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Spielinfos Bewertungen (5) User-Reviews (3) Screenshots (0) Spiel bewerten

583. The Getaway

PS2
» Grafik: 78
» Sound: 88
» Spielspaß Solo: 80
» Spielspaß Multi: 80
» Gesamtwertung:
81
» Anzahl Bewertungen: 5     » alle zeigen
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Infos
» Von: mikmaxim
» Am: 14.12.2005
» Spielzeit: 12 h
» Grafik: 70
» Sound: 62
» Spielspaß Solo: 60
» Spielspaß Multi: -
» Gesamtwertung: 65
Pro
Das Spiel ist dynamisch und schnell
Gut für Profis geeignet
Contra
Für manche zu hoher Schwierigkeitsgrad
Teils sehr unlogisch
Qualität
» bewertet mit: 9
The Getaway

GTA für Arme

Die Arbeit an dem Projekt begann bereits im Jahre 2000, und damals stand ein verwandtes Spiel noch in den Sternen. Die Rede ist natürlich vom legendären „GTA III“, welches nicht nur optisch mit dem besagten Game viel gemeinsam hat – aber alles der Reihe nach!

Als erste Gemeinsamkeit lässt sich der steinharte Schwierigkeitsgrad herauskristallisieren – bereits die ersten Missionen sind dermaßen deftig ausgefallen, dass sogar Profis nur verzweifelt mit den Achsen zücken können!

In „Grand Theft Auto“ übernahmen wir die Rolle eines seltsamen unsozialen Typen, der sehr enge Kontakte zur Mafia pflegt. In „The Getaway“ kommen solche Kontakte auch nicht zu kurz, aber aus etwas anderen Gründen. Es gibt zwei Helden im Spiel: einmal Mark Hammond, ehemaliger Gangster, der für seine ermordete Frau und entführtes Kind Rache ausübt, und Frank Karter, ein Polizist, der mit den Kriminalelementen auch etwas zu besprechen hat.

Die Grafik hinterlässt zunächst mal einen wunderbaren Eindruck: detaillierte Londonstrassen, toll animierte Darsteller, realistische Modelle der Autos trifft man auf der PS2 nicht alle Tage geboten. Leider erscheint das Ganze geradezu steril und trocken, aber das ist meine subjektive Einschätzung, denn das Gleiche könnte ich noch über z. B. „Gran Tourismo 3“ sagen. Was aber objektiv etwas negativ ins Auge fällt, ist die magere Farbauswahl – doch die Entwickler hatten auch hier etwas dagegen zu sagen: in einem Interview sagten die Jungs von Team Soho, dass das Spiel ja kein Zeichentrickfilm, sondern ein harter Krimithriller ist – nicht schlecht, was?

Die Musik ist nicht gerade das Gelbe vom Ei, jedoch ist die Sprachausgabe der Akteure zusammen mit den Soundeffekten sehr gelungen.

Etwas über das Gameplay: „The Getaway“ ist eine Mischung von Rennen auf verschiedenen Autos (man kann sie einfach von der Strasse „benutzen“) und Bewegung auf eigenen Beinen mit einer Knarre. Im ersten Fall muss man in der Regel jemanden verfolgen oder schnell ein bestimmtes Ort erreichen, das für die Weiterentwicklung der Handlung von Bedeutung ist. Dabei besteht grundsätzlich totale Bewegungsfreiheit – man kann überall gehen und fahren, wo man will. Leider gibt es auch negative Momente: soweit man sein Verfolgungsobjekt aus den Augen verloren hat, beginnt die Mission erneut; soweit das Zeitlimit überschritten ist, beginnt die Mission erneut, usw. Das ganze Spielprinzip ist auf das Erfüllen von Missionen konzentriert (ca. 20 Stück), das ganze Drumherum spielt so gut wie gar keine Rolle.

Eine Mission ist schneller gescheitert, als es dem Spieler eigentlich „lieb“ ist – ein einziger Fehler reicht in aller Regel, um erneut beginnen zu dürfen. Ziemlich originell ist dabei die Heilung unserer Helden ausgefallen: nach irgendwelchen Medikits oder „Arzneien“ sucht man vergebens, es reicht aus, sich an eine Wand anzulehnen, und die Wunden werden von alleine heil. Realistisch ist es ja nicht gerade, und „The Getaway“ erhebt dabei auch noch einen Anspruch auf Realismus…
Fazit
Trotz aller Mängel kann man das Spiel wohl nicht schlechter als 65% bewerten, denn Team Soho hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet, und Fans des Genres kommen sowieso voll auf ihre Kosten. Die Atmosphäre des kriminellen Londons wurde größtenteils erfolgreich umgesetzt – das Spiel ist erwartungsgemäß sehr düster ausgefallen, aber von Mario war ja auch nicht gerade die Rede.
Infos
Erhältlich für
Genre
Action
Publisher
SCEE
Entwickler
SCEE
Website
de.playstation....
Release
Erhältlich
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Features
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