Infos
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» Spielzeit: |
15 h |
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» Grafik: |
86 |
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» Sound: |
88 |
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» Spielspaß Solo: |
88 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
87 |
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Pro
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tolle Atmosphäre |
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vier Charaktere |
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Contra
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wenig Abwechslung |
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Qualität
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Ein "nur" solider Shooter
Was war das doch für ein Hype um Sonys neue Ego-Shooter Hoffnung Killzone. Noch bevor das Spiel überhaupt erhältlich war und man sich seine Meinung mit Hilfe der Vollversion bilden konnte, bezeichnete man Killzone als Halo-Killer und Anwärter auf den Genre Thron.. Mittlerweile ist Killzone erschienen, doch ob es all diesen Vorschusslorbeeren wirklich gerecht werden konnte erfahrt ihr in diesem Review.
Gleich am Anfang sollte man sagen, dass man den Vergleich mit Halo getrost vergessen kann, denn diese Spiele kann man aufgrund der Unterschiedlichen Thematik und des unterschiedlichen Settings nicht wirklich miteinander vergleichen. Killzone bedient sich der altbekannten Thematik des Krieges zwischen zwei Rassen, hier den Menschen und den Helghast. Die Helghast sind dabei den Menschen gar nicht so unähnlich, was daher kommt, dass sie einmal Menschen gewesen sind. Doch einige dieser Menschen wurden vom Planeten Vektra verbannt. Auf ihrer neuen Heimat veränderten sich die „Ausgestoßenen“ und entwickelten sich zu der neuen Rasse der Helghast. Doch jetzt wollen sich die Helghast an den Menschen rächen und greifen den Planeten Vektra und damit die Menschen an. Eure Aufgabe ist es nun die Helghast in der Haut von Captain Templar zu besiegen.
So schlüpft ihr also zum Beginn des Einzelspieler-Modus in die Haut von Templar, allerdings werdet ihr im Verlauf des Spiels weitere Charaktere Treffen, die sich euch anschließen. Irgendwann habt ihr dann einen Trupp von vier unterschiedlichen Charakteren beisammen, von denen auch jeder spielbar ist. Und genau ist das besondere an Killzone, denn jeder der Charaktere (um sie beim Namen zu nennen: Rico, Luger, Hakha und natürlich Templar) hat verschiedene Stärken und Schwächen.
Templar ist so etwas wie der Anführer des Trupps und ein klassischer Allrounder, der die besten Fähigkeiten der anderen in sich vereint.
Entscheidet ihr euch für Rico werdet ihr mit den wohl mächtigsten Waffen in Killzone ausgestattet, denn er ist so etwas wie der Rambo der Truppe. Rico kümmert sich nicht darum leise und unauffällig vorzugehen, stattdessen liebt er die Action und je mehr Helghast er ausschalten kann, desto besser.
Das genaue Gegenteil zu Rico ist Luger, eine Killerin die leises und unauffälliges Vorgehen bevorzugt. Sie bringt ihre Gegner am liebsten aus dem Hinterhalt zur Strecke.
Abgerundet wird die Gruppe von Hakha der als Spion für die Menschen arbeitet. Das besondere an ihm ist, dass er halb Mensch und halb Helghast ist. Er gleicht eigentlich Templar, denn auch Hakha besitzt gute Allround-Fähigkeiten.
Je nachdem für welchen der vier ihr euch entscheidet spielen sich die zahlreichen Level anders. Das besondere ist dabei, dass die Levels sozusagen an den gewählten Charakter angepasst werden. Das soll nicht heißen, dass sich die Umgebung verändert, vielmehr ändert sich die Anzahl der Gegner. Entscheidet ihr euch zum Beispiel für Luger werdet ihr nur recht selten mit großen Gegner-Gruppen konfrontiert, was bei Rico hingegen des Öfteren vorkommt.
