Infos
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» Spielzeit: |
25 h |
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» Grafik: |
88 |
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» Sound: |
90 |
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» Spielspaß Solo: |
81 |
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» Spielspaß Multi: |
- |
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» Gesamtwertung: |
82 |
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Pro
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Hoher Detailreichtum |
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Contra
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Grafik und Sound sind Geschmackssache |
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Qualität
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Rayman 3: Hoodlum Havoc
Knallbunt und abgefahren
Wer kennt ihn nicht, den Jump and Rund Held ohne Arme und Beine, der jedoch zum Glück nicht auf Hände und Füsse verzichten muss?
Rayman hat inzwischen schon einige Videospielauftritte hinter sich gebracht, und dabei eine ordentliche Figur gemacht. Und auch im neusten Teil der Rayman Serie: Rayman 3 Hoodlum Havoc macht er sich wieder an die Arbeit die Welt zu retten.
Wie in jedem Rayman Abenteuer ist auch in Hoodlum Havoc wieder einmal ein riesiger Bösewicht auf der Bildfläche erschienen, welcher ebenso wie seine Vorgänger die Welt und deren Bewohner bedroht. Raymans Gegenspieler Andre, welcher zu der Rasse der sonst friedliebenden leutenden Lichkugelwesen gehört, trachtet nach der Weltherrschaft. Da er sich jedoch nicht in der Lage sieht seine Ziele allein zu verwirklichen, verwandelt er seine Artgenossen in die sogenannten schwarzen Lums. Nun sind auch diese nicht mehr friedliebend, sondern zu bösen und ernsthaften Gegenern für Rayman geworden.
Nachdem es Rayman dann endlich gelungen ist Andre zu stellen, nimmt die Story erst einmal so richtig Fahrt auf. Nachdem es also zum aufeinander treffen der beiden Gegner kommt, sieht Andre seine Chancen schwinden und versucht zu fliehen. Diese Flucht hat jedoch eine schnelles Ende, als Andre versehentlich von Globox, Raymans tollpatschigem Freund, verschluckt wird.
Nun treibt das bösartige Lichtkugelwesen seine Untaten innerhalb von Globox Innerein. Mit der Drohung seine Adern anzuzapfen, bringt Andre Globox sogar dazu Pflaumensaft zu trinken. Eigentlich nicht ungewöhnliches wäre Globox nicht allergisch gegen Pflaumensaft. Rayman kümmert sich selbstverständlich ungehend um seinen Freund und bringt ihn zum nächsten Heiler. Diese kann zwar die Vergiftung heilen, sieht sich jedoch nicht in der Lage Andre aus Globox Körper zu vertreiben. So beginnt eine Reise mit diversen zwischenzeitlichen Abenteuern von einem Heiler zum nächsten, bis es schließlich gelingt den Bösewicht aus Globox auszutreiben. Deiser kann jedoch entkommen und es ist wieder einmal an Rayman ihn zum diesmal finalen Kampf zu stellen.
Auf seiner Reise quer durch die Welt bekommt der Spieler einen umfangreichen Eindruck von Raymans Umgebung. So sind die Level zunächst noch kunterbunt und übertrieben farbenfroh, und werden gegen Ende des Spiels immer dunkler und auch bedrohlicher. Insofern kann man sagen das die Umgebungen dem Storyverlauf perfekt angepasst worden sind, wenn die zu Beginn kunterbunten Level wohl nicht jedermanns Geschmack sein drüften. Die Steuerung bei Rayman 3 ist meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig ausgefallen. Man braucht schon einige Zeit um sich mit zurecht zufinden. Aber selbst Spieler die schon einige Zeit mit dem Spiel gespielt haben, kommen immer wieder in Situationen in denen sie sich eine andere Steuerung gewünscht hätten.
Als positiv für die Langzeitmotivation und auch um keine Langeweile aufkommen zu lassen, sind die diversen im Game verteilten Minispielchen zu bezeichnen. Eine kleines Gokart Rennen zwischendurch hebt die Laune schon ungemein.
Die Grafik des Spiels ist als gelungen zu bezeichnen, wenn sie durch die teils knallbunte Darstellung nicht unbedint jedermanns Geschmack sein wird. Betrachtet man die Grafik jedoch objektiv, muss man sagen, dass viel Liebe im Detail steckt, und das die komplette Welt einfach in sich stimmig aussieht und einen glaubwürdigen Eindruck vermittelt.
Meiner Meinung nach hätte man Rayman diesmal jedoch ruhig ein paar Arme und Beine verpassen können.
Der Sound des Spiels ist ähnlich anzusehen wie die Grafik. Er ist wiederum nicht für jedermann gedacht, kann aber durchaus überzeugen. Die Musik hat etwas märchenhaftes und unterlegt damit nochmals die Grundstimmung des Spiels. In den einzelnen Soundeffekten steckt wiederum viel Liebe zum Detail, was auch für die gelungene deutsche Sprachausgabe zutrifft. Ebenso wie das Farbspektrum der Level, kann man sagen, dass sich die Musik optimal an den Spielverlauf anpasst. So hat die Musik eine Bandbreite von ruhig und verträumt bis hin zu Hektick und Gefahr.

Fazit
Zusammenfassend kann man sagen, dieses Spiel ist nicht für jeden Spieler geeignet, weil einige sich von der kunterbunten Grafik und dem märchenhaften Sound regelrecht genötigt fühlen könnten. Wer sich jedoch im Jump and Run Genre zu Hause fühlt und keine Abneigung gegen etwas Farbe und eine seltsame Steuerung hat, kann hier bedenkenlos zugreifen. Immerhin haben die Programmierer eine tolles Gesamtprokukt mit viel Liebe im Detail abgeliefert. Gamecube Jump and Run Fans die Mario schon zum dritten mal durchspielen sollten sich den Titel mal anschauen
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