Infos
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» Grafik: |
75 |
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» Sound: |
79 |
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» Spielspaß Solo: |
84 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
84 |
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Pro
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tolle atmosphäre |
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gutes Kampfsystem |
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Contra
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kurze Spielzeit |
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technische Mängel |
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Qualität
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Ehrenhafter Samurai
Entwickler Acquire machte sich als Entwickler der beiden Tenchu-Teile auf der Psone einen sehr guten Namen. Inzwischen hat man sich allerdings vom alten Ninja abgewandt und ein komplett neues Spiel ersonnen – in dem es aber auch wieder um Krieger geht, dieses Mal allerdings um die Ehrenhaften Samurai, statt die Meuchelmordenden Minjas. Ob die Entwickler auch hier ganze Arbeit geleistet haben?
Es ist eine schwierige Zeit für die Samurai: Ende des 19. Jahrhunderts ist die Zeit des großen Umbruchs auch in Japan gekommen. Der zuvor sehr isolierte Inselstaat mit seinen Traditionen wird durch westliche Kulturen und Technik völlig umgekrempelt, die einst stolzen und sehr verehrten Samurai sind nur noch ein Schatten ihrer selbst und müssen durch die Lande ziehen um Arbeit zu finden.
In genau dieser Zeit schlüpft ihr die Haut eines jungen Samurais, auf der Suche nach neuen Abenteuern. Und die werdet ihr auch finden, denn im Staate Japan gibt es genügend streitsüchtige Gesellen und hilfsbedürftige Menschen. Sobald ihr auf eine andere Person trefft, dürft ihr euch in der Regel zunächst einmal mit ihr unterhalten, was oft in recht langen Textpassagen ausartet. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen ist dabei aber der Ablauf nicht vorherbestimmt, ihr könnt eure Antworten selbst aussuchen. Diese bestimmen dann auch den weiteren Verlauf des Gespräches und auch des ganzen Spiels. Kommt ihr eurem Gegenüber blöd, zückt dieser nämlich schon mal, in seiner Ehre verletzt, das Schwert und fordert euch zum Kampf.
Also schnell die L-Taste gedrückt, um ebenfalls euer Katana aus der Scheide zu ziehen und mit der durchdachten Steuerung den oder die Gegner mit Kombos, Blocks und Ablenkungsmanövern fertig machen. Und zwar mit ca. 50 verschiedenen Schwertern, die alle ein wenig andere Eigenschaften haben. Allerdings habt ihr die nicht alle frei zur Vefügung, sondern ihr müsst sie euch im Kampf verdienen und eurem Gegner abnehmen. Die Pflege der alten Schwerter ist aber mindestens genauso wichtig wie das Sammeln von neuen. Denn durch häufige Benutzung lernt ihr nicht nur neue Techniken mit dem Schwert, sondern die Klinge nutzt sich auch ab und muss beim örtlichen Schmied erst wieder auf Vordermann gebracht oder gehärtet werden.
Leute welche die Schnauze voll haben, im Spiel immer nur den Helden zu mimen, können sich freuen, denn bei Way of the Samurai steht es euch frei, ob ihr lieber zu den Guten oder zu den Bösen gehören wollt, oder ob ihr euch je nach Laune mal so, mal so verhalten wollt. Euer Verhalten hat direkten Einfluss auf den Fortgang des Spiels, so werdet ihr im Dorf sicher nicht so freundlich empfangen, wenn ihr dort mit gezücktem Schwert hineinspaziert. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch auch einem anderen Klan anschließen und euch in deren Auftrag herumprügeln.
Technik:
Way of the Samurai ist technisch durchwachsen: Teilweise bietet das Spiel wunderschöne Szenerien und Texturen, an anderen Stellen dagegen sind die Texturen einfallslos und trist, die Polygonobjekte kantig. Die Animationen der Kämpfer ist gelungen, weniger schön sind dagegen die Einbrüche der Framerate und vor allem das starke Flimmern. In Sachen Musik und Soundeffekte gibt es im Gegensatz zur Grafik nichts zu meckern, mit ihren fernöstlich klingenden Stücken entwickelt das Spiel ein tolle Japan-Atmosphäre.

Fazit
Axels Meinung:
Mich persönlich hat Way of the Samurai nach relativ durchschnittlichen Berichten in der Fachpresse eigentlich positiv überrascht, leider aber verhindern viele kleinere Mängel eine Topwertung für das stimmungsvolle Action-Adventure. Zunächst wäre da mal die relativ kurze Durchspielzeit, was aber etwas durch die verschiedenen Charaktere wieder relativiert wird. Ebenfalls nervig sind die technischen Mängel wie die teilweise triste und ruckelige, und vor allem flimmernde Grafik sowie das ein oder andere Kameraproblem während der Kämpfe. Gefallen hat mir dagegen das gute, aber nicht gerade Einsteigerfreundliche Kampfsystem, die tolle Atmosphäre, die teilweise recht hübschen Gegenden und vor allem die große Entscheidungsfreiheit des Spielers. Interessenten sollten sich das Spiel also auf jeden Fall mal ansehen!
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