Infos
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» Grafik: |
59 |
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» Sound: |
70 |
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» Spielspaß Solo: |
60 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
62 |
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Pro
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klassisches Gameplay |
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Contra
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Flimmern |
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ordentliche grafik, |
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2 Spielermodus |
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Qualität
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Hau drauf!
Auch bevor Capcom mit Street Fighter 2 das Fighting Genre komplett umkrempelte, konnte man in der Spielhalle und zu Hause kräftig die Fäuste fliegen lassen. Doch statt nur gegen einen Gegner im Duell zu kämpfen, steuerte man seine Figur in der Regel von links nach rechts über den Bildschirm, wobei alle paar Meter ein paar Gegner auf einen zugestürmt kamen. Bekannteste Vertreter dieser Art Prügelspiel waren wohl die Double Dragon, Final Fight und Golden Axe Serien. An letzterer hat sich wohl PCCW Japan für ihr neues Spiel Raging Blades orientiert, zumindest was das Fantasy Setting des Spiels angeht.
Dank göttlicher Hilfe entwickelt sich das Königreich Altranart zur wohlhabenden Zivilisation. Seit Menschengedenken erforscht die Bevölkerung Magie sowie Technologie und erringt dadurch großen Reichtum. Doch eines Tages verschwinden Atranarts Götter: Das Land stürzt in Krieg und Chaos, Monster erscheinen und überfallen das die friedliche Bevölkerung. Nun liegt es an den vier tapferen Helden, die Ursache für diese Entwicklung zu finden und zu verhindern, dass ein Zeitalter der Finsternis hereinbricht.
Diese vier Helden sind der Krieger Bud, Ritter Gray, Priesterin Tine und Zauberer Ray. Diese unterscheiden sich natürlich in ihren Fähigkeiten und Bewaffnungen. Während die beiden Kämpfer mit schweren Kampfgerät ausgestattet und gut durch ihre Rüstung geschützt sind, hat die Priesterin den Vorteil der Schnelligkeit mit der sie ihre Kung-Fu Techniken am Gegner anbringen kann. Ray dagegen verlässt sich am liebsten auf die Magie, hier hat er einige kräftige Kampfsprüche auf Lager. Insgesamt hält sich aber die Moveauswahl stark in Grenzen, nicht einmal Sprünge und entsprechende Sprungattacken sind möglich.
Ihr zieht entweder alleine oder zu zweit in das Abenteuer, dessen Fortgang in Sachen Story und Reihenfolge der Levels auch mit der Wahl der Charaktere zusammenhängt. Diese Levels bestehen immer aus mehreren Abschnitten, welche Teilweise auch mit einigen Abzweigungen aufwarten können. Am Ende eines jeden Abschnitts wartet ein dickerer Mittelgegner auf euch, am Schluss dann noch ein fetter Endboss. Die verschiedenen Gegner entstammen zum größten Teil aus dem Fantasy-Bereich, teilweise kämpft ihr auch gegen riesige Metallmonster und eine Art schwebende Roboter.
Neben dem Abenteuermodus bietet euch das Spiel auch noch einen Duellmodus für bis zu vier Spieler. Hierfür könnt ihr im normalen Spiel bis zu 24 Kämpfer freispielen, mit ebenso vielen Arenen.
Technik:
Raging Blades bietet ganz ordentliche gezeichnete, wenn auch manchmal etwas detailarme Grafiken, die flüssig über den Bildschirm scrollen. Sehr auffällig ist das starke Flimmern und die Treppchenbildung der Grafik, was dem grafischen Gesamteindruck einen Dämpfer versetzt. Die Fantasymusik ist durchschnittlich, die Soundeffekte sogar richtig schlecht. Steuerung und Kollisionsabfrage wurden dagegen wieder gut umgesetzt.

Fazit
Axels Meinung:
Das Genre der scrollenden Beat’em Ups gehörte schon früher zu meinen Lieblingen, vor allem zu zweit konnte man sich mit Titeln wie Streets of Rage, Final Fight und dem indizierten Sega-Prügler hervorragend abreagieren. Umso mehr freue ich mich auf jedes neue Spiel des Genres, doch leider wurde ich nur allzu oft enttäuscht: Einmal fehlt der wichtige Zweispielermodus, das andere mal ist es einfach nur unfair oder langweilig. Raging Blades dagegen konnte mich sehr positiv überraschen: Endlich wieder ein Titel des Genres, der mit einem Zweispielermodus, ordentlicher Grafik und guter Spielbarkeit aufwarten kann. Dennoch ist das Spiel kein Hit, dazu fehlt es dem Titel einfach etwas an Spieltiefe, aufwändigerer Präsentation, umfangreichere Schlagvarianten und bessere Technik. Den Duellmodus kann man ebenfalls vergessen, da er doch wegen der sehr geringen Moveauswahl sehr langweilig ausgefallen ist. Fans des Genres sollten dennoch mal Probe spielen, sehr wählerisch kann man ja heutzutage in diesem Genre nicht sein.

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