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Daily Horror
Lust auf gruselige Atmosphäre und Gänsehaut Stimmung? Dann nichts wie ran an "Silent Hill 2" das mit einer unbeschreiblichen Grusel Story und der dazu passenden Atmosphäre daher kommt. Die Story: Der Held des Spiel, James Sunderland, bekommt eines schönen Tages einen Brief von seiner Frau Mary, in dem sie ihn bittet, er möge doch in die Kleinstadt Silent Hill kommen und sich dort zum "Hafen der Erinnerungen" begeben, an dem die beiden sich auch früher schon öfter getroffen haben. An und für sich noch nichts aussergewöhnliches. Doch die Sache hat einen Haken: James Frau Mary ist seit drei Jahren tot! Dennoch macht sich James auf den Weg zum besagten Ort um dieser mysteriösen Begebenheit auf den Grund zu gehen. Das Spiel: In Silent Hill angekommen wird schnell klar, dass das hier keine normale Kleinstadt ist. Die ganze Stadt ist verlassen und mehr oder weniger verfallen. In der Rolle von James macht sich der Spieler nun auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Dabei findet James allerhand wichtiges. Bretter und Brechstangen dienen als Waffe, solange man noch keine passende Schusswaffe gefunden hat und ein altes Radio hilft uns dabei, nahende Gegner rechtzeitig zu bemerken. Richtig, Gegner! Auf die trifft James nämlich schon recht bald. Und die scheinen direkt aus einem Albtraum zu stammen. Groteske Wesen mit bizzarr verdrehten Gliedmaßen und gräßlichen Fratzen die unserem Protagonisten auf die Pelle rücken wollen. Stimmung zum schreien: Die Atmosphäre von Silent Hill 2 ist durchweg spannend. Das liegt zum einen daran, dass es in Silent Hill nie wirklich hell wird, zum anderen aber auch an den schaurigen Umgebungen. Alte verlassene Krankenhäuser und Hotels, die allesamt den Charme eines Musikvideos der Band Tool versprühen.Weiteres "Highlight" im wahrsten Sinne des Wortes ist die Taschenlampe, die nicht selten gebraucht wird. Mit ihr durchforstet man stockdunkele Räume nach allerhand nützlichem oder aber auch nach Gegnern. Die dabei entstehenden, realistisch aussehenden Schatten sorgen für den ein oder anderen unfreiwilligen Schockeffekt. Das Radio: Dient ein Radio doch sonst der Unterhaltung und der Zerstreuung, dient es in Silent Hill 2 hauptsächlich dazu, den Spieler in Angst und schrecken zu versetzen. Normaler Radioempfang ist nicht möglich, stattdessen hört man nur ein Rauschen. Dieses Rauschen verändert sich aber sobald ein Gegner im anmarsch ist. So dient das Radio als "Frühwarnsystem" lässt den Spieler aber gleichzeitig auch immer wieder erschauern. Grafik: Thema Grafik. Die ist bei Silent Hill 2 zwar nicht das absolute Optimum, ist aber durchaus ausreichend um die spannende Gruselatmosphäre perfekt rüber zu bringen. Die Licht und Schatteneffekte sind schon atemberaubend und auch die einzelnen Animationen sind sehr gut gemacht. Fazit:
Silent Hill 2 ist extrem spannend. Die ganze Zeit hindurch herrscht eine Stimmung die wirklich nervenzerreissend ist. Der perfekt inszenierte Soundtrack trägt zu dieser Stimmung noch bei. Und setzt dieser aus, während wir mit einer Taschenlampe einen Raum durchsuchen, in dem man sonst nicht die Hand vor Augen sehen würde, dann steigt die Spannung ins unermessliche. Silent Hill 2 ist nichts für schwache nerven, aber alle, die sich gerne einen gepflegten Horrorfilm ansehen und diesen auch mal "selbst" erleben wollen, sollten auf jeden Fall einmal eine virtuelle Reise nach Silent Hill wagen. |
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