Natürlich müsst ihr nicht das ganze Spiel mit einem einzigen Charakter durchspielen, denn nach jedem Level könnt ihr euren Charakter wechseln.
Mit der Zeit entwickelt man gewisse Vorlieben für eine bestimmte Person, je nachdem mit wem man am besten zurechtkommt.
Von diesem Team-Feature abgesehen biete Killzone gewohnte Ego-Shooter Kost. So ballert ihr euch durch verschiedene Levels, wie einen dichten Dschungel oder ein zerstörtes Einkaufszentrum. Damit ihr euch den Massen an Gegnern erwehren könnt, habt ihr in Killzone Zugriff auf ein recht beachtliches Waffenarsenal. Von einer Stinknormalen Pistole bis hin zu Raketen- oder Grantwerfen ist alles dabei was man sich nur vorstellen kann und obwohl Killzone in der Zukunft spielt, haben sich die Entwickler von echten Waffen inspirieren lassen. Ihr werdet also keine futuristischen Laserwaffen oder ähnliches finden.
Logischerweise könnt ihr nicht alle Waffen gleichzeitig mit euch herumtragen, stattdessen beschränkt sich eure Auswahl auf drei Waffen und zusätzlich noch Granaten. Allerdings könnt ihr jederzeit eine Waffe gegen eine andere Austauschen oder die Waffen besiegter Feinde aufnehmen.
Bei dieser geballten Ladung Action lässt Killzone leider Abwechslung vermissen. Während es in anderen Ego-Shootern schon fast zum Standardprogramm gehört, dass ihr euch hinter das Steuer diverser Fahrzeuge klemmen könnt, bleibt euch dieses Feature gänzlich verwehrt. Ihr könnt euch lediglich hinter feste Geschütze klemmen und damit auf eure Feinde schießen. Wären nicht die vier unterschiedlichen Charaktere, gäbe es in Killzone wohl überhaupt keine Abwechslung.
Killzone lebt vor allem auch von seiner dichten Atmosphäre, die das Kriegsgeschehen sehr stimmig einfängt. Einen großen Teil tragen Grafik und Sound dazu bei. So werdet ihr in Killzone keine bunten und auffälligen Schauplätze finden, denn das komplette Spiel ist in einem Grauton gehalten, was allerdings kein Nachteil ist, denn das trägt sehr viel zur Atmosphäre bei. Der Sound hilft ebenfalls dabei, den Krieg zwischen Helghast und Menschen sehr realistisch auf euren Bildschirm zu bringen. Die typischen Kriegsgeräusche, wie das Abfeuern von Waffen in der Ferne und die „Unterhaltungen“ der Helghast sind gut gelungen.
Man sollte auf jeden Fall noch den Multiplayer-Modus erwähnen, der mit Sicherheit für viele Spieler einen Kaufgrund darstellt. Neben den Splitscreen Duellen, mit bis zu 14 Bots und abwechslungsreichen Spielmodi, darf natürlich auch ein Online-Modus nicht fehlen. Gerade mit mehreren Mitspielern macht Killzone wirklich Spaß, aber leider ist die KI in Splitscreen-Duellen sehr unausgewogen. So könnt ihr manchmal einen KI-Soldaten erledigen ohne auf die geringste Gegenwehr zu stoßen, andererseits kann es aber passieren, dass eure Feinde so gut zielen, dass ihr keine Chance habt euch zu wehren.

Fazit
Insgesamt gesehen muss man sagen, dass Killzone mit Sicherheit ein guter Ego-Shooter geworden ist, der seinem Hype allerdings nicht ganz gerecht wird. Dafür sorgen vor allem die fehlende Abwechslung, sowie die unausgereifte KI eurer Feinde. Trotzdem macht Killzone wirklich Spaß, welcher vor allem im Multiplayer-Modus aufkommt. Auch die vier unterschiedlichen Charaktere sorgen auf lange Sicht für Motivation.
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