt von der Seite bzw. aus dem Hinterhalt über die Heldin her.

Die Auferstehung der Toten

Genretypische Schalterrätsel im Stil von „Betätige den Knopf im Aufzug“ dürfen auch hier nicht fehlen und werden von diversen Sammelaufgaben begleitet. „Schleppe die auffällige Hand der Statue von A nach B, setzte sie an anderer Stelle wieder ein und warte ab was dann Tolles passiert“... oder „Finde alle Putzroboter und klaue ihnen ihre Datenchips“. Okay, aber warum müssen es gleich 16 (!) blöde kleine Blechbüchsen sein? Na ja, dafür ist der Boden im Level zumindest auch wirklich so spiegelblank auf Hochglanz poliert, dass selbst Meister Proper seine Freude daran hätte.
Ein echtes Ärgernis ist in diesem Zusammenhang das endlose, erschreckend witzlose Rumgerenne zwischen bereits besuchten Räumen, die noch dazu oft alle gleich aussehen. Erster Stock, Treppe runter, fünf Zimmer weiter einen Stein verschieben, wieder zurück, Stufen hoch, am anderen Ende des Flurs die nächste Treppe hinab, zum Stein, Chipkarte rausholen, hoch, die passende Tür suchen...
Noch schlimmer wird die ganze Sache durch die wundersame Wiederbelebung längst entleibter Feinde und verändertes Levelinventar, das auf mysteriöse Weise an seinen angestammten Platz zurückkehrt.

Virtual Reality

Nun zu einer Besonderheit des Spiels: An speziellen Terminals wechseln die Ladies für begrenzte Zeit in die Cyber-Dimension, um etwa wichtige Informationen zu sammeln oder in verschlossene Bereiche eindringen zu können. Die virtuelle Welt präsentiert sich als ein grünlich flackerndes Abbild der normalen Umgebung, bevölkert von lästigen Antivirenprogrammen. Diesen Plagegeistern rückt man nicht mit den gewöhnlichen Waffen sondern in erster Linie mit Händen, Füßen und „heruntergeladenen“ Fähigkeiten zu Leibe. Durch das Abarbeiten vorgegebener Tastenkombinationen können die Cy Girls zum Beispiel Schutzschilde errichten, Datenmonster auf Zeitlupengeschwindigkeit verlangsamen oder Barrieren in den Gängen zerstören.
Die Cyberspace-Effekte gehören zusammen mit den hübschen Zwischensequenzen und Askas Spezialattacken zu den grafischen Höhepunkten des Spiels. Die restliche Optik schneidet leider deutlich schlechter ab. Triste Umgebungen, grau in grau mit wenig Abwechslung, unscharfen Texturen, geklonten Gegnern und äußerst seltenen Lichtblicken in Form von spiegelnden Fußböden oder anderen Details – angesichts solch spartanischer Ausstattung verblüfft es um so mehr, dass der Bildaufbau sogar im optionalen 60Hz-Modus recht häufig ins Stocken kommt.
Der Soundtrack macht beim ersten Hören keinen schlechten Eindruck und erzeugt zumindest ein wenig spannende Stimmung, wird aber schnell ähnlich wiederholungsanfällig wie das Leveldesign. Ice und Aska sprechen stets englisch, ergänzt durch deutsche Bildschirmtexte. Dummerweise wirkt die Übersetzung von Dialogen und Anweisungen bisweilen nicht ganz professionell. Da wird aus dem kleinen Wörtchen „back“ (meint hier natürlich „zurück“) im Speichermenü schon mal „rückseite“ *g*



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Um Missverständnisse zu vermeiden: Fast den gleichen Test habe ich auch bei GameCaptain.de veröffentlicht ;)
Fazit
In ihrem Heimatland Japan kennt man die Heldinnen ursprünglich als Actionfiguren unter dem Namen „Cool Girls“. Die Änderung des Titels in westlichen Gefilden ist fast schon ein schlechtes Omen, denn wirklich cool kann man das Spiel leider nicht nennen. Gute Ansätze wie die beiden eigenständigen Discs oder die grundsätzlich interessanten Cyberspace-Einlagen werden durch einschläfernde Rätsel mit endlosen Laufwegen und das reichlich öde Kampfsystem samt Kameraschwächen weitgehend zunichte gemacht. Da auch genug hochkarätige Alternativen existieren, kann man Cy Girls eigentlich niemandem wirklich empfehlen.
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
Publisher
Konami
Entwickler
Konami
Website
de.konami-europ...
Release
28. Mai 2004
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Features
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